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Hotel & Residence Mirabeau, Zermatt: „Das Konstante im Wandel macht aus Gästen Botschafter“
Mittwoch, 17. Juni 2009

 
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 Hotel & Residence Mirabeau, Zermatt
 

In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit und einer neu dämmernden Bescheidenheit suchen viele Leute wieder Unverwechselbares, Authentisches, ohne dabei auf den Luxus einer einmaligen Gegend und eines gehobenen Angebotes verzichten zu wollen. Im Hotel Mirabeau endet die Suche. Wer hier ankommt erlebt Unbezahlbares zu mehr als fairen Preisen.

Von Helmuth Fuchs

Seit meinem letzten Besuch im Oktober 2007 hat es im Wertefundament der entwickelten Welt gewaltige Erschütterungen gegeben. Diese haben den Finanzplatz Schweiz in Mitleidenschaft gezogen und eine Reihe von lokalen Problemen verschärft oder ausgelöst. Zeit also, sich eine Denkpause zu nehmen, Abstand zu gewinnen, Klarheit zu suchen. Zermatt ist dazu ein idealer Ort und in Zermatt das Hotel Mirabeau eine Oase des Unprätentiösen, des Wahren und Klaren. Nur wenige Schritte vom global inszenierten Alpenkitsch mit Uhren, Käse und MacDonalds bieten Rose und Sepp Julen und seit diesem Jahr auch ihre Tochter Anna Kracht-Julen unangestrengte, echte Gastfreundschaft in einem Hotel, das sich von aussen wenig spektakulär präsentiert, aber mit den Qualitäten im Innern die anspruchsvollsten Gäste immer von Neuem überrascht und begeistert. Das beginnt schon mit der herzlichen Begrüssung durch den Patron und die Mitarbeiterinnen. Nach der Begrüssung verabreden wir uns auf den kommenden Abend zu einem ausführlicheren Gespräch in Josef's Winelounge.


Morgendlicher Blick aus dem Zimmer auf das strahlende Matterhorn

Inspirierte Gestaltung mit Sinn für das Wesentliche
Für meinen Aufenthalt wähle ich diesmal ein Zimmer im frisch renovierten Stammhaus. Bei meinem letzten Aufenthalt überzeugte mich die Architektur im neuen Gebäude des Boutique Hotels Alpine Residence mit den einfachen Formen, warmen Farben und einheimischen Materialien. Alles auf überzeugende Weise komponiert. Der gleiche Geist weht seit der Renovation auch durch die Zimmer des Stammhauses. Klares Design, das aber immer primär eine Funktion erfüllt, einheimische Materialien, grosszügige, helle Räume. Die inspirierte Gestaltung ist vor allem das Werk von Rose Julen. Ihr Sinn für das Wesentliche ist eine ungeheure Befreiung in einem Ort, der vor allem an der Hauptstrasse zum Opfer seines eigenen Klischees zu werden droht. In den Zimmern im Mirabeau herrscht eine beinahe japanisch anmutende Einfachheit und Reduktion auf das Wichtige. Dem Gast erschliesst sich dadurch ein unerwarteter Freiheitsgrad der unaufgeregten Konzentration. Ohne Ablenkung  werden die eigenen Gedanken zentral, das atemberaubende Panorama über das Dorf auf das Matterhorn vermag seinen Zauber voll zu entfalten. Mein Zimmer im obersten Stock des Stammhauses lässt die Weite herein und die Leere hinaus. Auf dem Balkon sitzend lässt sich die Sonne bis zum letzten Strahl geniessen während das "Horu" einen fast unwirklichen Glanz annimmt und noch lange in die beginnende Nacht hinein glüht.


Zimmer im klaren Design mit viel Licht und atemberaubender Aussicht

Bestehendes achten, Übergänge gestalten, Neues zelebrieren
Das Abendessen nehme ich zum ersten Mal im Neubau des Gäste-Restaurants ein (das Gourmet Restaurant "Corbeau d'or" öffnet einige Tage später). Der bestehende Bereich im französischen Landhausstil mit dem vorwiegend dunkeln Holz wurde nach vorne hin erweitert um einen modernen Bau mit traditionellen Materialien. Fünf Giebelelemente in hellem Holz als Dach, die Seitenwand in grauem Granit und die zum Matterhorn ausgerichtete grosszügige Glasfront bringen viel Leichtigkeit in den Essbereich. Man hat das Gefühl, auf einer Veranda in der freien Natur zu sitzen. Die grossartige Kulisse mit Blick auf das Matterhorn macht das Essen schon vor dem kulinarischen Teil zum Erlebnis. Hier wird architektonisch fortgesetzt, was in der Alpine Residence begann und mit der Renovation der Zimmer im Stammhaus gefestigt wurde: Unprätentiöse Gestaltung von Raum zum umfassenden Wohlgefühl des Gastes. Das Bestehende wird geachtet, die Übergänge sind sanft gestaltet und das Neue wird kunstvoll zurückhaltend zelebriert. Es bleibt eigentlich nur noch, den Eingangsbereich mit der Rezeption und den älteren Teil des Restaurants in dem neuen Stil anzugleichen.


Der neue Bereich des Gäste-Restaurants mit der traumhaften Kulisse

Lust zu Neuem, jenseits der zwanghaften Originalität
Die Lust zu Neuem, ohne dabei in die Falle des zwanghaft Originellen zu tappen, ist dem Küchenchef Alain Kuster in bald 20 Jahren im Mirabeau offenbar nie abhanden gekommen. Schon letztes Mal erstaunte die Küchencrew mit den frischen, raffiniert gewürzten Gerichten. Im "Corbeau d'or" bringt diese Leistung 15 GaultMillau-Punkte, im Stammhaus Gäste, die nur schon des Essens wegen immer wieder ins Mirabeau zurück kehren.
Wie Kuster mit seiner nicht einmal zehnköpfigen Küchenbrigade das Angebot immer wieder neuen Entwicklungen anpasst, ohne dabei seine Handschrift zu verlieren, verdient Bewunderung und garantiert unbeschwerten Genuss. Zur Einstimmung auf das Essen serviert Anna Kracht-Julen ein Glas Chardonnay de l'Abbaye de Vétroz. Dass
Klöster immer wieder ein feines Gespür für aussergewöhnliche Lagen hatten, beweist sich auch hier wieder. Das über 750-jährige Kloster hat seine ursprüngliche Funktion verloren und dient heute als Zentrum für schöne Weine, gutes Essen und Walliser Kunsthandwerk. Der Wein, der den Namen des Klosters trägt, gefällt durch sein fruchtiges, ausgewogenes Aroma, das er unter anderem durch einen mehrmonatigen Barrique-Ausbau erhält.



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Vétroz und ein Syrah mit Weltruf
Als ersten Gang lasse mir zuerst ein Carpaccio eines roh marinierten Rindsfilets auf einem Feigen-Bouquet mit gehobeltem Sbrinz auf der Zunge zergehen. Dann folgt ein Avocado-Fächer mit ein wenig Distelöl und einem unwiderstehlichen, selbst gemachten Weinbeer-Chutney. Chutneys sind eine Leidenschaft von Alain Kuster und es scheint nichts zu geben, das ihn nicht zu einem Chutney inspiriert (Aprikosen, weisser Pfirsich, Weinbeeren…). Das Resultat gibt ihm auf alle Fälle Recht. Als nächstes geniesse ich eine Kraftbrühe mit Profiteroles. Gerade so einfach klingende Speisen sind immer wieder ein Lackmus-Test für die Qualität der Küche. Einmal grossartig zu kochen ist das Eine. Sorgfalt und Präzision jeden Tag und auch in den kleinsten Dingen auf höchstem Stand zu halten ist die grosse Kunst. Hier gelingt es. Es folgt eine schöne Auswahl an Salaten vom Büffet, beträufelt mit feinstem Essig und Olivenöl. Zuerst dachte ich eigentlich, dass ich ein gebratenes Schnitzel vom Sommer-Reh nehmen würde und entschied mich daher für einen Rotwein. Ich wechselte aber dann doch zum Rückenstück vom Bio-Kabeljau im Wirsingmantel mit Beurre Blanc, Schlosskartoffeln und 
Passionsfrucht-Essenz. Der Wein aber bleibt. Es ist ein Syrah du Valais Cayas 2006 von Jean-René Germanier, ebenfalls aus Vétroz. Dieser Wein wurde am Concours de Syrah 2009 mit der Goldmedaille ausgezeichnet und unter die weltweit zehn besten Syrah-Weine gewählt. Schon in der Nase betört der Wein mit intensiven, komplexen Noten. Süssliche Düfte verweben sich mit Leder- und Fleischnoten. Der Gaumen bietet dann eine überraschende Frische und Spritzigkeit. Es folgt ein schön anhaltender Abgang. Der Übername "Sassicayas" bedarf nach dem Genuss keiner Erklärung mehr. Kulinarisch ist auch der Bio Kabeljau ein perfekter Genuss. Wer sich sonst für Gemüse nicht erwärmen kann, sollte sich unbedingt im Mirabeau zu Tische setzen. Alles genau auf den Punkt gekocht, mit der richtigen Würze und der besten Geschmacksentfaltung. Eine leichte Apfelmost-Crème rundet herrliche Abendessen ab.

Im Windschatten von Hennie Kuiper
Der nächste Tag beginnt mit Bilderbuchwetter. Statt wie eigentlich geplant den Tag im Alpinen Refugium mit dem dem Giltsteinofen-Kräuterbad, der Walliser-Stuben-Sauna, dem Bergkristall-Blüten-Dampfbad und einigen Runden im Sportbad mit der Gegenstromanlage zu beginnen, lockt eine Ausfahrt mit dem Mountainbike. Die Schneegrenze gibt die fahrbare Höhe mit etwa 2'300 Metern über Meer an, so dass ich eine Tour wähle, die nicht über diesen Bereich hinaus führt (meine Kondition dankt für die Entscheidung). Von Zermatt führt die angenehm steigende Strasse hinauf nach Ried, über Patrullarve nach Tuftern und von dort dem Hang entlang zur Station Sunnegga paradise. Hier lockt die strahlende Sonne zum verweilen auf der Terrasse. Der fantastische Blick auf die Berg- und Gletscherwelt um Zermatt, Eistee und Eiscreme, sich in der dünnen, klaren Luft reinigende Gedanken bescheren ein Wellness-Erlebnis der eigenen Art. Hinunter nach Findeln, das Tal hoch zum Moosjisee, ein Anstieg hoch zum Grünsee und danach via Riffelboden auf die Riffelalp.


Wunderbare Stimmung auf dem Weg zur Station Sunnegga

Da das Hotel erst am 19. Juni eröffnet wird nichts mit einem kühlenden Getränk auf der Terrasse, sondern die Fahrt wird via Skipiste nach Furi fortgesetzt. Von hier nochmals ein leichter Anstieg in Richtung Stafel, bevor das Tal gequert werden kann und die Tour über Zmutt zurück nach Zermatt führt. Das Panorama zwingt immer wieder zu Pausen des Geniessens, die auch von den Beinen dankbar wahrgenommen werden. In Zermatt setze ich mich am Bahnhof auf eine Bank, um das Kommen und Gehen etwas zu beobachten und werde gleich angesprochen von zwei Touristen. Wir kommen über das Fahrradfahren zur bevorstehenden Tour de France, eine mögliche Teilnahme und die Erfolgsaussichten von Lance Armstrong und natürlich Doping in heutiger und früherer Zeit zu einem spannenden Gespräch. Es stellt sich heraus, dass die beiden äusserst freundlichen und kompetenten Herren die Brüder des ehemaligen holländischen Weltklassefahrers Hennie Kuiper sind. Der heute 60-Jährige gewann 1976 die Tour de Suisse, war 1972 Olympiasieger und beendete die Tour de France zwei Mal als Zweiter. So findet die Mountainbike-Tour im Gespräch ein perfektes Ende.

Als Gäste kommen, als Botschafter gehen
Für den Abend ist zuerst ein Gespräch mit Rose und Sepp Julen und danach das Abendessen geplant. Sepp Julen erwartet mich in Josef's Wine Lounge. Er lässt zwei grosse Platten mit Walliser Trockenfleisch-Spezialitäten, Speck, Hobelkäse und weiteren lokalen Köstlichkeiten auftischen. Dazu gibt es Trouvaillen aus seinem Weinkeller. Seine Frau Rose gesellt sich dazu, danach die Tochter Anna, die mit ihrem Ehemann vom Zürcher In-Quartier Seefeld ins Bergdorf Zermatt gezogen ist und jetzt im elterlichen Hotel schon eine prägnante Rolle im Gästebereich eingenommen hat. Der an der Hotelfachschule in Lausanne ausgebildeten Fachfrau scheint der Wechsel eben so zu gefallen wie ihren Eltern. Nach und nach gesellen sich weitere Gäste und Freunde des Ehepaars Julen dazu. Franz, der Wirt des weit herum bekannten Findlerhofs, die Skilehrerin Caroline, der Hoteldirektor eines der besten Hotels in Dubai (und somit auch weltweit ein Spitzenhaus), der eigentlich mit seiner Familie auf dem Weg zu seinem Ferienhaus in die USA war und in der Schweiz dann am Flughafen darüber aufgeklärt wurde, dass seine beiden kleinen Kinder keinen biometrischen Pass und somit keine Einreisemöglichkeit in die USA hätten. So entschloss er sich kurzerhand mit seiner Familie einige Tage in Zermatt im Mirabeau zu verbringen.

 
In Josef's Wine Lounge

Rose Julen, die bei der Auswahl der Weine eine ebenso glückliche Hand wie bei der Gestaltung der Zimmer beweist, veranstaltet für die bunt zusammengewürfelte Gästeschar spontan eine Degustation ihrer Walliser Lieblingsweine. So kommen wir in den Genuss von so fantastischen Weinen wie dem Humagne cépage rouge du Valais 2006 von Jean-René Germanier, oder dem Grain Noble Marsanne Blanche 2001 von Marie-Thérèse Chappaz. Die grünen Augen auf der Etikette bleiben ebenso haften wie die unvergesslich fruchtige Süsse des aus edel gefaulten, am 11. November gelesenen, Trauben gekelterten und während zwei Jahren in Eichenfässern ausgebauten Süssweines. Angeregte Gespräche, tolle Weine, einheimische Spezialitäten, die Stunden vergehen im Nu und aus Gästen werden Botschafter für das Mirabeau. Nächstes Mal werde ich über den schön konzipierten Wellness-Bereich und die fantastischen Treatments (zum Beispiel die Gesichtsmassage mit Melissen-Pfeffermint-Tonic oder die Massage auf dem warmen Silbergranit mit Murmeltierbalsam und Latschenkieferöl) berichten. Für dieses Mal bleibt die Erkenntnis, dass in diesem Haus zwei Tage nicht genügen, um Alles zu erleben. Umso besser, so hat man einen guten Grund, wieder zu kommen.

Reportage 2007:
Hotel Mirabeau Alpine Residence, Zermatt: „Ein Refugium mit unentdeckten Weiten und wahren Werten“
Interview 2007:
Sepp und Rose Julen, Hotel Mirabeau Alpine Residence Zermatt: "Wir haben uns sehr viele Hotels im Alpenraum angesehen und kamen zum Schluss, dass es etwas Neues geben musste. Ganz sicher weg vom Alpenkitsch, aber nicht als "Einmal muss man es gesehen haben"-Design-Hotel."
 

Das Moneycab Rating 2007 2009 Tendenz Bemerkung
Architektur & Design Bei meinem letzten Aufenthalt überzeugte mich die Architektur im neuen Gebäude des Boutique Hotels Alpine Residence mit den einfachen Formen, warmen Farben und einheimischen Materialien. Alles auf überzeugende Weise komponiert. Der gleiche Geist weht seit der Renovation auch durch die Zimmer des Stammhauses und im neuen Erweiterungsbau des Gästerestaurants. Klares Design, das aber immer primär eine Funktion erfüllt, einheimische Materialien, grosszügige, helle Räume. Die inspirierte Gestaltung ist vor allem das Werk von Rose Julen. Ihr Sinn für das Wesentliche ist eine ungeheure Befreiung in einem Ort, der vor allem an der Hauptstrasse zum Opfer seines eigenen Klischees zu werden droht.
Führung & Personal Rose und Sepp Julen sind Gastgeber mit Begeisterung. Aus Gästen machen Sie Botschafter für das Mirabeau. Neu ist jetzt auch die Tochter Anna Kracht-Julen um das Wohl der Gäste besorgt. Die Freude der Familie Julen an ihrer Rolle überträgt sich auch auf die Angestellten. Diese werden gefördert und in ihren Aufgaben gezielt unterstützt. Das Resultat sind Mitarbeiter, die auch nach Jahren im Mirabeau mit frischen Ideen und ungebrochener Freude jeden Tag den Gästen den Aufenthalt zum unvergesslichen Erlebnis gestalten.
Essen & Trinken Der "Corbeau d'or" (seit 1998 mit 15 Punkten ein GaultMillau Klassiker) war bei unserem Aufenthalt geschlossen. Die Küche für die Hotelgäste bietet aber ebenfalls ein tolles Angebote Ob 5-Gang Gourmet Menü, Vital- oder Vollwertmenü, Walliser Abende, Themenbuffets, die Küche bietet leichte Kost mit hervorragenden Zutaten. Interessante Gespräche oder besinnliche Momente geniesst man in Josef's Wine Lounge. Die Weinkarte führt hervorragende Walliser Weine zum Entdecken (unbedingt nach den Favoriten der Julens fragen).
Umgebung & Freizeit Die Gebirgsmetropole bietet Erholung, Vergnügen und Natur im Überfluss. Das Hotel Mirabeau Alpine Residence kann noch zusätzlich mit Ruhe, einer geräumigen Gartenanlage und einem fantastischen Wellnessangebot aufwarten. Das macht diese Oase zu einem ganzjährig interessanten und lohnenden Reiseziel, das sich auf hohem Niveau noch ständig weiter entwickelt.


Das Moneycab Rating stützt sich auf folgende Kriterien:
1 Persönliche Erfahrung der(s) Moneycab Testerin/Testers
2 Wertung der grossen Hotelführer
3 Wertung der grossen Restaurantführer
4 Zugehörigkeit zu führenden Hotelvereinigungen
5 Qualitätskontrollen führender Hotelvereinigungen
Die Bewertung

Einfach perfekt

Sehr gut
Gut
Akzeptabel
Nein, so nicht

Das Hotel
Kategorie 4 Sterne Superior
Zimmer & Suiten 62
Adresse Mirabeau Hotel & Residence Zermatt
Untere Mattenstrasse 12
CH-3920 Zermatt
Telefon:  +4...

Fax:

+41 (0)27 966 26 65
E-Mail info@hotel-mirabeau.ch
Internet www.hotel-mirabeau.ch
Leitung Sepp und Rose Julen
Geöffnet Ganzjährig, ausser Monat Mai
Die Preise (inklusive Frühstück)
Pro Zimmer
Einzelzimmer 135 - 271 CHF
Doppelzimmer 232 - 480 CHF
Suiten
Attika Suite
268 - 864 CHF
auf Anfrage



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