Kolumne | Mittwoch, 1. Juli 2009 14:58 | 65405

«Wer wie Ben Bernanke glaubt, dass man sich mit immer grösseren Schulden den Weg aus der Kreditverknappung ebnen kann, hat die eigentliche Ursache der Krise nicht begriffen, die eben in einer immer grösseren Verschuldung liegt. Wenn jetzt der Staat mit seiner planwirtschaftlich organisierten Hyperverschuldung das gleiche wie die Konsumenten tut, dann werden wir noch mehr Hyperillusionen ernten.»



Artur P. Schmidt: Erst Hyperdeflation, dann Hyperinflation?

65405img
 Besondere Logik: Larry Summers, ehemaliger US-Finanzminister und aktuell Obama-Berater.
 

Von Artur P. Schmidt
info@wissensnavigator.com

Der Hypereffekt
Die Weltwirtschaft steuert unaufhaltsam in ihre bisher grösste Depression. Alles bisherige an katastrophalen weltwirtschaftlichen Entwicklungen wird durch die unglaubliche Dimension des Leverage, der in den letzten 20 Jahren in allen Anlageklassen geschaffen wurde, heute in den Schatten gestellt. Wer glaubt, dass die Bürokraten in Washington jetzt einen besseren Job verrichten können als der Markt irrt. Bis jetzt trägt alles, was in den letzten Monaten in den USA stattfand, das Merkmal Hyper in sich: Hyperverschuldung, Hyperdeflation, Hyperpleiten, Hyperarbeitslosigkeit und später möglicherweise Hyperinflation. In den letzten beiden Jahrzehnten führten die Aktien- und Immobilienblasen in den USA zu einem Hyperreichtum bei wenigen und einer Hyperenteignung des Mittelstandes. Der Hyperrückgang der Immobilienpreise (stärker als 1929) und der Crash an den Aktienmärkten (im Oktober 2008) kehrte den scheinbaren Reichtumseffekt in eine Hyperverschuldung um. Der Hyperkonsum wurde zu einem Hyperkonsumverzicht, die Hyperkapazitäten führten zu einem Hyperkollaps des Welthandels und die zunehemende Hyperarbeitslosigkeit führt zu einem immer stärkeren Hyperabwärtsspirale.

Besondere Logik
Angeführt wird diese Entwicklung von "Hyperidioten" wie Larry H. Summers, der ehemalige US-Finanzminister im Kabinett von Bill Clinton und aktuelle Wirtschaftsberater von Barack Obama. In einem internen Papier der Weltbank, schrieb der ehemalige Chefökonom der Weltbank, "dass es ökonomisch logisch sei, Verschmutzung etwa in Form von Giftmüll in Entwicklungsländer zu exportieren, da dort die entgangenen Einnahmen durch erhöhte Krankheit und Sterblichkeit am niedrigsten seien. So gesehen seien Entwicklungsländer 'unterverschmutzt'". So lange derartige geistige Tiefflieger in den USA ökonomisch das Sagen haben, wird eine nachhaltige Gesundung der Weltwirtschaft ausbleiben. Angesichts des Ausmasses der Ausfälle an Derivaten benötigen die USA ein Stimulierungspaket in der Grössenordnung des Bruttosozialproduktes von ungefähr 14 Billionen US-Dollar. Da ein derartiger Betrag alles bisher da gewesene an Staatsverschuldung sprengt, darf prognostiziert werden, dass es durch die noch ausstehenden Abschreiber bei Prime-Krediten zu einer neuerlichen deflationären Bereinigung und einer noch grösseren Kreditklemme kommen wird. Die Frage, ob es zu einer späteren Hyperinflation kommt, hängt hierbei an der Frage wieviel Geld in den USA in den nächsten Monaten gedruckt wird und ob man diese durch einen Dollarcrash, der einem Wirtschaftskrieg gegen alle Gläubigerland gleichkommt, erzwingen will.

Gläubiger profitieren von Deflation
Bei einer Deflation wirken die entgegengesetzten Kräfte wie bei einer Inflationierung der Vermögenswerte. Schuldner werden benachteiligt, da ihre über Kredite finanzierten Sachgüter an Wert verlieren, aber sie nach wie vor den gleichen anfangs festgesetzten monetären Wert begleichen müssen. Hingegen profitieren Gläubiger von einer Deflation, da ihr Kapital zinsbereinigt einen höheren Wert hat als vor dem Ausleihen des Geldes. Die bisher stärkste Hyperdeflation gab es während der Weltwirtschaftskrise in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts. Hierbei trat das Phänomen auf, dass die Deflation sich selbst verstärkte und in eine Hyperdeflation überging. Die sinkenden Preise führten zu einer dramatischen Kaufzurückhaltung der Konsumenten, da diese mit immer weiter sinkenden Preisen rechnen mussten. Die sinkende Nachfrage führt zu einer immer geringeren Auslastung der Produktionskapazitäten und letztendlich zu einer Massenarbeitslosigkeit von bis zu 20 % und mehr, was die Nachfrage und damit die Preise immer weiter fallen lässt.

Bisherige Hyperdeflationen
Besonders problematisch sind Deflationen dann, wenn es zuvor sehr starke Spekulationsblasen gegeben hat. Nach einer Vermögens- und Kreditdeflation ist das Risiko einer Hyperdeflation am stärksten, da durch Überschuldung von Haushalten und den damit verbundenen Kreditausfällen immer mehr Banken pleite gehen oder nur noch durch staatliche Hilfen gestützt werden können. Da immer weniger neue Kredite vergeben werden sinkt die Geldmenge M3 obwohl die Federal Reserve die Geldmenge M1 durch das Quantitative Easing immer weiter erhöht. Eine Paradebeispiel für eine Hyperdeflation bezüglich ihrer Länge war Japan in den 1990er Jahren. Zwar war der Preisverfall nicht so stark wie in den 1930ern in den USA, dafür dauert dieser Prozess mittlerweile schon fast 20 Jahre an. Trotz boomender Weltwirtschaft, einer Neuverschuldung von 8 Prozent des BIP und eines damit verbundenen Anstieg des öffentlichen Schuldenberges auf 170 Prozent gelang es Japan nicht, die Deflationsspirale zu durchbrechen. Bevor die japanische Hyperimmobilienblase platze war der Kaiserpalast in Tokio wertvoller als der US-Bundesstaat Kalifornien. Durch die weltweite Finanzkrise sieht sich Japan aktuell wieder der Gefahr einer starken deflationären Abwärtsspirale ausgesetzt.

[1] 2 Fortsetzung...

• Wallstreetcockpit

• Wissensnavigator


  • Artur P. Schmidt, CEO Unternehmercockpit (Teil 1)
    «Dass mit Philipp Hildebrand ein ehemaliger Hedge Fund-Manager in der obersten Führung der SNB sitzt, der dem Zinssenkungs-Fetischismus huldigt, erhöht das Risiko, dass sich die Schweiz in Bälde in ein zweites Island verwandelt. Dies ist eine ähnliche Fehlbesetzung wie Obamas Finanzminister Timothy Geithner, der als Präsident der New Yorker Fed massgeblich für das Versagen der Bankenaufsicht im Vorfeld der Finanzkrise verantwortlich war.»
  • Artur P. Schmidt, CEO Unternehmercockpit (2. Teil)
    «Das Unternehmercockpit steht für eine völlig neue Form des Risk-Managements. Das vielleicht am wenigsten verstandene Prinzip in den Märkten ist, dass alle Ereignisse voneinander abhängen, rückgekoppelt sind. Für die meisten Akteure bleiben die versteckten Muster in den Märkten aber unverstanden. Deshalb benötigt man eine Art Röntgengerät, die diese sichtbar macht.»
  • Artur P. Schmidt: Der Alpen-Hedge-Fonds
    Das Ausmass der aktuellen Krise in der Schweiz hat auch unmittelbar mit der Grösse unserer Banken zu tun. Ein kritischer Ausblick zeigt weiteres Gefahrenpotenzial, das den Standort Schweiz in seinen Grundfesten erschüttern kann.
  • Artur P. Schmidt: Ist die Fed bankrott?
    Ob die Federal Reserve pleite ist oder nicht, entscheidet niemand anderes als der Markt. Betrachtet man sich die Entwertung des Dollar im letzten Jahrhundert, insbesondere nach dem Zusammenbruch von Bretton Woods, so waren die Erholungsphasen des Dollar immer nur Anlaufphasen zu weiteren Kursstürzen.
  • Artur P. Schmidt: "Unter Bankstern"
    Die Banken haben den Planeten in ein riesiges globales Ponzi-Schema verwandelt. Sie werden fragen, was dies ist? Nun, es ist ein Schnellballsystem, bei dem diese immer mehr Geld von den Kunden einsammeln, Ihnen damit Produkte verkaufen, mit denen nur sie selbst verdienen, bei dem sie darauf hoffen, dass der Kunde die ihm angedrehten Produkte möglichst für immer behält und dann, falls das ganze Kartenhaus dennoch zusammenbricht, den Staat um Hilfe rufen.
  • Artur P. Schmidt: Bubblemania
    «Das in der fraktalen Verteilung der Schulden bestehende Prinzip war ein fiktives Perpetuum Mobile der Banken für das globale Wirtschaftswachstum. Es führte uns in ungeahnte Höhen – mit spiraliger Ernüchterung. Mit dem Kollaps des Hypothekenmarktes war klar, dass diejenigen Banken, die alles auf eine Karte gesetzt hatten, massiv unter die Räder kommen mussten. »
  • Artur P. Schmidt: New Deal für das 21. Jahrhundert
    «Das parallele Wirken von Subprime-Krise, Kreditkrise, Bankeninsolvenzen, Firmenzusammenbrüchen und dem Kollaps der Realwirtschaft erfordern ein neues System, welches wieder Vertrauen schafft. Sollte dies nicht gelingen, besteht die Gefahr, dass das US-Finanzsystem im Jahr 2009 im Rahmen eines Staatsbankrottes zusammenbricht.»
  • Artur P. Schmidt: Obamas Denkfehler
    Die Rede des US-Präsidenten vom 24. Februar 2009 zur Lage der Nation war glänzend. Er versteht es grosse Auftritte zu zelebrieren und mit seiner Rhetorik seine Zuhörer zu fesseln. Doch bei allem Zauber, der von ihm ausgeht, muss man konstatieren, dass er, wenn es um ökonomische Fragestellungen geht, die von ihm angesprochene Langfristigkeit im Denken, vermissen lässt.
  • Artur P. Schmidt: Die internationale Wirtschaftskrise 1836-1838
    In den 1830er Jahren brach ebenfalls eine grosse Wirtschaftskrise über Europa und Amerika herein. Ausgangspunkt war die Spekulation mit Eisenbahnaktien, die in astronomische Höhen schossen. Der Run war so gross, dass die Aktien der Taunusbahn im Jahr 1837 um das Vierzigfache überzeichnet waren und die erste Notierung etwa 70 Prozent über dem Ausgabekurs lag.
  • Artur P. Schmidt: Denkst du noch oder ist kein Geld mehr auf deinem Konto?
    «Anstatt den Bürgern reinen Wein einzuschenken, wird dieser gepanscht und so lange mit Geldmengensteigerungen verwässert, bis unser Geld nichts mehr wert ist. Wenn die Zentralbanker die Inflationsspirale erst einmal auf Hochtouren gebracht haben, werden sich die Vermögen, die nicht inflationssicher angelegt sind, in kürzester Zeit in Luft aufgelöst haben.»
  • Artur P. Schmidt: Die erste grosse Weltwirtschaftskrise 1857
    «Wie auch heute war Amerika im 19. Jahrhundert durch ein Handelsbilanzdefizit geprägt, wodurch ständig Gold aus dem Land abgezogen wurde, was die Goldreserven deutlich verringerte. Als im Sommer 1857 die Banken die Zinsen massiv anhoben, um das Abwandern der Goldreserven zu verhindern, brach die Spekulationsblase mit Pauken und Trompeten zusammen.»
  • Artur P. Schmidt: Inflation versus Deflation
    Inflation ist in relativer Hinsicht eine Aufblähung der Geldmenge und keine Preissteigerung, während Deflation relativ zu anderen ökonomischen Indikatoren eine Vernichtung von Geld und keine Preisreduktion ist. Während ein relativer Rückgang der Inflation eine Wirtschaft stimuliert, schwächt ein relativer Anstieg der Inflation die Ökonomie.
  • Artur P. Schmidt: Weltpanik, Weltmanipulation und Weltwährung
    «Nun soll eine weitere neue Wunderwaffe eingeführt werden, welche die Geldversorgung der Welt sicherstellen soll: Die in Vergessenheit geratenen "Sonderziehungsrechte" des IWF. Damit soll eine globale geldpolitische Lockerung dem Planeten übergestülpt werden, dessen Endziel nur eine neue Weltwährung sein kann.»
  • Artur P. Schmidt: Banken-Armageddon – Der Niedergang der Citigroup
    «Vor lauter strategischen Vorteilen hatte Citigroup-CEO Vikram Pandit den Schuldenwald komplett übersehen, der mittlerweile die Aktie der einst stolzen Bank auf Penny Stock-Niveau gedrückt hat. Mit dem Untergang der Citigroup dürfte nun auch dem letzten Optimisten in den USA klar werden, dass die USA ihre finanzielle Führungsrolle und der Dollar seine Funktion als Leitwährung verloren haben.»
  • Artur P. Schmidt: Weltwirtschaftskrieg ante portas?
    «Amerika will ohne Rücksicht auf Verluste seinen Wachstumsfetischismus beibehalten und startet damit einen Wirtschaftskrieg, den es nicht gewinnen kann. Statt auf Opfer, Demut und Sparen zu setzen, will Amerika so weiterwirtschaften wie bisher und setzt auf militärische Stärke. Hier muss eine starke Gegenreaktion von Europa, Russland, Japan und China erfolgen.»
  • Artur P. Schmidt: Was kosten die Rettungsversuche des Bankensystems?
    «Da der Dollar die Leitwährung der westlichen Welt ist, wird man weiterhin versuchen, dem gesamten Planeten den finanziellen Willen der USA aufzuzwingen. Europa hat das Problem, dass in Spanien, Grossbritannien und Osteuropa Zeitbomben schlummern, die in ihrer Dimension mit der amerikanischen Situation vergleichbar sind.»
  • Artur P. Schmidt: Die G-20 Seifenoper
    Nachdem sich die Führer der Welt getroffen haben, herrscht nun der Zustand des Friede, Freude, Eierkuchen. Obama umarmt Europa und die Alte Welt soll auf diesen Bauerntrick herein fallen. Der Messias ist in Europa und alles wird gut, wenn man nur genügend Geld druckt, möglichst so viel, dass die Wirtschaft wieder um 4 Prozent wächst.
  • Artur P. Schmidt: "Tischlein deck dich": Der Staatsanleihen-Betrug
    "Der Aufkauf von Staatsanleihen der Banken durch die Zentralbanken stellt als letztes Aufbäumen ein girales Wirtschaftswunder dar, das jedoch anders als das Wirtschaftswunder von Ludwig Erhard nicht auf der Steigerung der Reallöhne basiert, sondern auf einer inflationären Ausweitung der Geldmenge."
  • Artur P. Schmidt: Der Zombie geht um in Europa
    Notenbanker und Banker haben die grösste Krise ausgelöst, welche die Welt je gesehen hat. Aber was noch schlimmer ist: Nachdem sie dies taten, versuchten sie weiter die ökonomischen Statistiken zu manipulieren, um ihre Unfähigkeit und Arroganz zu verschleiern. Als Mittäter agieren ökonomische Berater und Wirtschaftsinstitute, deren Analysen ein Lügengebäude offenbaren, wie es die Welt zuvor noch nicht gesehen hat.
  • Artur P. Schmidt: St. Galler Denkblockaden
    «An der Universität St. Gallen wird dem Kopieren amerikanischer Lösungsansätze gehuldigt. Der eigenständige, endogene Ansatz scheint einem Plagiatismus gewichen, der kein eigenständiges Denken mehr erfordert, sondern das Ausschalten des Gehirns im Dienste einer Gleichschaltung, die sich bei näherem Hinsehen als eine lokale Herrschaftsdoktrin entpuppt.»
  • Artur P. Schmidt: Kreative Zerstörung fördert die Gesundung
    «Die negative Rückkopplungsschleife der kreativen Zerstörung bisheriger Exzesse ist ein notwendiger Anpassungsschritt um die Wirtschaft langfristig wieder zu gesunden. Die schwachen Firmen gehen unter und die starken überleben. Dazu zählen nicht nur klassische Industrieunternehmen sondern auch zahlreiche Private Equity–Firmen, die sich im allgemeinen Mergerwahn finanziell völlig verhoben haben.»
  • Artur P. Schmidt: Buchhaltungstricks pushen Bankgewinne
    «Es geht doch nichts über die Zahlen, die die Banken selbst gefälscht haben. Das Bankenwunder an der Wallstreet ist nichts anderes als ein übler Buchhaltungstrick, der sich als gefährliche Zeitbombe herausstellen wird.»
  • Artur P. Schmidt: Offener Brief an Wolfgang Porsche
    «Selbst bisher erfolgreiche Top-Manager scheinen von allen guten Geistern verlassen zu sein. Statt einer Manifestation der Sinne, was Sportwagen nun einmal sind, wird einer sinnlosen Masslosigkeit gehuldigt, bei der es längst nicht mehr um die Mitarbeiter und den Standort Stuttgart geht, sondern nur noch um faule Kompromisse, damit einige wenige weiter das grosse Sagen haben. »
  • Artur P. Schmidt: Schwarzes Geldloch – Der grösste Betrug aller Zeiten
    «Je mehr die Fed die Märkte zu manipulieren versucht, desto länger wird die aktuelle Krise andauern. Diese ist alles andere als in Bälde vorbei, wir befinden uns aktuell wohl eher im scheinbaren stillen Auge des Finanz-Hurrikans.»
  • Artur P. Schmidt: Szenario 2010 - Verbot von Bilderberger-Treffen
    «Die obersten Bundesrichter in den USA prüfen gerade ein Amtsenthebungsverfahren gegen Präsident Barack Obama, da er die Krise durch sein Festhalten an den Gelddruckkünstlern Geithner und Bernanke immer weiter eskalieren liess.»
  • Artur P. Schmidt: Porsche ist alles andere als pleite
    «Kaum ein anderes Unternehmen in Deutschland hat in den letzten Jahren eine bessere Gewinnentwicklung hingelegt als Porsche. Genau deshalb konnte man sich die Mehrheitsbeteiligung an Volkswagen leisten. Das profitabelste aller deutschen Auto-Unternehmen ist alles andere als pleite, es ist lediglich der Anlauf zur Übernahme von Volkswagen gescheitert.»
  • Artur P. Schmidt: Es lebe die Freiheit!
    «Während der Bush-Cheney-Junta haben die grossen Rüstungskonzerne Milliarden mit dem 2. Irakkrieg verdient, die Banken mit immer neuen Derivaten diesen Wahnsinn finanziert, während die Steuerzahler jetzt für die Exzesse über eine ausufernde Staatsverschuldung zur Kasse gebeten werden.»
  • Artur P. Schmidt: Tanz der Management-Vampire – Der Malik-Ansatz
    Diese Kolumne ist nicht länger verfügbar. Leider hatte Herr Malik wenig Sinn für den kritischen Kommentar des Kolumnisten Artur P. Schmidt. Anstatt ihn zum Beispiel zum Wortgefecht auf Moneycab aufzufordern oder mit einer eigenen Kolumne gekonnt Paroli zu bieten, liess er über seine Rechtsanwälte, die ihn persönlich wie auch das Malik Management Zentrum St. Gallen AG und die Malik Gruppe vertreten, eine Klage wegen Persönlichkeitsverletzung androhen.
  • Artur P. Schmidt: Amerikas finanzieller Supergau
    «Schon heute ist abzusehen, dass Amerika den Verpflichtungen seiner Gläubiger ohne deren Schuldenverzicht nicht nachkommen können wird. Tim Geithners gegenteiligen Bekundungen ist wenig Glaubwürdigkeit zu schenken, auch wenn es Ben Bernanke durch den Rückkauf von Staatsanleihen immer wieder gelingt, den Verfall der Bondpreise auf Kosten der Fed-Bilanz zu bremsen.»
  • Artur P. Schmidt: US-Staatsanleihen zum Abschuss freigegeben
    «Alles was in den letzten Monaten von Seiten der Fed und der US-Regierung getan wurde, hat nur scheinbar das Vertrauen in die Finanzmärkte zurückgebracht. Sobald das Auge des Hurrikans verlassen wird, dürften die Aktien- und Bondmärkte in ihre finale Abwärtsspirale übergehen, an deren Ende eine Hyperinflation und ein möglicher Staatsbankrott der USA stehen.»
  • Artur P. Schmidt: Die Rallye steht auf tönernen Füssen
    «So lange die Fed versucht, die Zinsen künstlich niedrig zu halten und durch die gigantischen Aufkäufe von Anleihen eine Bondblase grössten Ausmasses erzeugt, besteht die Gefahr eines noch grösseren Crashs, als wir ihn bisher gesehen haben.»
  • Artur P. Schmidt: Droht ein neuer Krieg ums Öl?
    «Von einem Wandel in der Politik in den USA ist bisher ebenfalls nichts zu spüren, vielmehr wird immer mehr in alte Rituale zurückgefallen. Öl ist immer noch das alles beherrschende Thema für die US-Wirtschaft und genau aus diesem Umstand heraus hat Präsident Obama die Verteidigungsausgaben nicht gesenkt, sondern um weitere 10 Prozent erhöht.»
  • Artur P. Schmidt: Europas historische Chance
    «Je mehr die amerikanische Federal Reserve über Bailouts versucht das System zu stabilisieren und je mehr Geld sie dafür über angekaufte Anleihen in den Umlauf bringt, desto katastrophaler wird sich die Weltwirtschaft entwickeln, wenn der Hurrikan in Bälde mit voller Wucht auf das amerikanische Festland trifft.»
  • Artur P. Schmidt: Protektionistische Sandkastenspiele
    «Der freie Handel ist für die chinesische Wirtschaft von fundamentaler Bedeutung und protektionistische Gegenmassnahmen der USA oder aus Europa dürften auch der chinesischen Wirtschaft schwer zusetzen. Die "Wie du mir, so ich dir"-Strategie dürfte sich somit für China sehr schnell als Boomerang herausstellen.»
  • Artur P. Schmidt: Derivate-Supergau ante portas?
    «Bei einem weltweiten Derivatevolumen von 863'000 Milliarden Dollar einem Anteil von 8 Prozent davon an Swaps beträgt der weltweit aufgelegte Betrag am gefährlichsten Finanzinstrument mittlerweile etwa 69'000 Milliarden Dollar, d.h. das 1.25-fache des Weltbruttosozialproduktes von etwa 54'500 Milliarden Dollar.»
  • Artur P. Schmidt: Terminator 5 – Kampf gegen die Finanzmaschinen
    «Über viele Jahre war es gar nicht notwendig gewesen, dass Bankkunden ihre Konten leerten, da dies ja zuvor bereits die Bankster übernommen hatten. Doch mit dem Bankenrun sassen nun die Bankster ohne jegliche Einlagen auf gigantischen Schuldenbergen, ruinierten Kundenkonten oder unsinnigen Bad Banks.»
  • Artur P. Schmidt: Warum stellen wir nicht mehr die Warum-Fragen?
    Die westlichen Industrienationen sind in den letzten Jahren geistig und moralisch völlig degeneriert. Trotz technologischen Fortschritten sind die Realeinkommen gesunken und die Bildung ist zu einem Spezialistentum ohne Verantwortung für das Ganze verkommen. Kein Wunder, dass Begriffe wie Ethik und Moral im entfesselten Kapitalismus scheinbar keine Rolle mehr spielten.
  • Artur P. Schmidt: «The Eagle Has Landed!»
    Vor 40 Jahren fand eines der bedeutendsten Ereignisse des vorigen Jahrtausends statt: Die Landung von Menschen auf dem Mond am 20. Juli 1969. Ausgangspunkt dieses Abenteuers war der sogenannte Sputnik-Schock, den der erste künstliche russische Satellit Sputnik-1 am 4. Oktober 1957 bei den Amerikanern auslöste.
  • Artur P. Schmidt: Postmoderner Diebstahl - Der Staat enteignet seine Bürger
    «Maroden Banken quasi eine Reset-Taste durch Bad Banks zur Verfügung zu stellen und die Kosten der toxischen Papiere durch massives Gelddrucken auf die Bürger abzuwälzen ist einer der grössten Skandale der Nachkriegszeit. Der Staat hat sich als Aufgabe gestellt nur noch zu funktionieren und sein Überleben zu sichern, ohne sich den Ursachen der aktuellen Krise zuzuwenden.»
  • Artur P. Schmidt: Welcher Boden – welcher Aufschwung?
    Aktuell hören wir in den Massenmedien viel davon, dass der Boden der aktuellen Wirtschafts- und Finanzkrise erreicht sei. Doch wer kauft jetzt eigentlich Aktien? In den USA ist es vor allem das so genannte dumme Geld welches massiv investiert, während jedoch das kluge Geld sich immer mehr aus den Finanzmärkten zurückzieht.
  • Artur P. Schmidt: Bernankes Wiederwahl führt ins «Obamageddon»
    «Paulson, Bernanke, Summers und Geithner sind jene Architekten der Politik des leichten Geldes, die nichts aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt haben. Waren es nicht die zu tiefen Zinsen, die erst den Housing-Bubble, dann den chinesischen Aktien-Bubble und schliesslich die Hausse an den Rohstoffmärkten ausgelöst hatten?»
  • Artur P. Schmidt: Werden die USA von einer Bankenmafia regiert?
    «An der Wallstreet scheint man trotz Krise wieder zur Tagesordnung des Hochgeschwindigkeits-Programm-Day-Tradings übergegangen zu sein, wobei man bei Goldman Sachs die spezielle Spielart des Gewinnens ohne Risiko kreiert hat. Ein Tor wer glaubt, dass hier alles mit rechten Dingen zugehen kann, wenn man in nur 100 Handelstagen Milliardengewinne einfährt.»


Print Email


Und ausserdem...


Green World Dossier