Unternehmen EU | Mittwoch, 10. März 2010 10:41 | 76409

Brüssel - Die Fluglinien Iberia, British Airways und American Airways müssen für ihr Transatlantikbündnis Start- und Landerechte abgeben. Diese Zugeständnisse hätten die Unternehmen im laufenden Kartellverfahren angeboten, teilte die EU-Kommission in Brüssel mit. Die europäischen Wettbewerbshüter müssen die Kooperation genehmigen.



Iberia und British Airways müssen Landerechte abtreten

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 Brüssel signalisiert grünes Licht für BA-Iberia-Fusion.
 

Sie zeigen sich bereit, den Fluglinien unter diesen Auflagen grünes Licht zu geben. Laut EU-Kommission sind die drei Mitglieder der Luftfahrtallianz Oneworld bereit, Start- und Landerechte (sogenannte Slots) an den beiden Londoner Flughäfen Heathrow und Gatwick sowie am New Yorker Flughafen John F. Kennedy abzutreten. Auf diese Weise könnten Wettbewerber leichter Flüge auf den Routen New York, Boston, Dalles und Miami anbieten. Die Brüsseler Behörde hat Konsultationen mit Konkurrenten begonnen, um herauszufinden, ob die Zugeständnisse ausreichen.

Verdacht EU-Regeln verletzt zu haben
Iberia, British Airways (BA) und American Airways hatten bereits 2008 vereinbart, ihre Zusammenarbeit auf den Routen zwischen Nordamerika und Europa auszubauen. Dazu gehören gemeinsame Flugpläne, einheitliche Preise und ein gemeinsames Bonusmeilenprogramm. Die Kommission verdächtigt die Firmen, EU-Regeln verletzt zu haben. Sie hatte im April 2009 ein förmliches Kartellverfahren eröffnet und mit Bussgeldern gedroht. Absprachen von Unternehmen zum Schaden von Wettbewerbern und Verbrauchern sind in der EU verboten. (awp/mc/ps/11)



• Iberia

• British Airways (BA)

• American Airways

• EU-Kommission


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