Kolumne | Mittwoch, 5. August 2009 06:45 | 66868

«Paulson, Bernanke, Summers und Geithner sind jene Architekten der Politik des leichten Geldes, die nichts aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt haben. Waren es nicht die zu tiefen Zinsen, die erst den Housing-Bubble, dann den chinesischen Aktien-Bubble und schliesslich die Hausse an den Rohstoffmärkten ausgelöst hatten?»



Artur P. Schmidt: Bernankes Wiederwahl führt ins «Obamageddon»

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 US-Notenbank-Chef Ben Bernanke.
 

Von Artur P. Schmidt
info@wissensnavigator.com

Die Banken stehen scheinbar auf der Siegesstrasse und die Steuerzahler vor der Pleite. So sieht die Lösung von Ben Bernanke für die aktuelle Wirtschaftskrise aus. Der S&P-Index schloss zu Beginn des Monats August nach einer fünfmonatigen Aktienrallye, die durch die grösste Gelddruckorgie der Geschichte ausgelöst wurde, erstmals seit Oktober 2008 wieder über die 1000 Punkte-Marke. Diese Rallye beweist endgültig, dass man selbst mitten in einer Weltwirtschaftskrise riesige Kursgewinne einfahren kann – doch um welchen Preis. Es ist der Preis der Selbstaufgabe eines Systems, dass sich erneut nur durch einen Bubble, diesmal in den Staatsanleihen, vor dem ultimativen Systemkollaps bewahren konnte. Der Banken-Bailout durch Gelddrucken hat zwar dazu geführt, dass einige Grossbanken, wieder auf einem festeren Fundament stehen, jedoch wurde dies dadurch erkauft, dass die Kosten des Versagens der Banken auf die Allgemeinheit abgewälzt wurden: Bankenbailout = Volksenteignung!

«Obamageddon» ante portas?
Paulson, Bernanke, Summers und Geithner sind jene Architekten der Politik des leichten Geldes, die nichts aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt haben. Waren es nicht die zu tiefen Zinsen, die erst den Housing-Bubble, dann den chinesischen Aktien-Bubble und schliesslich die Hausse an den Rohstoffmärkten ausgelöst hatten? Es sollte deshalb in den nächsten Wochen eine Debatte um die Entlassung von Ben Bernanke, ja sogar um die Auflösung der Fed geben, die jüngst – anstatt entmachtet zu werden – mit immer weiteren Machtmitteln ausgestattet worden ist. Obamas politisches Schicksal scheint somit besiegelt, denn er dürfte ohne Korrektur in seiner Wirtschaftspolitik sein ganz persönliches «Obamageddon» erleben. Das Geld, welches den Banken gegeben wurde, kommt nicht in der Wirtschaft an, stattdessen gehen nicht nur immer weitere Regionalbanken pleite, sondern die Kreditklemme trifft mittlerweile immer mehr Mittelstandsunternehmen mit voller Wucht, wobei Banken sogar Druck machen, dass Unternehmen nur noch dann Kredit bekommen, wenn diese massiv Mitarbeiter abbauen.

Quasi-Monopolisierung des Bankenwesens
Die Sieger der Geschenkorgien an neuem Geld heissen Bank of America, JPMorgan Chase & Co sowie Goldman Sachs. Die Verlierer sind die Nichtbanken-Unternehmen und ihre Mitarbeiter. Gefüllt wurden mit der Aufblähung der Fed-Bilanz nur die Koffer der Banken, nicht jedoch jene der Unternehmen, die Arbeitsplätze schaffen. Dies bedeutet ein geringerer Wettbewerb im Bankensektor verbunden mit einer Quasi-Monopolisierung der Kreditvergabe und damit die Kontrolle der Zinshöhen und der Zinsmargen. Die wirtschaftliche Erholung kann jedoch ohne einen freien, nicht von Banken geplünderten Mittelstand, nicht stattfinden, weshalb die US-Wirtschaft ohne Korrektur in der Notenbankpolitik in Bälde wieder in den freien Fall übergehen dürfte und die zweite Raketenstufe der Krise gezündet wird. In dieser kann es nicht nur zu einer starken Zunahme der Kriminalität, sondern sogar zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen kommen, wenn die Gerechtigkeitslücke und die Vermögensdisparität nicht durch eine neue Wirtschaftspolitik – einen zweiten New Deal –, wieder geschlossen werden.

Hyperdepression ist unvermeidbar
Je mehr die Massenmedien ausrufen, dass die Wirtschaftskrise vorbei sei, desto unglaubwürdiger wird dieses Szenario. Es sind genau jene Blindflieger, welche die Krise nicht kommen sahen, die jetzt ihr Ende herbeirufen. Der Arbeitsmarkt wird weiter von Massenentlassungen geprägt sein, was nur dem Zweck dient, die Gewinne der Unternehmen zu steigern, jedoch nicht die Massenkaufkraft zu stärken. Selbst wenn das Bruttosozialprodukt wieder steigt, werden die Amerikaner real weniger in den Taschen haben und viele sogar gar nichts mehr. Die gigantischen US-Defizite werden zu weiteren Kosteneinsparungen führen, was die Arbeitslosigkeit in immer weitere Rekordhöhen treiben wird. Gewerbeimmobilien werden über Jahre leer stehen und das Ausland wird immer weniger bereit sein, die US-Schuldenmaschinerie zu finanzieren, was letztendlich zu höheren Zinsen und damit zu einer weiteren Bremse für die Konjunktur führen wird. Die Grosse Depression der 30er Jahre dürfte deshalb durch die Hyperdepression der ersten und zweiten Dekade des dritten Millenniums getoppt werden. Willkommen in Bernankes Schulden-Apokalypse!


Artur P. Schmidt
Der Wirtschaftskybernetiker Dr.-Ing. Artur P. Schmidt wurde in Stuttgart geboren. Er besuchte im Stadtteil Zuffenhausen das Ferdinand-Porsche-Gymnasium und machte dort das Abitur. Das Studium der Luft- und Raumfahrttechnik in Stuttgart und Berlin schloss er im Alter von 27 Jahren mit  der Bestnote im Fachgebiet Raketentechnik ab, so dass ihm von Prof. H.H. Koelle die Promotion angetragen wurde. Im Alter von 30 Jahren erhielt Artur P. Schmidt den Doktortitel für ein kybernetisches Marktanalyse-Verfahren am Beispiel der Strategischen Planung von Airbus Industries. Nach einer Beratungstätigkeit bei Anderson Consulting sowie als Leiter der Strategischen Analyse der Ruhrgas AG war Dr. Schmidt Stipendiant der Stiftung zur Förderung der systemorientierten Managementlehre und letzter Schüler von Prof. Hans Ulrich, dem Begründer des St. Galler Management-Ansatzes. Während dieser Zeit begann Dr. Schmidt seine publizistische Laufbahn, aus denen Bestseller wie «Endo-Management» und «Der Wissensnavigator» sowie Wirtschaftsbücher wie «Wohlstand_fuer_alle.com» oder «Crashonomics» hervorgingen. Sein neuestes Buch, welches im EWK-Verlag (
www.ewk-verlag.de) erschienen ist, heisst  «Unter Bankstern».

Heute ist Artur P. Schmidt Herausgeber des Online-News-Portals
www.wissensnavigator.com sowie der Finanz-Portale www.bankingcockpit.com, www.wallstreetcockpit.com, www.futurescockpit.com und www.optioncockpit.com sowie Geschäftsführer der Tradercockpit GmbH (www.cockpit.li). Dr. Schmidt ist ein gefragter Keynote-Speaker sowie Kolumnist für zahlreiche Finanzpublikationen.



• Wallstreetcockpit

• Wissensnavigator

• Interview mit Artur P. Schmidt über den "Crash nach oben" im Börse Stuttgart TV


  • Artur P. Schmidt, CEO Unternehmercockpit (Teil 1)
    «Dass mit Philipp Hildebrand ein ehemaliger Hedge Fund-Manager in der obersten Führung der SNB sitzt, der dem Zinssenkungs-Fetischismus huldigt, erhöht das Risiko, dass sich die Schweiz in Bälde in ein zweites Island verwandelt. Dies ist eine ähnliche Fehlbesetzung wie Obamas Finanzminister Timothy Geithner, der als Präsident der New Yorker Fed massgeblich für das Versagen der Bankenaufsicht im Vorfeld der Finanzkrise verantwortlich war.»
  • Artur P. Schmidt, CEO Unternehmercockpit (2. Teil)
    «Das Unternehmercockpit steht für eine völlig neue Form des Risk-Managements. Das vielleicht am wenigsten verstandene Prinzip in den Märkten ist, dass alle Ereignisse voneinander abhängen, rückgekoppelt sind. Für die meisten Akteure bleiben die versteckten Muster in den Märkten aber unverstanden. Deshalb benötigt man eine Art Röntgengerät, die diese sichtbar macht.»
  • Artur P. Schmidt: Der Alpen-Hedge-Fonds
    Das Ausmass der aktuellen Krise in der Schweiz hat auch unmittelbar mit der Grösse unserer Banken zu tun. Ein kritischer Ausblick zeigt weiteres Gefahrenpotenzial, das den Standort Schweiz in seinen Grundfesten erschüttern kann.
  • Artur P. Schmidt: "Unter Bankstern"
    Die Banken haben den Planeten in ein riesiges globales Ponzi-Schema verwandelt. Sie werden fragen, was dies ist? Nun, es ist ein Schnellballsystem, bei dem diese immer mehr Geld von den Kunden einsammeln, Ihnen damit Produkte verkaufen, mit denen nur sie selbst verdienen, bei dem sie darauf hoffen, dass der Kunde die ihm angedrehten Produkte möglichst für immer behält und dann, falls das ganze Kartenhaus dennoch zusammenbricht, den Staat um Hilfe rufen.
  • Artur P. Schmidt: New Deal für das 21. Jahrhundert
    «Das parallele Wirken von Subprime-Krise, Kreditkrise, Bankeninsolvenzen, Firmenzusammenbrüchen und dem Kollaps der Realwirtschaft erfordern ein neues System, welches wieder Vertrauen schafft. Sollte dies nicht gelingen, besteht die Gefahr, dass das US-Finanzsystem im Jahr 2009 im Rahmen eines Staatsbankrottes zusammenbricht.»
  • Artur P. Schmidt: Obamas Denkfehler
    Die Rede des US-Präsidenten vom 24. Februar 2009 zur Lage der Nation war glänzend. Er versteht es grosse Auftritte zu zelebrieren und mit seiner Rhetorik seine Zuhörer zu fesseln. Doch bei allem Zauber, der von ihm ausgeht, muss man konstatieren, dass er, wenn es um ökonomische Fragestellungen geht, die von ihm angesprochene Langfristigkeit im Denken, vermissen lässt.
  • Artur P. Schmidt: Banken-Armageddon – Der Niedergang der Citigroup
    «Vor lauter strategischen Vorteilen hatte Citigroup-CEO Vikram Pandit den Schuldenwald komplett übersehen, der mittlerweile die Aktie der einst stolzen Bank auf Penny Stock-Niveau gedrückt hat. Mit dem Untergang der Citigroup dürfte nun auch dem letzten Optimisten in den USA klar werden, dass die USA ihre finanzielle Führungsrolle und der Dollar seine Funktion als Leitwährung verloren haben.»
  • Artur P. Schmidt: Buchhaltungstricks pushen Bankgewinne
    «Es geht doch nichts über die Zahlen, die die Banken selbst gefälscht haben. Das Bankenwunder an der Wallstreet ist nichts anderes als ein übler Buchhaltungstrick, der sich als gefährliche Zeitbombe herausstellen wird.»
  • Artur P. Schmidt: Schwarzes Geldloch – Der grösste Betrug aller Zeiten
    «Je mehr die Fed die Märkte zu manipulieren versucht, desto länger wird die aktuelle Krise andauern. Diese ist alles andere als in Bälde vorbei, wir befinden uns aktuell wohl eher im scheinbaren stillen Auge des Finanz-Hurrikans.»
  • Artur P. Schmidt: Amerikas finanzieller Supergau
    «Schon heute ist abzusehen, dass Amerika den Verpflichtungen seiner Gläubiger ohne deren Schuldenverzicht nicht nachkommen können wird. Tim Geithners gegenteiligen Bekundungen ist wenig Glaubwürdigkeit zu schenken, auch wenn es Ben Bernanke durch den Rückkauf von Staatsanleihen immer wieder gelingt, den Verfall der Bondpreise auf Kosten der Fed-Bilanz zu bremsen.»
  • Artur P. Schmidt: US-Staatsanleihen zum Abschuss freigegeben
    «Alles was in den letzten Monaten von Seiten der Fed und der US-Regierung getan wurde, hat nur scheinbar das Vertrauen in die Finanzmärkte zurückgebracht. Sobald das Auge des Hurrikans verlassen wird, dürften die Aktien- und Bondmärkte in ihre finale Abwärtsspirale übergehen, an deren Ende eine Hyperinflation und ein möglicher Staatsbankrott der USA stehen.»
  • Artur P. Schmidt: Die Rallye steht auf tönernen Füssen
    «So lange die Fed versucht, die Zinsen künstlich niedrig zu halten und durch die gigantischen Aufkäufe von Anleihen eine Bondblase grössten Ausmasses erzeugt, besteht die Gefahr eines noch grösseren Crashs, als wir ihn bisher gesehen haben.»
  • Artur P. Schmidt: Europas historische Chance
    «Je mehr die amerikanische Federal Reserve über Bailouts versucht das System zu stabilisieren und je mehr Geld sie dafür über angekaufte Anleihen in den Umlauf bringt, desto katastrophaler wird sich die Weltwirtschaft entwickeln, wenn der Hurrikan in Bälde mit voller Wucht auf das amerikanische Festland trifft.»
  • Artur P. Schmidt: Derivate-Supergau ante portas?
    «Bei einem weltweiten Derivatevolumen von 863'000 Milliarden Dollar einem Anteil von 8 Prozent davon an Swaps beträgt der weltweit aufgelegte Betrag am gefährlichsten Finanzinstrument mittlerweile etwa 69'000 Milliarden Dollar, d.h. das 1.25-fache des Weltbruttosozialproduktes von etwa 54'500 Milliarden Dollar.»
  • Artur P. Schmidt: Erst Hyperdeflation, dann Hyperinflation?
    «Wer wie Ben Bernanke glaubt, dass man sich mit immer grösseren Schulden den Weg aus der Kreditverknappung ebnen kann, hat die eigentliche Ursache der Krise nicht begriffen, die eben in einer immer grösseren Verschuldung liegt. Wenn jetzt der Staat mit seiner planwirtschaftlich organisierten Hyperverschuldung das gleiche wie die Konsumenten tut, dann werden wir noch mehr Hyperillusionen ernten.»
  • Artur P. Schmidt: Terminator 5 – Kampf gegen die Finanzmaschinen
    «Über viele Jahre war es gar nicht notwendig gewesen, dass Bankkunden ihre Konten leerten, da dies ja zuvor bereits die Bankster übernommen hatten. Doch mit dem Bankenrun sassen nun die Bankster ohne jegliche Einlagen auf gigantischen Schuldenbergen, ruinierten Kundenkonten oder unsinnigen Bad Banks.»
  • Artur P. Schmidt: Warum stellen wir nicht mehr die Warum-Fragen?
    Die westlichen Industrienationen sind in den letzten Jahren geistig und moralisch völlig degeneriert. Trotz technologischen Fortschritten sind die Realeinkommen gesunken und die Bildung ist zu einem Spezialistentum ohne Verantwortung für das Ganze verkommen. Kein Wunder, dass Begriffe wie Ethik und Moral im entfesselten Kapitalismus scheinbar keine Rolle mehr spielten.
  • Artur P. Schmidt: Postmoderner Diebstahl - Der Staat enteignet seine Bürger
    «Maroden Banken quasi eine Reset-Taste durch Bad Banks zur Verfügung zu stellen und die Kosten der toxischen Papiere durch massives Gelddrucken auf die Bürger abzuwälzen ist einer der grössten Skandale der Nachkriegszeit. Der Staat hat sich als Aufgabe gestellt nur noch zu funktionieren und sein Überleben zu sichern, ohne sich den Ursachen der aktuellen Krise zuzuwenden.»
  • Artur P. Schmidt: Welcher Boden – welcher Aufschwung?
    Aktuell hören wir in den Massenmedien viel davon, dass der Boden der aktuellen Wirtschafts- und Finanzkrise erreicht sei. Doch wer kauft jetzt eigentlich Aktien? In den USA ist es vor allem das so genannte dumme Geld welches massiv investiert, während jedoch das kluge Geld sich immer mehr aus den Finanzmärkten zurückzieht.
  • Artur P. Schmidt: Was, wenn die Deutsche Bank eigentlich pleite ist?
    «Man stelle sich vor, man kommt in alkoholisiertem Zustand in eine Verkehrskontrolle und der Polizist hat kein Messgerät dabei. Deshalb überlässt er es dem Besoffenenen selbst seine Fahrtauglichkeit einzuschätzen. Die völlig alkoholisierte Deutsche Bank darf weiterfahren, weil Sie den tatsächlichen Alkoholgehalt von 3% (eine völlige Vergiftung mit toxischen Wertpapieren) auf nur noch 0,5% einstuft.»
  • Artur P. Schmidt: Wie Lügenbarone ein krankes System gesundrechnen
    «Nachdem das "US-Financial Accounting Standards Board" zugelassen hat, dass die Banken ihre toxischen Wertpapiere nicht mehr zum Marktwert – der bei nicht handelbaren Papieren eh nicht zu bestimmen ist und bei vielen Papieren sogar bei Null liegt – sondern gemäss der eigenen Einschätzung bilanzieren können, ist der bilanziellen Willkür Tür und Tor geöffnet.»
  • Artur P. Schmidt: Werden die USA von einer Bankenmafia regiert?
    «An der Wallstreet scheint man trotz Krise wieder zur Tagesordnung des Hochgeschwindigkeits-Programm-Day-Tradings übergegangen zu sein, wobei man bei Goldman Sachs die spezielle Spielart des Gewinnens ohne Risiko kreiert hat. Ein Tor wer glaubt, dass hier alles mit rechten Dingen zugehen kann, wenn man in nur 100 Handelstagen Milliardengewinne einfährt.»
  • Artur P. Schmidt: Die Peta-Finanzbombe oder wie JPMorgan die Finanzkrise auslöste
    «Die gesamte durch JPMorgans Derivate-Nirwana ausgelöste Finanzkrise diente nur einem einzigen Zweck, unliebsame Bankenkonkurrenten aus dem Weg zu räumen und die Vorherrschaft von JPM im Bankensektor für die nächsten 100 Jahre zu sichern. Wenn JPM-CEO James Dimon sagt, dass eine "Bilanz wie eine Festung" sein müsse, so heisst dies nicht, dass diese solide ist, sondern lediglich, dass niemand hinter die Festungsmauern blicken kann.»
  • Artur P. Schmidt: Führt der faktische Bankrott des Empires zu erneutem Pfund-Crash?
    Wenn es einen Indikator dafür gibt, dass es der englischen Wirtschaft nicht gut geht, dann braucht man sich nur die Finanzsituation der englischen Pubs anzusehen: Viele der Trinkanstalten stehen vor einem finanziellen Scherbenhaufen. Kreditengpässe, zunehmende Arbeitslosigkeit und das Rauchverbot sorgen für einen Exodus der urenglischen Kneipen.
  • Artur P. Schmidt: Applaus, Applaus, die Luft muss raus!
    «Das Ausmass der Krise hätte verhindert werden können, wenn das Schuldenmachen im grossen Stil schon vor 20 Jahren unterbunden worden wäre. Es war Greenspans eklatante Fehleinschätzung, Blasen nicht durch eine zielgerichtete Zinssteuerung aufzulösen, sondern – um Wachstum auf Teufel komm raus sicherzustellen – deren Platzen durch die Schaffung neuer Bubbles mit viel zu tiefen Zinsen abzufedern.»


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