Börse EU Handelsverlauf | Mittwoch, 10. März 2010 12:13 | 76420

Paris - Die wichtigsten europäischen Börsen haben sich am Mittwoch nach einem kaum veränderten Start überwiegend ins Plus vorgearbeitet. Zu den Sektoren mit den grössten Gewinnen zählte vor allem die Rohstoff- und Minenbranche. Der EuroStoxx 50 stieg bis zur Mittagszeit um 0,25 Prozent auf 2.887,83 Punkte. Der Cac 40 gewann in Paris 0,27 Prozent auf 3.920,45 Zähler.



EU-Verlauf: Überwiegend leichte Gewinne

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Der Londoner FTSE 100 legte um 0,14 Prozent zu auf 5.610,31 Punkte. "Insgesamt gesehen dürfte es ruhig bleiben", resümierte Marktanalyst James Hughes von CMC Markets, zumal kaum wichtige Konjunkturdaten anstehen. In den USA werden am Nachmittag die Lagerbestände im Januar bekannt gegeben, die allerdings wenig Einfluss auf die Aktienmärkte haben dürften. Die Industrieproduktion in der Eurozone und in Grossbritannien im Januar fiel unterschiedlich aus. Während sie in Italien und Frankreich stärker als erwartet stieg, sank sie in Grossbritannien überraschend.

Zahlen für 2009 legten in Grossbritannien der Lebensversicherer Standard Life sowie der Erdölförderer Tullow Oil vor. Standard Life übertraf die Erwartungen, was der Aktie ein Plus von 0,39 Prozent auf 205,00 Pence bescherte. Tullow Oil sanken um 0,70 Prozent auf 1.272,00 Pence. Der Nettogewinn im vergangenen Jahr ging aufgrund gefallener Ölpreise kräftig zurück.

In Paris gewannen Dexia an der Spitze des Cac-40-Index 2,24 Prozent auf 4,34 Euro, nachdem der Finanzkonzern mitgeteilt hatte, er habe 16,4 Millionen Aktien von Assured Guaranty Ltd. und damit einen Grossteil seines Anteils an dem Versicherer verkauft.

Der Schweizer Pharmakonzern Novartis schloss mit dem französischen Biotechnologie-Unternehmen Transgene eine Entwicklung- und Vermarktungsvereinbarung. Im Rahmen des Vertrages für den noch in der Entwicklung befindlichen Wirkstoff TG4010 zur Erstlinienbehandlung von nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC) und weiteren möglichen Krebserkrankungen erhält Transgene 10 Millionen Dollar. Transgene räumte Novartis dafür die Option für die weltweiten Rechte an dem Mittel eingeräumt. Die Novartis-Aktie gab um 0,42 auf 58,65 Franken nach. (awp/mc/ps/17)



• Euronext


  • SAP: Kommunikationsleiter Herbert Heitmann geht
    Walldorf – Herbert Heitmann, seit 1998 Leiter der Abteilung Global Communications, verlässt die grösste europäische Softwareschmiede. Er habe sich für einen neuen Karriereschritt entschieden und übernehme die Leitung von Kommunikation und Marketing eines weltweit tätigen Unternehmens, schreibt die SAP AG in einer Mitteilung vom Mittwoch.
  • Ölpreise leicht gestiegen
    Singapur - Die Ölpreise sind am Mittwoch im asiatischen Handel leicht gestiegen. Ein Barrel der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im April stieg auf 81,53 US-Dollar. Das sind drei Cent mehr als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent stieg um neun Cent auf 80,00 Dollar.
  • Novartis nimmt in drei Anleihen 5 Milliarden Dollar auf
    Basel - Der Pharmakonzern Novartis AG nimmt am Anleihemarkt in drei Tranchen insgesamt 5 Mrd USD auf. Die Mittel werden zur Refinanzierung der Alcon-Akquisition sowie für allgemeine Geschäftszwecke verwendet. Die drei Anleihen werden von der US-Tochter Novartis Capital Corporation begeben und stehen unter Garantie der Basler Muttergesellschaft.
  • Eurokurs gefallen - Gesunkene deutsche Exporte belasten
    Frankfurt am Main - Der Eurokurs ist am Mittwoch im frühen Handel wieder unter die Marke von 1,36 US-Dollar gefallen. Die europäische Gemeinschaftswährung wurde mit 1,3573 Euro gehandelt. Ein Dollar war 0,7360 Euro wert. Im asiatischen Handel hatte der Euro noch bei 1,3613 Dollar notiert.
  • Deutschland: Inflationsrate steigt stärker als erwartet
    Wiesbaden - In Deutschland ist die Inflationsrate im Februar stärker als erwartet nach oben revidiert worden. Die jährliche Inflationsrate sei zwar von 0,8 Prozent im Vormonat auf revidierte 0,6 Prozent zurückgegangen, teilte das Statistische Bundesamt am Dienstag mit. In der Schnellschätzung war jedoch nur eine Rate von 0,4 Prozent ermittelt worden.
  • Axel Springer bleibt 2009 hinter Rekordjahr zurück
    Berlin - Europas grösstes Zeitungshaus Axel Springer ("Bild", "Die Welt") sieht sich trotz schwieriger Marktlage auf gutem Weg zum integrierten Multimedia-Konzern. Innerhalb der kommenden sieben Jahre sollen Umsatz und Gewinn je zur Hälfte aus dem klassischen Printgeschäft und den Online-Aktivitäten stammen, sagte Vorstandschef Mathias Döpfner bei der Bilanzvorlage.
  • Eon mit leichtem Gewinnrückgang
    Düsseldorf - Der grösste deutsche Energiekonzern Eon hat im Krisenjahr 2009 einen leichten Gewinnrückgang hinnehmen müssen. Das um Sondereffekte bereinigte operative Ergebnis (EBIT) sank um 2,3 Prozent auf 9,6 Milliarden Euro, wie der Versorger am Mittwoch mitteilte. Damit verfehlte das Dax-Unternehmen die Erwartungen der Analysten.
  • Munich Re bekräftigt Gewinnziel trotz Chile und Xynthia
    München - Der weltgrösste Rückversicherer Munich Re sieht sich trotz hoher Belastungen durch das Erdbeben in Chile und den Wintersturm "Xynthia" auf Kurs. Obwohl die Naturkatastrophen das Unternehmen mit einer halben Milliarde Euro belasten dürften, bleibe ein Konzernergebnis von über zwei Milliarden Euro in diesem Jahr erreichbar.
  • EU-Eröffnung: Kaum verändert
    London - Die wichtigsten europäischen Börsen sind am Mittwochmorgen mangels Impulsen aus Übersee kaum verändert in den neuen Handelstag gestartet. Der EuroStoxx 50 stieg um 0,01 Prozent auf 2.881,11 Punkte. Der Cac 40 zeigte sich prozentual unverändert bei 3.910,15 Zählern. Der Londoner FTSE 100 sank um 0,19 Prozent auf 5.591,65 Punkte.
  • Northern Rock 2009: Verlust von 257,5 Mio Pfund
    London - Die krisengeschüttelte britische Bank Northern Rock kommt nur langsam wieder auf die Beine und bleibt weiter in der Verlustzone. Im vergangenen Jahr musste die komplett verstaatlichte Bank einen Verlust von 257,5 Millionen Pfund oder umgerechnet 285,1 Millionen Euro vor Steuern hinnehmen, wie sie am Mittwoch in London mitteilte.
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    Zürich - Der Schweizer Aktienmarkt ist zur Wochenmitte mit knapp gehaltenen Notierungen in den neuen Handelstag gestartet. Händlern zufolge fehlt es an Impulsen, die jüngsten Kursgewinne nachhaltig auszuweiten. Die Nachrichtenlage sei nicht sehr prominent und Wall Street und die asiatischen Aktienmärkte gäben keine Richtung vor.
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    Brüssel - Die Fluglinien Iberia, British Airways und American Airways müssen für ihr Transatlantikbündnis Start- und Landerechte abgeben. Diese Zugeständnisse hätten die Unternehmen im laufenden Kartellverfahren angeboten, teilte die EU-Kommission in Brüssel mit. Die europäischen Wettbewerbshüter müssen die Kooperation genehmigen.
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    Zürich - Der Schweizer Aktienmarkt tendiert am Mittwoch zum Mittagsstunde etwas leichter. Der SMI konnte das in den ersten Handelsminuten erreichte Jahreshoch nicht lange halten. Um die jüngsten Kursgewinne nachhaltig auszuweiten, fehle es einfach an Impulsen, sagten Händler. Vor allem die Pharmaschwergewichte litten unter Gewinnmitnahmen.


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