Migros Bank | Freitag, 27. November 2009 | 71398

"Bei der Migros Bank haben sämtliche 1500 Mitarbeitenden Zugriff auf Finnova, etwa ebenso viele PCs mussten auf Finnova vorbereitet werden. Am eigentlichen Cutover (Wechsel von IBIS/RTC zu Finnova) waren mehr als 600 interne und externe Spezialisten im Einsatz. Es mussten insgesamt über 80 Umsysteme migriert oder neu bereitgestellt und an Finnova angeschlossen werden."



Stephan Wick, Leiter Logistik Migros Bank

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 Stephan Wick, Leiter Logistik der Migros Bank
 

Interview zum Cutover der Migros Bank am 3. November 2009 von Finnova

Der Cutover liegt hinter Ihnen: Wie lautet Ihr persönliches Fazit?

Stephan Wick: Wir sind sehr zufrieden und erleichtert, dass wir weitgehend problemlos in der neuen Welt angekommen sind. Gleichzeitig sind wir stolz auf die erreichten Resultate und beeindruckt von der Leistung aller Beteiligten – dies gilt für das Projekt im Allgemeinen und für den Cutover im Speziellen.

In welche Phasen teilte sich der Prozess auf und wie lange dauerte die Einführung von Finnova?

Im November 2006 hat der Verwaltungsrat der Migros Bank grünes Licht für die Prüfung von Varianten zu IBIS/RTC gegeben. Rund ein halbes Jahr später entschied dasselbe Gremium, eine Zusammenarbeit mit der Finnova AG und mit unserer indischen Partnerfirma Polaris im Detail zu prüfen. Am 21. August 2007 bestätigte der Verwaltungsrat diese Variante, und er bewilligte das Projektbudget: Das Projekt Delphi konnte starten!

"Das Projekt konnte weitgehend im ursprünglich vorgesehenen Zeitplan abgewickelt werden. Eine Herausforderung bestand für die Finnova AG darin, alle geforderten Funktionalitäten rechtzeitig bereit zu stellen." Stephan Wick, Leiter Logistik der Migros Bank

In einer ersten Phase bis Ende 2007 wurden das Projektteam aus Internen und Externen zusammengestellt, Finnova Know-how aufgebaut und diverse Projektpartner bestimmt. In einer zweiten Phase von Januar bis etwa Oktober 2008 wurde die Migros Bank-spezifische Funktionalität in Finnova implementiert. Dazu kamen Hunderte von Gaps, die durch die Finnova AG entwickelt, von Comit parametriert und von der Migros Bank gestestet werden mussten. Parallel dazu baute das Projektteam zusammen mit T-Systems die neue IT-Infrastruktur auf. Zudem wurde das Team noch einmal um rund 80 Banktester aus den Regionen und der Zentrale erweitert, damit ab Mitte 2008 die ersten lauffähigen Finnova-Releases zeitnah getestet werden konnten. Dazu wurden gut 10'000 Testfälle erstellt und in 15 Releases immer wieder getestet, um eine möglichst hohe Qualität der neuen Software sicherzustellen.

Das Jahr 2009 stand ganz im Zeichen der Vorbereitung der Bank auf den Wechsel von IBIS zu Finnova. Alle Mitarbeitenden wurden in mehreren Phasen ausgebildet. Zu diesem Zweck wurden Kursunterlagen, Handbücher und die simulierten Arbeitstage vorbereitet. Es galt, die Migration der Daten zu planen, sei es automatisiert oder manuell, und der Cutover musste minuziös geplant und geübt werden.

Wie war das Projektteam personell aufgebaut und organisiert? Wer hatte den Lead?

Das Projektteam stand unter der Leitung eines internen Programm-Managers und setzte sich aus ungefähr 300 internen und externen Mitarbeitenden zusammen.

Gab es kritische Momente im gesamten Prozess?

Das Projekt konnte weitgehend im ursprünglich vorgesehenen Zeitplan abgewickelt werden. Eine Herausforderung bestand für die Finnova AG darin, alle geforderten Funktionalitäten rechtzeitig bereit zu stellen. Bis im Juli 2009 konnte die Finnova AG diese Zusatzfunktionen aber zeitgerecht und in guter Qualität liefern, so dass genug Zeit für Parametrierung, Testing und Schulung übrig blieb.

[1] 2 Fortsetzung...

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• Finnova


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  • Stephan Wick, Leiter Logistik Migros Bank
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