Finance News | Mittwoch, 4. November 2009 11:45 | 70863

Zug - Die Tradercockpit GmbH, Zug, hat mit ihrer Software i-matrix ein neues System zur Berechnung von Kursbewegungen entwickelt. Anstatt wie bereits etablierte Systeme auf einzelne Zahlenreihen zurückzugreifen, berechnet das von Artur P. Schmidt entwickelte System die Wechselwirkungen aus einer Vielzahl von Faktoren.



Mit dem Cockpit-Ansatz durch die Krise navigieren

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 Artur P. Schmidt, Wirtschaftskybernetiker und Moneycab-Kolumnist.
 

Erstmals werden die versteckten Muster der Wellenbewegungen in den Finanzmärkten systematisch sichtbar gemacht, wie die Tradercockpit GmbH in einer Mitteilung vom Mittwoch schreibt. Der Anleger kann somit Phasen der Instabilität vermeiden, seine Anlagen gezielt während robuster Phasen tätigen und sein Anlagerisiko deutlich reduzieren. Die Software i-matrix nutzt hierbei Rechenverfahren aus der Raketentechnik und der Überlagerung von Wellen. 

Kunst des Steuerns
Die Kybernetik, d.h. die Wissenschaft der Kommunikation und Kontrolle von lebenden Organismen und Maschinen, wird auch als die Kunst des Steuerns bezeichnet. Sie gilt als Schlüssel zur Analyse weiterer komplexer Systeme und kommt deshalb auch in der Finanzanalyse zum Einsatz. Genau hier setzt die neuartige Software i-matrix an: sie ber, die nichtlineare Dynamiken berechnet, um so Aufschaukelungen und Dämpfungen in komplexen Systemen zu veranschaulichen. Die Trefferquote der Indikatoren von i-matrix lag von Beginn weg bei rund 90%; mittels einer kybernetischen Korrelationsanalyse konnte sie mittlerweile sogar auf 95% gesteigert werden.

Im Einsatz für Privatanleger und Profis
Die i-matrix-Software und ihre neuartigen Kybernetik-Indikatoren kommen in zwei verschiedenen Systemen zum Einsatz: Im Wallstreet-Cockpit sowie im Banking-Cockpit.
Die Hauptzielgruppe des Wallstreet-Cockpit sind normale Privatanleger mit einem Portfolio von mindestens EUR 25'000, die ihre Anlagen lieber selber in die Hand nehmen, weil sie über ihre Bankberatung viel Geld verloren haben. Die Anlagen werden hier auf ETFs fokussiert, was Einzelrisiken von Aktien vermeidet und überschaubare Depotgrössen gewährleistet, welche für Marktteilnehmer geeignet sind, die ihre Anlagen nicht täglich überprüfen können.

Profi-System auch für Kleinanleger
So profitieren auch Kleinanleger von einem Profi-System profitieren, welches grosse Kursverluste in Abschwungphasen systematisch vermeidet.
Die Hauptzielgruppe des Banking-Cockpit sind vermögende Privatkunden, die sich nicht mehr nur auf die häufig fehlerhaften Prognosen von Analysten verlassen wollen. Weitere Zielgruppen sind Fonds, Hedgefonds, Vermögensverwalter und Pensionskassen. Beim Banking-Cockpit wird eine Mindest-Depotgrösse von EUR 500'000 empfohlen.

Eindrücklicher Track Record
Das System wurde 2005 erstmals in seiner heutigen Form aufgelegt; die Indikatoren sind seither immer weiter perfektioniert worden. Von Anfang an lag die Performance bei über 40 % jährlich, wobei durch die Fokussierung des Anlageschwerpunktes auf Short-Positionen, Cash und Edelmetalle auch in der Wirtschaftskrise starke Zuwächse erzielt werden konnten. Der Aufschwung ab März 2009 wurde vom System präzise angezeigt und ermöglichte allein seit dieser Zeit einen Gewinnzuwachs von 55 %.

Diese Anlagekriterien sind zentral
Der Anleger sollte mindestens neun verschiedene Anlagen tätigen, um sein Risiko zu minimieren. Zudem sollte nicht das ganze Kapital sofort, sondern jeweils an den Pivotpunkten (Umkehrpunkten) unterschiedlicher Anlagen eingesetzt werden. Tradercockpit empfiehlt, dass der Anleger mit 2/3 seines Kapitals in ETFs oder Mini Futures in Indizes mit maximalem Hebel 4 investiert und nur etwa 1/3 in Aktien, wobei Blue Chips jeweils mit 1/9 und Small Caps jeweils mit 1/18 des Depotwertes gewichtet werden sollten. Das Muster-Portfolio, welches den Kunden angeboten wird, dient hierbei als Flugeinführung in das Indikatorensystem, so dass die Anleger nach einer Einführungsphase von etwa zwei bis drei Monaten auch selbstständig gemäss den jeweiligen Pivotpunkten in den Märkten traden können. Das System signalisiert durch den Farbwechsel von rot auf grün bzw. grün auf rot vollautomatisch, ob eine Anlage - und zwar gleichgültig aus welchem Segment - robust ist oder nicht.

Analysen von Kurzfrist-Trades und Langen Wellen
Jeder Kunde, sowohl im Wallstreet- als auch im Banking-Cockpit, hat Zugang zu rund 700 Werten. Zusätzlich können in der Profi-Version auf Kurzfrist-Trades sowie Lange Wellen analysiert werden.  Da alle Cockpits der Tradercockpit GmbH auf dem Prinzip des Application Hosting basieren, ist keine Installation einer zusätzlichen Software notwendig. Sämtliche Berechnungen der Indikatoren werden täglich durchgeführt und sofort nach der Erstellung der Charts online gestellt, so dass die Indikatoren weltweit von allen Abonnenten von jedem internet-fähigen Gerät, auch von mobilen Geräten, abgerufen werden können. 

Auf- und Abschwungsphasen optimal nutzen
Der Indikator wird neben dem Rückkopplungsprinzip mit dem Wellen-Prinzip berechnet und erzeugt daher so genannte Umkehrpunkte (Pivotpunkte). Diese stellen jeweils das Stop-Loss eines Investments sowohl bei steigenden als auch bei fallenden Kursen dar. Wenn konsequent nach den Pivotpunkten getradet wird, können sowohl grosse Aufschwung- als auch Abschwungphasen mit den geeigneten Instrumenten (Long ETFs/Short ETFs, MiniFutures Long/Short) optimal genutzt werden.

Auswertungen über längere Zeiträume
Mit der i-matrix-Software sind Auswertungen über längere Zeiträume möglich. Die Rückrechnung von Tradercockpit für den Börsencrash von 2002-2003 hat ergeben, dass mit diesem System jährliche Gewinne von bis zu 50% hätten erzielt werden können. Diese wären aufgrund der hohen Volatilitäten in dieser Phase deutlich höher ausgefallen als in sogenannt normalen Börsenjahren. Das Musterdepot während des Börsencrashs von 2008 konnte weiter deutlich zulegen. Da das System im März 2009 ein Kaufsignal generierte, konnten bis zum November 2009 vor allem durch die Fokussierung auf Finanztitel weitere Kursgewinne von durchschnittlich 75% erzielt werden. 


Drei Fragen an Artur P. Schmidt:

Warum sind Sie überzeugt, dass Kybernetik die richtige Antwort ist?

Artur P. Schmidt (APS): Im Gegensatz zur Charttechnik und der klassischen Technischen Analyse kann uns die Kybernetik Antworten auf die voraussichtliche Entwicklung der Zukunft liefern, da die tatsächliche Entwicklung an den Märkten von einer Vielzahl, sich ständig verändernder ökonomischer Einflussgrößen wie Inflation, Zinspolitik, Geldpolitik, Konjunkturzyklen, Volatilitäten usw. abhängt, aber auch von Störgrössen, die oftmals schon von einigen Akteuren geahnt werden. Jedes Modell, welches die Nichtlinearität der Welt unberücksichtigt lässt, ist im Grunde genommen nur Kaffeesatzleserei.

Was ist das Problem bei der klassischen Analyse?

APS: Viele Anhänger der Charttechnik und klassischen "Technischen Analyse" geben sich einer Selbsttäuschung hin, wenn sie den geometrischen Mustern und den berechneten Formeln aus relativer Stärke, Momentum, Oszillatoren und Bändern eine hohe Glaubwürdigkeit attestieren. Die gesamte klassische Analyse lässt sich unter linearen Berechnungsmodellen einstufen, die von ihrem Ansatz her gar nicht in der Lage sind, Komplexität tatsächlich zu berechnen. Hinter sämtlichen bisher verwendeten analytischen Methoden der Markt- und "Charttechnik" steckt ein lediglich lineares Denken, welches von der Unkenntnis der eigentlichen Zusammenhänge geprägt ist. Salopp gesagt sind die Charttechnik und die klassische technische Analyse nichts anderes als ein Aberglaube, mit dem einige sogenannte Spezialisten viel Geld verdienen, während diejenigen, die sich von diesen Spezialisten beraten lassen, oftmals viel Geld verlieren. Eine solide Börsensoftware muss die aktuellen Zusammenhänge, die sich täglich ändern können, verstehen. Deshalb kann nur eine Börsensoftware, die Instabilitäten ausdrücklich in ihren Berechnungen berücksichtigt, die Wirklichkeit richtig abbilden und somit versteckte Muster erkennen.

Was macht i-matrix anders?

APS: Unsere Software i-matrix ist in der Lage, überdurchschnittliche Ergebnisse für die Anleger zu erzielen - die Performance liegt derzeit bei rund 55% über dem Marktdurchschnitt. Die Software beruht auf der Kybernetik, welche der klassischen "technischen Analyse" weit überlegen, weil sie in jedem Augenblick der Berechnung Daten aus der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in nichtlinearer Weise miteinander koppelt und so versteckte Muster in den Finanzmärkten oder der Ökonomie sichtbar machen kann. Deshalb lohnt es sich, diese Basisinnovation der Finanzmarktanalyse zum persönlichen Vorteil anzuwenden. (tradercockpit/mc/ps)



• Tradercockpit

• Cyberneticscockpit

• Wissensnavigator

• Wallstreetcockpit

• Interview mit Artur P. Schmidt im Börse Stuttgart TV vom 04.11.09


  • Artur P. Schmidt: Der Alpen-Hedge-Fonds
    Das Ausmass der aktuellen Krise in der Schweiz hat auch unmittelbar mit der Grösse unserer Banken zu tun. Ein kritischer Ausblick zeigt weiteres Gefahrenpotenzial, das den Standort Schweiz in seinen Grundfesten erschüttern kann.
  • Artur P. Schmidt: "Unter Bankstern"
    Die Banken haben den Planeten in ein riesiges globales Ponzi-Schema verwandelt. Sie werden fragen, was dies ist? Nun, es ist ein Schnellballsystem, bei dem diese immer mehr Geld von den Kunden einsammeln, Ihnen damit Produkte verkaufen, mit denen nur sie selbst verdienen, bei dem sie darauf hoffen, dass der Kunde die ihm angedrehten Produkte möglichst für immer behält und dann, falls das ganze Kartenhaus dennoch zusammenbricht, den Staat um Hilfe rufen.
  • Artur P. Schmidt: Ökonomische Metastasen
    «Die immer wieder entstehenden Blasen, denen seitens der Notenbanken immer viel zu spät entgegengewirkt wird, sind die Metastasen unseres heutigen Zinseszins-Systems. Ein System, welches dem Wachstumszwang unterliegt, bildet ständig neue Tochtergeschwülste. Damit werden die Heilungschancen der Ökonomie mit jeder neuen Blase verschlechtert.»
  • Artur P. Schmidt: Freak Waves – Die Rache der Kybernetik
    «Killerwellen an den Finanzmärkten – wie diejenigen von 1929 bis 1932 und diejenige von 2007 bis wahrscheinlich 2010 – sind das Resultat einer falschen Notenbankpolitik, die zu Blasen an den Finanzmärkten führt, die nichts anderes sind als nichtlineare Überlagerungen der Entwicklungen in einzelnen Bereichen wie z.B. dem Häuser- und Hypothekenmarkt oder zu niedriger Zinsen.»
  • Artur P. Schmidt: Furcht oder Schrecken der Wirtschafts-Farce?
    «Was sich aktuell an den Finanzmärkten abspielt gleicht einer griechischen Tragödie, an deren Ende die Simbabwisierung Amerikas stehen wird. Damit sind wir am Ende der amerikanischen Geschichte angekommen, ein Ende das schrecklich werden wird und eine ganze Generation in den Ruinen des Staatsbankrotts begraben wird.»
  • Artur P. Schmidt: Der schöne Schein der Ökonomen
    Der britische Ökonom und Mathematiker John Maynard Keynes hat zu Recht den Satz geprägt: «Langfristig sind wir alle tot. Ökonomen machen es sich zu leicht, wenn sie uns in stürmischen Zeiten nicht mehr zu erzählen haben, als dass der Ozean wieder ruhig ist, wenn sich der Sturm gelegt hat.»
  • Artur P. Schmidt: Rückbesinnung auf die Soziale Marktwirtschaft
    «Es ist kein Geheimnis, dass der Sozialismus daran zugrunde gegangen ist, dass er völlig überschuldet war. Dieses Experiment wiederholen nun aber fast alle westlichen Industrienationen: Viele Gesetze, die in den letzten Jahren erlassen wurden und noch werden, tragen deutliche Charakterzüge eines Systems, welches die Freiheiten der Bürger über Jahrzehnte einschränkte und einst DDR hiess.»
  • Artur P. Schmidt: Instabilität – Der Megatrend der Finanzmärkte
    «Wenn man Exzesse verhindern will, so muss man die Risiken, die durch Finanzinnovationen ausgelöst werden, abschätzen können. Gelingt dies nicht, hat eine Ökonomie keine negativen Rückkopplungen sprich Risikohedges mehr und degeneriert zu einem nur noch auf positiven Rückkopplungen basierenden Ponzi-Schema.»
  • Präsentation "i-Matrix": Neue Software für Anleger und Profis
    Zug - Tradercockpit hat mit "i-Matrix" ein neues System zur Berechnung von Kursbewegungen entwickelt, das für Anleger und Profis geeignet ist. Die Anleger-Software gibt klare Kauf- und Verkaufssignale, kann durch Short-ETFs auch in Crash-Phasen hohe Gewinne bei Anlagen erzeugen, weist eine Trefferquote von über 90% auf und macht Marktmanipulationen sichtbar.
  • Artur P. Schmidt: Much Too Big To Fail
    Auch wenn Politiker ankündigen, dass sie die Finanzmärkte reformieren wollen, war bis jetzt alles, was getan wurde, nicht einmal ein Tropfen auf einen heissen Stein. Banken, die die Krise überlebt haben wie die Bank of America, JPMorgan, Goldman Sachs oder Citigroup, sind nach der Krise noch grösser als vorher und haben damit vom Zustand des "Too Big to Fail" in den Zustand des "Much Too Big to Fail" übergewechselt.
  • Artur P. Schmidt: Neue Banken braucht das Land
    Um den Mittelstand zu finanzieren bedarf es neuer Banken. Wenn die Kreditvergabe stockt, müssen soziale Netzwerke zu Banken umfunktioniert werden. Da Banken in Ihrem Protzgehabe vergessen haben, wer sie eigentlich reich gemacht hat und heute lieber zocken als Unternehmen zu finanzieren, müssen diese durch neue Banken substituiert werden.
  • Artur P. Schmidt: Kommt der Weltbankrott?
    Die aktuelle Schieflage von Firmen in Dubai offenbart, dass es um die weltweiten Finanzmärkte viel schlimmer als es die Medien verkünden. Es könnte sich bald herausstellen, dass auch die so genannten Emerging Markets völlig überschuldet sind und auch die kommenden Giganten Russland, China und Indien nicht in der Lage sind, die Weltwirtschaft zu stabilisieren.
  • Artur P. Schmidt: Die Markterholungs-Illusion
    «Den heute ökonomisch verantwortlichen Handlungsträgern fehlt das Verständnis dafür, dass sich eine Ökonomie nur dann erneuern kann, wenn man eine Korrektur zulässt - anstatt diese mit allen möglichen Tricks zu verhindern. Das Ergebnis einer auf Bailouts aufgebauten Erholung ist eine Zombie-Ökonomie, d.h. eine Wirtschaft der untoten Banken, die sich wie ein Vampir das Geld des Mittelstandes einsaugen.»
  • Artur P. Schmidt: Tausche wertloses Papiergeld gegen Rohstoffe
    «Eine neue Währung bietet den USA die Möglichkeit, die alten Währungsschulden abzuwerten und damit die Gläubiger, die noch über alte Dollarbestände verfügen, zu enteignen. Damit würden sich die USA auf einen Schlag entschulden, während die Gläubigerländer Europas und Asiens die Zeche bezahlen müssten.»
  • Artur P. Schmidt: Generalmobilmachung gegen das Massensterben
    Was sich in der letzten Woche in Haiti abgespielt hat ist ein Drama besonderen Ausmasses. Scheinbar haben die Mächtigen der Welt immer noch nicht begriffen, dass die Natur den Haitianern den Krieg erklärt hat und dass es deshalb einer Generalmobilmachung der westlichen Welt in Sachen koordinierte Hilfe bedarf, um den Menschen vor Ort zu helfen.
  • Artur P. Schmidt: Judgement Day
    «Solange die Amerikaner mehr Geld leihen als je zuvor, d.h. das Angebot an Geld dermassen stark ausgeweitet wird, müssen die Nachfrage – und damit die Preise – früher oder später massiv abstürzen. (...) Der wahnwitzige Versuch, die Wirtschaft durch noch mehr Schulden zu retten, ist nicht nur gescheitert, sondern wird die Krise möglicherweise in eine handfeste Depression überleiten.»
  • Artur P. Schmidt: Die Phantom-Ökonomie
    «Der Ground Zero eines weltweiten Derivate-Desasters dürften die US-Banken sein. Ihre Collateralized Debt Obligations (CDO) waren und sind lediglich Wetten darauf, ob Schuldner ihre Schulden zurückbezahlen können. Können sie es nicht, platzen diese Wetten und das System ist nicht mehr zu retten.»
  • Artur P. Schmidt: Hehlerrepublik Deutschland
    «Wenn der Fall Finanzplatz Schweiz zum Exempel einer ungehinderten Machtdemonstration Deutschlands genutzt werden soll, möglicherweise um die Festung Schweiz für die EU sturmreif zu bomben, so kann dies hierzulande nur als Amoklauf einer zunehmend handlungsunfähig und von drittklassigen Politikern gelenkten Bananenrepublik Deutschland wahrgenommen werden.»
  • Artur P. Schmidt: Zahlungsfähigkeits- vs. Liquiditätskrise?
    In der Ökonomie gibt es oftmals kleine, aber feine Unterschiede. Wenn man die Ursache einer Krise nicht versteht, kann man deshalb mit Symptombekämpfung nichts bewirken. Wenn der ehemalige US-Finanzminister Henry Paulson meint, dass die Weltwirtschaftskrise, die 2007 ihren Anfang nahm, nur eine Liquiditätskrise sei, dann irrt er gewaltig.
  • Artur P. Schmidt: Taschenrechner- versus Rechenschieber-Ökonomen
    «Es gab mal eine Zeit, da mussten Schüler und Studenten ihre Ergebnisse vorher auf ihre Richtigkeit abschätzen – die Stellen hinter dem Komma waren egal. Heute hat man 10 oder mehr Stellen hinter dem Komma, nur leider irrt man sich mittlerweile um Zehnerpotenzen.»
  • Artur P. Schmidt: Chinas überhitzte Wirtschaft
    Letztendlich handelt es sich beim aktuellen chinesischen Boom-Zyklus um einen von Investments getriebenen Boom. Die Beispiele in Japan und USA haben aufgezeigt, wie solche Zyklen enden: in einem grossen Knall. Der kommende Abschwung in China könnte sich somit als eine Monsterblase entpuppen, deren Platzen erst die eigentliche weltweite Depressionsphase einleiten wird.
  • Artur P. Schmidt: Warum Linearität versagt
    «Wenn man Chartisten zuhört bzw. ihre Analysen verstehen will, so lassen sie sich nicht nur stets alle Möglichkeiten offen, sie finden im Nachhinein auch immer die passende Begründung, warum es anders gekommen ist, als sie es vorhergesehen haben. Neben technischen Argumenten müssen dann sehr schnell auch Thesen der Verhaltens- oder Massenpsychologie als Begründung herhalten.»
  • Artur P. Schmidt: Wehe wenn der Schwarze Schwan kommt!
    «Spätestens seit dem Schwarzen Oktober 2008 dürften Banken erkannt haben, dass sie die meisten ihrer Risikoanalysen in den Papierkorb werfen können. Für die Antizipation von Krisen erweist sich die Wahrscheinlichkeits-Rechnung als wenig hilfreich, da sie eine Scheinsicherheit erzeugt, die dafür sorgt, dass viel zu hohe Risiken eingegangen werden.»
  • Artur P. Schmidt: Krisen und Kondratjew-Zyklen
    Bereits im Jahr 1926 erkannte der russische Ökonom Nikolai Kondratjew, dass die Wirtschaft in langen Wellen verläuft. Er gilt deshalb als einer der ersten Vertreter der zyklischen Konjunkturtheorie. Seine Forschungsergebnisse veröffentlichte er als "Lange Wellen in der Konjunktur".
  • Artur P. Schmidt: Der wahre Junk-Bond-Staat
    Man mag es kaum glauben, aber die amerikanischen Finanz-Revolverhelden haben sich auf den angeblichen Schulden-Junkie Europa eingeschossen. Die Dummheit und Unverfrorenheit, mit der Amerikaner die ökonomischen Realitäten verkennen, wird im grössten Knall der Wirtschaftsgeschichte enden.
  • Artur P. Schmidt: Weimar II - Kein Volk, kein Reich, kein Euro
    Die Beschlüsse von Brüssel sind weitreichend, öffnen diese doch den Weg, dass Europa endgültig dem Schulden-Nirwana der USA folgen kann. Mit dem Beschluss 750 Mrd Euro für den Schutz des Euro einzusetzen, wird dieser nicht geschützt, sondern langfristig aufgeweicht. Einzig ein Ausschluss Griechenlands aus der Eurozone hätte zu einem Wiedererstarken des Euro führen können.
  • Artur P. Schmidt: Millisekundenpleite an den Finanzmärkten – Eine Erzählung
    Wir schreiben das Jahr 2010 an den internationalen Finanzmärkten. Am 18. Oktober stürzt die Wall Street 28 Prozent in die Tiefe. Der bis dato höchste Tagesverlust in der Geschichte der New Yorker Stock Exchange. Der Tag, an dem die Banken kollabierten und Hedgefonds-Manager den kollektiven Herzinfarkt bekamen.
  • Artur P. Schmidt: «Money for Nothing» – Wall Street und Finanzkrise
    «Dass man in einem kollabierenden System die kriminellsten Schwindler mit Bailouts belegte und somit den Grundstein für die heutigen Finanzkrisen der Nationalstaaten legte, ist die Krönung der Impertinenz der Bankster und zeigt die Unfähigkeit der heutigen Politiker. Die Erpressbarkeit des Staates durch Wallstreet-Schurken hatte eine neue Dimension erreicht.»
  • Artur P. Schmidt: Wir sind Gauck!
    «Während Christian Wulff ein Karrierist ist, der sich auf Machterhalt versteht, ist Joachim Gauck, der protestantische Pfarrer und Mitbegründer des Neuen Forums, ein aufrechter Demokrat und Vorkämpfer für die Deutsche Einheit. Gauck ist geradezu der perfekte Gegenentwurf zum hyperkonformen Wulff, der, wenn der Bundespräsident vom Volk gewählt würde, niemals eine Chance hätte.»
  • Artur P. Schmidt: Der grosse Rating-Wahnsinn
    Eine der Hauptursachen für die Finanzkrise sind die grossen Rating-Agenturen, die mit ihren völligen Fehleinschätzungen das Spielkasino mit toxischen Derivaten erst so richtig in Gang gebracht haben. Grund hierfür ist, dass die Rating-Agenturen eines der korruptesten Geschäftsmodelle haben, dass man sich vorstellen kann.
  • Artur P. Schmidt: Bankenstresstests oder wie man Stress vertuscht
    Stresstests sollen dazu dienen, das durch die Euro-Schuldenkrise angeschlagene Vertrauen der Investoren in die europäischen Finanzinstitute wieder herzustellen. Doch was ist ein Stresstest wert, der nur eine normale Rezession, nicht jedoch mögliche Staatsbankrotte einpreist?
  • Artur P. Schmidt: Der deflationäre Aufschwung
    «Möglicherweise wird in einem deflationärem Schulden-Szenario der kurzfristige Zins sogar höher wie der langfristige, was nichts anderes bedeutet, als dass Bargeld zum höchsten Gut avancieren wird, wenn langfristiges Geldverleihen keinen Anreiz mehr bietet. Nicht die Inflation, sondern die Deflation frisst dann ihre Kinder in Gestalt der globalen Schuldenjunkies.»
  • Artur P. Schmidt: Eine Welt voller Super-Bubbles
    «Bernankes ökonomische Sandkastenspiele sind - wie bereits Ludwig von Mises in aller Klarheit beschrieb - nichts anderes als die Globalisierung des amerikanischen Ponzi-Schemas und dessen Ausbreitung auf möglichst viele Nationalstaaten, um diese ebenso handlungsunfähig zu machen.»


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