CEO-Interview Unternehmercockpit | Donnerstag, 22. Januar 2009 | 58178

«Dass mit Philipp Hildebrand ein ehemaliger Hedge Fund-Manager in der obersten Führung der SNB sitzt, der dem Zinssenkungs-Fetischismus huldigt, erhöht das Risiko, dass sich die Schweiz in Bälde in ein zweites Island verwandelt. Dies ist eine ähnliche Fehlbesetzung wie Obamas Finanzminister Timothy Geithner, der als Präsident der New Yorker Fed massgeblich für das Versagen der Bankenaufsicht im Vorfeld der Finanzkrise verantwortlich war.»



Artur P. Schmidt, CEO Unternehmercockpit (Teil 1)

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 Artur P. Schmidt, CEO Unternehmercockpit.
 

Von Peter Stöferle

Moneycab: Herr Schmidt, die Öffentlichkeit nimmt Sie vor allem als pointierten Publizisten und ebensolchen Kritiker von Auswüchsen der Finanzwelt wahr. Ihre bislang 11 veröffentlichten Bücher – darunter «Endo-Management», «Der Wissensnavigator», «Medium des Wissens» oder «Wohlstand_fuer_alle.com» – gelten als Standardwerke. Was bewegt Sie zum Schreiben?

Artur P. Schmidt: Ich denke, es ist die Pflicht eines jeden Einzelnen, Missstände, die er erkennt anzuprangern und sich dafür einzusetzen, dass unsere Gesellschaft in ihrer Entwicklungsfähigkeit nicht durch Bürokraten zu Grunde gerichtet wird. Zum Schreiben bewegt mich neben der Verantwortung für das Ganze auch der Erhalt meiner eigenen Gesundheit. Würde ich nicht Schreiben, hätte ich wahrscheinlich – angesichts der um sich greifenden Krankheit des Moralverlustes – permanent Magengeschwüre.

Beim Schreiben ist es notwendig geworden, Nadelstiche zu setzen, da sonst die allgemeine Lethargie und das Beharrungsvermögen nicht überwunden werden können. Nur wenn man einen Schmerz verspürt, ist man zum Umdenken bereit. Selbstbeweihräucherungsorgien haben immer nur zu Exzessen geführt, sei es beim Dotcom-Bubble oder bei Madoffs Ponzi-Schema. Viele Journalisten haben vergessen, die richtigen Fragen zu stellen. Wären diese in den letzten Jahren gestellt worden, hätten die Medien einen wichtigen Beitrag dazu leisten können, die Weltwirtschaftskrise, wenn nicht zu verhindern, so zumindest in ihrer Wirkung abzuschwächen.

«Dass die Credit Suisse alles ganz anders gemacht haben soll als die UBS, ist sehr unwahrscheinlich. Deshalb sollte man auch hier besser von bösen Überraschungen ausgehen.»
Artur P. Schmidt, CEO Unternehmercockpit

Aufsehen erregen Sie soeben mit Ihrer dreizehnteiligen Artikelserie «Unter Bankstern» auf Telepolis. Darin schreiben Sie, dass auch die Credit Suisse nicht ohne Staatshilfe auskommen werde, wenn zunehmend die Gegenparteien ihrer Absicherungsgeschäfte pleite gehen. Für wie wahrscheinlich halten Sie dieses Szenario?

Da wir es bei vielen Bankern tatsächlich mit Gangstern zu tun haben – wohlgemerkt, es gibt auch exzellente Bankiers, wie zum Beispiel der Privatbankier Konrad Hummler von der Bank Wegelin & Co. – geht es gar nicht mehr darum, wie wahrscheinlich es ist, ob ein Szenario eintritt. Wir haben vielmehr lernen müssen, dass man sich bei Banken, wenn es um ein wirksames Risk-Management geht, immer gleich auf den schlimmsten möglichen Fall einstellen sollte. Dass die Credit Suisse alles ganz anders gemacht haben soll als die UBS, ist sehr unwahrscheinlich. Deshalb sollte man auch hier besser von bösen Überraschungen ausgehen. Wenn etwas schief gehen kann, dann geht es auch schief (Murphy’s Gesetz) und weitere Verwerfungen (z.B. ein Dollar-Crash oder einen Anleihe-Crash) dürften vielen Banken, die sich jetzt gerade noch über Wasser halten und nicht ohne immense Steuergelder kostende Wiederbelebungsmassnahmen überleben, an den Rande des oder in den Ruin treiben. Je komplexer eine Gesellschaft wird, desto mehr wird diese von der Fähigkeit abhängig, ihr Verhalten proaktiv voraussehen zu können. Verantwortung und Simulation müssen eine neuartige Synthese bilden. Da die Komplexität in den Märkten und Abläufen immer mehr zunimmt, kommen die Marktteilnehmer nicht mehr umhin, Unternehmer-Cockpits wie das unsrige (www.unternehmercockpit.com) als Navigationsinstrument einzusetzen. Die drei wesentlichen Vorteile für derartige Cockpits sind Früherkennung, Robustheit und die Lenkung von Vielfalt: Hierbei kommt es darauf an, dass nur ein Cockpit, das eine Vielzahl von Möglichkeiten simulieren kann, in der Lage ist, Komplexität zu lenken. Hierbei gilt es immer auch das Worst-Case-Szenario (die Systemkrise) mit einzubeziehen.

Im Teil 3 von «Unter Bankstern» rechnen Sie vor, dass die Schweiz im schlimmsten Falle nicht nur für die bislang übernommenen Ramschpapiere der UBS über 62 Mrd CHF geradestehen wird müssen, sondern dass das Gesamtvolumen der Abschreiber zulasten des Staates bis zu 750 Mrd CHF betragen könnte. Macht es Ihrer Ansicht nach unter solchen Voraussetzungen überhaupt noch Sinn, den Banken unter die Arme zu greifen?

Nein, denn hier ist eine Grössenordung erreicht, die das Schweizer Bruttosozialprodukt überschreitet. Die Bilanz der UBS (2 Billionen CHF) und der Credit Suisse (1,2 Billionen CHF) machen zusammen 3.2 Billionen CHF aus. Da bei beiden Instituten mit einem möglichen Ausfall von mindestens 25% dieser Summen zu rechnen ist, wird die Eidgenossenschaft im Ernstfall etwa das 1,5-fache des Volkseinkommens (510 Milliarden CHF im Jahr 2007) an Verlusten zu schultern haben. Dies ist in der Geschichte der schweizerischen Wirtschaft ein bisher nicht gesehenes Klumpenrisiko. Kein Staat der Welt sollte wegen kriminellen Banken seinen eigenes Land in den Bankrott führen.

Auch finde ich es nicht korrekt, wenn z.B. die Zürcher Kantonalbank überschüssiges Geld angeschlagenen Grossbanken zu Verfügung stellt, da man gutes Geld schlechtem nie hinterherwerfen sollte. Eine kreative Zerstörung im Sinne Schumpeters erfordert, dass man diejenigen, die den Schaden angerichtet haben, nicht dafür belohnt, dass sie unfähig sind und schon gar nicht, dass man die Fehler auf die Steuerzahler abwälzt. Es dürfte für die Schweiz wesentlich billiger sein, im Zweifelsfalle die UBS untergehen zu lassen, als diese zu retten, da eine derartige Grossbank für ein kleines Land wie die Schweiz einfach zu gross geworden ist und die Eidgenossenschaft in eine vollständige Systemkrise führen könnte.

Ausserdem haben die UBS und ihre Manager-Sippschaft gar nichts anderes verdient, als unterzugehen. Es käme den Staat viel billiger, die UBS zu zerschlagen und den Kunden die Einlagen zu garantieren, als die ganze Schweiz in einen Hedge-Fonds mit nicht kalkulierbarem Risiko zu verwandeln. Mit der Sanierung der UBS und dem Ausverkauf des schweizerischen Goldbestandes, welcher der Globalisierung geopfert wurde, haben die Verantwortlichen dafür gesorgt, dass der schweizerische Staatsbankrott und damit auch eine mögliche Währungskrise im schweizerischen Franken in naher Zukunft nicht mehr auszuschliessen ist. Angeblich hat die Schweiz bei der Europäischen Zentralbank (EZB) bereits vorgefühlt, ob diese helfen würde, falls die eigene Kraft nicht mehr ausreicht, die Probleme der Grossbanken zu schultern.

Dass mit Philipp Hildebrand, dem Vizepräsidenten des Direktoriums der Schweizerischen Nationalbank, ein ehemaliger Hedge Fund-Manager in der obersten Führung der Nationalbank sitzt, der dem Zinssenkungs-Fetischismus huldigt, erhöht das Risiko, dass sich die Schweiz in Bälde in ein zweites Island verwandelt. Dies ist eine ähnliche Fehlbesetzung wie Barack Obamas Finanzminister Timothy Geithner, der als Präsident der Federal Reserve Bank of New York massgeblich für das Versagen der Bankenaufsicht im Vorfeld der Finanzkrise verantwortlich war.

Wie hoch schätzen Sie das Risiko eines schweizerischen Staatsbankrottes ein und wie könnte man das Risk-Management zukünftig verbessern?

Es fällt auf, das weltweit gerade diejenigen die beim Risk-Management total versagt haben, jetzt plötzlich die Erleuchteten sein sollen, die aus dem Finanz-Stalingrad einen Sedan-Sieg hervorzaubern sollen, wenn sie mir diesen Vergleich aus der deutschen Militärgeschichte erlauben. Das Mittelmass hat leider überall in der Wirtschaft Einzug gehalten und es stützt sich gegenseitig. Eine Flasche hackt einer anderen Flasche keine Auge aus, im Gegenteil ist es Teil der heutigen Filzokratie, dass nur diejenigen Führungspositionen bekommen, die ihren jeweiligen Vorgesetzten huldigen.

Aus meiner jüngsten, auf OECD-Zahlen basierenden Risikoanalyse der Schweiz hinsichtlich eines möglichen Staatsbankrottes geht glasklar hervor, dass die Schweiz diesbezüglich ein vergleichbares Risiko trägt wie Island, nur will das niemand wahrhaben. Ähnlich wie beim Verhältnis zwischen der Kaupthing-Bank und dem Staat Island ist die Bilanzsumme der UBS rund 6,8 Mal grösser als das Bruttosozialprodukt der Schweiz. Die UBS wollte mit den grössten Banken der Welt mithalten und ging deshalb Risiken ein, die vergleicht man sie mit der Bank of America etwa 50 mal so hoch waren, als es für die Grösse der Eidgenossen angemessen gewesen wäre. Damit ist die Schieflage der UBS schon seit Ausbruch der Finanzkrise kein Problem der Wirtschaft mehr, sondern der Schweiz als Ganzes. Wenn eine Bank eine Bilanz hat, die das Bruttosozialprodukt eines Landes um das Mehrfache übersteigt, so muss das Risiko-Management der Aufsichtsgehörden auf dem höchsten Stand der Technik sein. Dies ist jedoch nicht der Fall, denn sonst hätten die Anforderungen an das Eigenkapital an eine Bank, die ein Systemrisiko beinhaltet, wesentlich höher sein müssen.

Es liesse sich hier eine einfache Regel aufstellen, die es einzuführen gilt. Das Eigenkapital einer internationalen Grossbank sollte immer mindestens 10 % betragen. Übersteigt die Bilanz einer Bank das Bruttosozialprodukt eines Landes so sind die 10 % mit dem Faktor aus Bilanzsumme/Bruttosozialprodukt zu multiplizieren. Gemäss dem eingegangen Risiko hätte die UBS über eine Eigenkapitalquote von 66 % verfügen müssen. Betrachtet man das Risiko-Verhältnis der Eigenkapitals (das Verhältnis aus der notwendige Eigenkapitalquote zur tatsächlichen Eigenkapitalquote), so hat die UBS sogar noch einen schlechteren Wert als die isländische Kaupthing Bank. Nur eine dynamische Eigenkapitalanpassung an das Risiko hätte es den UBS-Managern erlaubt, das Systemrisiko für die Schweiz auszuschalten.

Stattdessen wurde in völlig unverantwortlich Weise an den Finanzmärkten gezockt. Finanz-Wikinger wie Zürcher Gnome haben zu hoch gepokert und jetzt soll wie in solchen Fällen üblich der Steuerzahler zur Kasse gebeten werden. Was jedoch viel schlimmer wiegt, als die Schieflage als solches ist, dass die Bevölkerung für dumm verkauft werden soll und die Wahrheit, wenn überhaupt nur scheibchenweise, sozusagen in homöopathischen Dosen, verabreicht wird. Vielleicht wird deshalb alles verschwiegen, weil man in den Führungsetagen der Notenbank und der führenden Banken eh weiss, dass der schweizerische Staat eine Schieflage dieser Grössenordung alleine nicht schultern kann.

Das Versagen der St. Galler Shareholder Value-Mafia ist allgegenwärtig, wenn man sich die Zunahme der Unternehmensbankrotte in den letzten Monaten in der Schweiz vergegenwärtigt.


RISK ANALYSIS SWITZERLAND
Balance Sheet 2007

GDP Billion USD using PPPs

Biggest Bank

USD Billions

Balance Sheet/GDP

Equity Ratio %

Leverage

Min. Equity Ratio %

Equity Risk Ratio

Germany

2'768.5

Deutsche Bank 2'800 1.01 1.80 55.56 10.10 5.61
Iceland

11.8

Kaupthing Bank 80

6.79

6.60

15.15

67.90

10.29

Switzerland

303.7

UBS

2'000

6.58

2.10

47.62

65.80

31.33

United Kingdom

2'111.9

RBS

3'700

1.75

4.50

22.22

17.50

3.89

United States

12'776.5

Bank of America

1'700

0.12

7.00

14.29

10.00

1.43

UBS-Risk in comparison to Bank of America:    53,36
UBS-Risk in comparison to Kaupthing Bank:       0,97

OECD in Figures 2008 - OECD © 2008 - ISBN 9789264055636
Economy > Gross domestic product, 2007

Abb.: Risiko-Analyse der Schweiz; Quelle: www.bankingcockpit.com


Prognosen sind derzeit kaum zu stellen. In welcher Bandbreite bewegen sich Ihre Erwartungen in Sachen Weltwirtschaftskrise zwischen «worst» und «best case»?

Was für heute als «best case» definieren können, wäre noch vor wenigen Monaten der «worst case» gewesen. Eine weiche Landung der US-Wirtschaft wird es nicht geben. Die einzige Frage, die sich aktuell stellt, ist nicht mehr, ob der Staats-Bankrott kommt, sondern nur noch wann. Selbstverständlich gibt es nach extremen Einbrüchen immer Erholungsphasen an den Aktienmärkten, jedoch scheinen die Verwerfungen der US-Wirtschaft so gross zu sein, dass sich die Amerikaner auf eine lange Leidenszeit einstellen müssen. Ich rechne hier mindestens mit einer 10-jährigen Phase der Depression.

Der «worst case» ist der baldige Staatsbankrott der USA. In vergleichsweise kurzer Zeit könnte die amerikanische Gesamtverschuldung bereits auf über 20 Billionen US-Dollar ansteigen. Irgendwann ist dann der Zustand erreicht, wo sämtliche Staatseinnahmen in etwa die Höhe der Zinszahlungen erreichen. Dies liegt daran, dass die Zinseszinsuhr schneller als die Schuldenuhr tickt. Spätestens dann käme der ultimative Offenbarungseid und Amerika müsste seinen Bankrott und damit den des Weltfinanzsystems eingestehen. Viele Anlagepreise werden dann weiter fallen und es werden weitere Vermögen im Milliardenbereich ausgelöscht. Millionen von Menschen werden wieder in Miete wohnen müssen und alle ihre Ersparnisse für den Ruhestand verlieren. Hunderttausende von Unternehmen werden weltweit Konkurs anmelden und das Geldsystem wird wohl zum grossen Zapfenstreich antreten müssen. Zu allem Überfluss könnte es in China auch noch zu Unruhen, ja sogar einer Revolution kommen und der Militär-Kapitalismus zusammenbrechen. Dies alles ist jedoch nicht weiter schlimm, es ist lediglich das Ende einer Epoche und der Beginn einer Neuen. So war es immer in der Menschheitsgeschichte.

Der Managerkapitalismus hat ein perfides Wirtschaftssystem der Selbstbereicherung hervorgebracht, das heute als gescheitert angesehen werden muss. Es wird deshalb einen radikalen Schnitt geben müssen: der Abschied von einer Geldpolitik der Schuldenakkumulation! Entweder gelingt es der Wirtschaft, sich so schnell wie möglich über neue Modelle zu demokratisieren, oder es wird einen Kollaps ungeahnten Ausmasses geben, in Folge dessen es zur grössten Massenarbeitslosigkeit der Geschichte kommen wird. Geldvermögen und Schulden sind in den letzten Jahren um ein Vielfaches des Bruttosozialproduktes angestiegen. Dies bedeutet, dass immer grössere Summen unserer Steuergelder für Zins- und Zinsenzins aufgewendet werden müssen. Zu allem Überfluss verringert sich auch noch die Kaufkraft der Bürger immer weiter. Damit wird die Handlungsfähigkeit des Staates untergraben. Die Welt braucht kein Wirtschaftssystem, welches vom Wohlwollen der Reichen und ihrer Mittelverteilung nach Gutsherrenart abhängig ist, sondern ein System, welches das staatliche Schuldenmachen auf Zinsbasis vollkommen als Finanzierungsinstrument ausschliesst. Gelingt dies nicht, kann die Weltwirtschaftskrise zu einer ernsthaften Krise der Gesellschaft werden. Mit einem Gewaltpotenzial (siehe Griechenland), von dem wir vielleicht noch nichts ahnen wollen.

[1] 2 Fortsetzung...

• Artur P. Schmidt: Deutschlandfunk-Interview vom 02.12.07 - Teil 1 (mp3, 27,7 MB)

• Artur P. Schmidt: Deutschlandfunk-Interview vom 02.12.07 - Teil 2 (mp3, 52,6 MB)

• Anti-Flaring: How to prevent the market from overheating

• Chinas Super-Bubble

• Tradercockpit

• Wallstreetcockpit

• Optioncockpit

• Futurescockpit

• Federalreservecockpit

• CFO-Cockpit

• Cyberneticscockpit

• Wissensnavigator

• Lampsacus

• Artur P. Schmidt

• Sich selbst verstärkende Seifenblasen


  • Artur P. Schmidt, CEO Unternehmercockpit (2. Teil)
    «Das Unternehmercockpit steht für eine völlig neue Form des Risk-Managements. Das vielleicht am wenigsten verstandene Prinzip in den Märkten ist, dass alle Ereignisse voneinander abhängen, rückgekoppelt sind. Für die meisten Akteure bleiben die versteckten Muster in den Märkten aber unverstanden. Deshalb benötigt man eine Art Röntgengerät, die diese sichtbar macht.»
  • Artur P. Schmidt: Der Alpen-Hedge-Fonds
    Das Ausmass der aktuellen Krise in der Schweiz hat auch unmittelbar mit der Grösse unserer Banken zu tun. Ein kritischer Ausblick zeigt weiteres Gefahrenpotenzial, das den Standort Schweiz in seinen Grundfesten erschüttern kann.
  • Artur P. Schmidt: Ist die Fed bankrott?
    Ob die Federal Reserve pleite ist oder nicht, entscheidet niemand anderes als der Markt. Betrachtet man sich die Entwertung des Dollar im letzten Jahrhundert, insbesondere nach dem Zusammenbruch von Bretton Woods, so waren die Erholungsphasen des Dollar immer nur Anlaufphasen zu weiteren Kursstürzen.
  • Artur P. Schmidt: "Unter Bankstern"
    Die Banken haben den Planeten in ein riesiges globales Ponzi-Schema verwandelt. Sie werden fragen, was dies ist? Nun, es ist ein Schnellballsystem, bei dem diese immer mehr Geld von den Kunden einsammeln, Ihnen damit Produkte verkaufen, mit denen nur sie selbst verdienen, bei dem sie darauf hoffen, dass der Kunde die ihm angedrehten Produkte möglichst für immer behält und dann, falls das ganze Kartenhaus dennoch zusammenbricht, den Staat um Hilfe rufen.
  • Artur P. Schmidt: Bubblemania
    «Das in der fraktalen Verteilung der Schulden bestehende Prinzip war ein fiktives Perpetuum Mobile der Banken für das globale Wirtschaftswachstum. Es führte uns in ungeahnte Höhen – mit spiraliger Ernüchterung. Mit dem Kollaps des Hypothekenmarktes war klar, dass diejenigen Banken, die alles auf eine Karte gesetzt hatten, massiv unter die Räder kommen mussten. »
  • Artur P. Schmidt: New Deal für das 21. Jahrhundert
    «Das parallele Wirken von Subprime-Krise, Kreditkrise, Bankeninsolvenzen, Firmenzusammenbrüchen und dem Kollaps der Realwirtschaft erfordern ein neues System, welches wieder Vertrauen schafft. Sollte dies nicht gelingen, besteht die Gefahr, dass das US-Finanzsystem im Jahr 2009 im Rahmen eines Staatsbankrottes zusammenbricht.»
  • Artur P. Schmidt: Obamas Denkfehler
    Die Rede des US-Präsidenten vom 24. Februar 2009 zur Lage der Nation war glänzend. Er versteht es grosse Auftritte zu zelebrieren und mit seiner Rhetorik seine Zuhörer zu fesseln. Doch bei allem Zauber, der von ihm ausgeht, muss man konstatieren, dass er, wenn es um ökonomische Fragestellungen geht, die von ihm angesprochene Langfristigkeit im Denken, vermissen lässt.
  • Artur P. Schmidt: Die internationale Wirtschaftskrise 1836-1838
    In den 1830er Jahren brach ebenfalls eine grosse Wirtschaftskrise über Europa und Amerika herein. Ausgangspunkt war die Spekulation mit Eisenbahnaktien, die in astronomische Höhen schossen. Der Run war so gross, dass die Aktien der Taunusbahn im Jahr 1837 um das Vierzigfache überzeichnet waren und die erste Notierung etwa 70 Prozent über dem Ausgabekurs lag.
  • Artur P. Schmidt: Von Massenvernichtungswaffen und Zinswucher
    Eigentum, Kapital, Schulden und Geld entstehen laut Paul C. Martin immer gleichzeitig. Deshalb formuliert das Geld, das heute von den Zentralbanken geschaffen wird, ein Anrecht auf Eigentum gegenüber den Geschäftsbanken. Jeder, der Eigentum besitzt, kann dieses als privat emittiertes Geld verleihen. Geld wird somit immer dann geschaffen, wenn ein Eigentümer Ansprüche gegen sein Eigentum einem anderen Eigentümer kreditiert.
  • Artur P. Schmidt: Schuldenachttausender, wohin das Auge blickt
    Wirtschaften entsteht aus der Freiheit des Eigentümers, die ihn nicht auf Besitz und die damit verbundenen Nutzungsrechte beschränkt. Wer Eigentum hat, kann mehr Geld schaffen, wer keines besitzt, muss sich verschulden, wobei sich durch den Trend, dass die Reichen immer reicher werden, ein Zustand einstellt, dass immer mehr Menschen immer weniger Geld besitzen, dafür jedoch riesige Schuldenberge.
  • Artur P. Schmidt: Plädoyer für eine Relativitätstheorie der Wirtschaft
    «Es werden heute Modelle benötigt, die anzeigen, wenn kritische Schwellenwerte von Schlüsselfaktoren überschritten werden. Damit dies gelingt, müssen sich die Wirtschaftswissenschaftler von der Betrachtung absoluter Zahlen verabschieden und stattdessen nur noch die relativen Preisveränderungen betrachten.»
  • Artur P. Schmidt: Denkst du noch oder ist kein Geld mehr auf deinem Konto?
    «Anstatt den Bürgern reinen Wein einzuschenken, wird dieser gepanscht und so lange mit Geldmengensteigerungen verwässert, bis unser Geld nichts mehr wert ist. Wenn die Zentralbanker die Inflationsspirale erst einmal auf Hochtouren gebracht haben, werden sich die Vermögen, die nicht inflationssicher angelegt sind, in kürzester Zeit in Luft aufgelöst haben.»
  • Artur P. Schmidt: Die erste grosse Weltwirtschaftskrise 1857
    «Wie auch heute war Amerika im 19. Jahrhundert durch ein Handelsbilanzdefizit geprägt, wodurch ständig Gold aus dem Land abgezogen wurde, was die Goldreserven deutlich verringerte. Als im Sommer 1857 die Banken die Zinsen massiv anhoben, um das Abwandern der Goldreserven zu verhindern, brach die Spekulationsblase mit Pauken und Trompeten zusammen.»
  • Artur P. Schmidt: Inflation versus Deflation
    Inflation ist in relativer Hinsicht eine Aufblähung der Geldmenge und keine Preissteigerung, während Deflation relativ zu anderen ökonomischen Indikatoren eine Vernichtung von Geld und keine Preisreduktion ist. Während ein relativer Rückgang der Inflation eine Wirtschaft stimuliert, schwächt ein relativer Anstieg der Inflation die Ökonomie.
  • Artur P. Schmidt: Weltpanik, Weltmanipulation und Weltwährung
    «Nun soll eine weitere neue Wunderwaffe eingeführt werden, welche die Geldversorgung der Welt sicherstellen soll: Die in Vergessenheit geratenen "Sonderziehungsrechte" des IWF. Damit soll eine globale geldpolitische Lockerung dem Planeten übergestülpt werden, dessen Endziel nur eine neue Weltwährung sein kann.»
  • Artur P. Schmidt: Banken-Armageddon – Der Niedergang der Citigroup
    «Vor lauter strategischen Vorteilen hatte Citigroup-CEO Vikram Pandit den Schuldenwald komplett übersehen, der mittlerweile die Aktie der einst stolzen Bank auf Penny Stock-Niveau gedrückt hat. Mit dem Untergang der Citigroup dürfte nun auch dem letzten Optimisten in den USA klar werden, dass die USA ihre finanzielle Führungsrolle und der Dollar seine Funktion als Leitwährung verloren haben.»
  • Artur P. Schmidt: Weltwirtschaftskrieg ante portas?
    «Amerika will ohne Rücksicht auf Verluste seinen Wachstumsfetischismus beibehalten und startet damit einen Wirtschaftskrieg, den es nicht gewinnen kann. Statt auf Opfer, Demut und Sparen zu setzen, will Amerika so weiterwirtschaften wie bisher und setzt auf militärische Stärke. Hier muss eine starke Gegenreaktion von Europa, Russland, Japan und China erfolgen.»
  • Artur P. Schmidt: Was kosten die Rettungsversuche des Bankensystems?
    «Da der Dollar die Leitwährung der westlichen Welt ist, wird man weiterhin versuchen, dem gesamten Planeten den finanziellen Willen der USA aufzuzwingen. Europa hat das Problem, dass in Spanien, Grossbritannien und Osteuropa Zeitbomben schlummern, die in ihrer Dimension mit der amerikanischen Situation vergleichbar sind.»
  • Artur P. Schmidt: Die G-20 Seifenoper
    Nachdem sich die Führer der Welt getroffen haben, herrscht nun der Zustand des Friede, Freude, Eierkuchen. Obama umarmt Europa und die Alte Welt soll auf diesen Bauerntrick herein fallen. Der Messias ist in Europa und alles wird gut, wenn man nur genügend Geld druckt, möglichst so viel, dass die Wirtschaft wieder um 4 Prozent wächst.
  • Artur P. Schmidt: "Tischlein deck dich": Der Staatsanleihen-Betrug
    "Der Aufkauf von Staatsanleihen der Banken durch die Zentralbanken stellt als letztes Aufbäumen ein girales Wirtschaftswunder dar, das jedoch anders als das Wirtschaftswunder von Ludwig Erhard nicht auf der Steigerung der Reallöhne basiert, sondern auf einer inflationären Ausweitung der Geldmenge."
  • Artur P. Schmidt: Der Zombie geht um in Europa
    Notenbanker und Banker haben die grösste Krise ausgelöst, welche die Welt je gesehen hat. Aber was noch schlimmer ist: Nachdem sie dies taten, versuchten sie weiter die ökonomischen Statistiken zu manipulieren, um ihre Unfähigkeit und Arroganz zu verschleiern. Als Mittäter agieren ökonomische Berater und Wirtschaftsinstitute, deren Analysen ein Lügengebäude offenbaren, wie es die Welt zuvor noch nicht gesehen hat.
  • Artur P. Schmidt: St. Galler Denkblockaden
    «An der Universität St. Gallen wird dem Kopieren amerikanischer Lösungsansätze gehuldigt. Der eigenständige, endogene Ansatz scheint einem Plagiatismus gewichen, der kein eigenständiges Denken mehr erfordert, sondern das Ausschalten des Gehirns im Dienste einer Gleichschaltung, die sich bei näherem Hinsehen als eine lokale Herrschaftsdoktrin entpuppt.»
  • Artur P. Schmidt: Kreative Zerstörung fördert die Gesundung
    «Die negative Rückkopplungsschleife der kreativen Zerstörung bisheriger Exzesse ist ein notwendiger Anpassungsschritt um die Wirtschaft langfristig wieder zu gesunden. Die schwachen Firmen gehen unter und die starken überleben. Dazu zählen nicht nur klassische Industrieunternehmen sondern auch zahlreiche Private Equity–Firmen, die sich im allgemeinen Mergerwahn finanziell völlig verhoben haben.»
  • Artur P. Schmidt: Buchhaltungstricks pushen Bankgewinne
    «Es geht doch nichts über die Zahlen, die die Banken selbst gefälscht haben. Das Bankenwunder an der Wallstreet ist nichts anderes als ein übler Buchhaltungstrick, der sich als gefährliche Zeitbombe herausstellen wird.»
  • Artur P. Schmidt: Offener Brief an Wolfgang Porsche
    «Selbst bisher erfolgreiche Top-Manager scheinen von allen guten Geistern verlassen zu sein. Statt einer Manifestation der Sinne, was Sportwagen nun einmal sind, wird einer sinnlosen Masslosigkeit gehuldigt, bei der es längst nicht mehr um die Mitarbeiter und den Standort Stuttgart geht, sondern nur noch um faule Kompromisse, damit einige wenige weiter das grosse Sagen haben. »
  • Artur P. Schmidt: Schwarzes Geldloch – Der grösste Betrug aller Zeiten
    «Je mehr die Fed die Märkte zu manipulieren versucht, desto länger wird die aktuelle Krise andauern. Diese ist alles andere als in Bälde vorbei, wir befinden uns aktuell wohl eher im scheinbaren stillen Auge des Finanz-Hurrikans.»
  • Artur P. Schmidt: Szenario 2010 - Verbot von Bilderberger-Treffen
    «Die obersten Bundesrichter in den USA prüfen gerade ein Amtsenthebungsverfahren gegen Präsident Barack Obama, da er die Krise durch sein Festhalten an den Gelddruckkünstlern Geithner und Bernanke immer weiter eskalieren liess.»
  • Artur P. Schmidt: Porsche ist alles andere als pleite
    «Kaum ein anderes Unternehmen in Deutschland hat in den letzten Jahren eine bessere Gewinnentwicklung hingelegt als Porsche. Genau deshalb konnte man sich die Mehrheitsbeteiligung an Volkswagen leisten. Das profitabelste aller deutschen Auto-Unternehmen ist alles andere als pleite, es ist lediglich der Anlauf zur Übernahme von Volkswagen gescheitert.»
  • Artur P. Schmidt: Es lebe die Freiheit!
    «Während der Bush-Cheney-Junta haben die grossen Rüstungskonzerne Milliarden mit dem 2. Irakkrieg verdient, die Banken mit immer neuen Derivaten diesen Wahnsinn finanziert, während die Steuerzahler jetzt für die Exzesse über eine ausufernde Staatsverschuldung zur Kasse gebeten werden.»
  • Artur P. Schmidt: Tanz der Management-Vampire – Der Malik-Ansatz
    Diese Kolumne ist nicht länger verfügbar. Leider hatte Herr Malik wenig Sinn für den kritischen Kommentar des Kolumnisten Artur P. Schmidt. Anstatt ihn zum Beispiel zum Wortgefecht auf Moneycab aufzufordern oder mit einer eigenen Kolumne gekonnt Paroli zu bieten, liess er über seine Rechtsanwälte, die ihn persönlich wie auch das Malik Management Zentrum St. Gallen AG und die Malik Gruppe vertreten, eine Klage wegen Persönlichkeitsverletzung androhen.
  • Artur P. Schmidt: Amerikas finanzieller Supergau
    «Schon heute ist abzusehen, dass Amerika den Verpflichtungen seiner Gläubiger ohne deren Schuldenverzicht nicht nachkommen können wird. Tim Geithners gegenteiligen Bekundungen ist wenig Glaubwürdigkeit zu schenken, auch wenn es Ben Bernanke durch den Rückkauf von Staatsanleihen immer wieder gelingt, den Verfall der Bondpreise auf Kosten der Fed-Bilanz zu bremsen.»
  • Artur P. Schmidt: US-Staatsanleihen zum Abschuss freigegeben
    «Alles was in den letzten Monaten von Seiten der Fed und der US-Regierung getan wurde, hat nur scheinbar das Vertrauen in die Finanzmärkte zurückgebracht. Sobald das Auge des Hurrikans verlassen wird, dürften die Aktien- und Bondmärkte in ihre finale Abwärtsspirale übergehen, an deren Ende eine Hyperinflation und ein möglicher Staatsbankrott der USA stehen.»
  • Artur P. Schmidt: Die Rallye steht auf tönernen Füssen
    «So lange die Fed versucht, die Zinsen künstlich niedrig zu halten und durch die gigantischen Aufkäufe von Anleihen eine Bondblase grössten Ausmasses erzeugt, besteht die Gefahr eines noch grösseren Crashs, als wir ihn bisher gesehen haben.»
  • Artur P. Schmidt: Droht ein neuer Krieg ums Öl?
    «Von einem Wandel in der Politik in den USA ist bisher ebenfalls nichts zu spüren, vielmehr wird immer mehr in alte Rituale zurückgefallen. Öl ist immer noch das alles beherrschende Thema für die US-Wirtschaft und genau aus diesem Umstand heraus hat Präsident Obama die Verteidigungsausgaben nicht gesenkt, sondern um weitere 10 Prozent erhöht.»
  • Artur P. Schmidt: Europas historische Chance
    «Je mehr die amerikanische Federal Reserve über Bailouts versucht das System zu stabilisieren und je mehr Geld sie dafür über angekaufte Anleihen in den Umlauf bringt, desto katastrophaler wird sich die Weltwirtschaft entwickeln, wenn der Hurrikan in Bälde mit voller Wucht auf das amerikanische Festland trifft.»
  • Artur P. Schmidt: Protektionistische Sandkastenspiele
    «Der freie Handel ist für die chinesische Wirtschaft von fundamentaler Bedeutung und protektionistische Gegenmassnahmen der USA oder aus Europa dürften auch der chinesischen Wirtschaft schwer zusetzen. Die "Wie du mir, so ich dir"-Strategie dürfte sich somit für China sehr schnell als Boomerang herausstellen.»
  • Artur P. Schmidt: Derivate-Supergau ante portas?
    «Bei einem weltweiten Derivatevolumen von 863'000 Milliarden Dollar einem Anteil von 8 Prozent davon an Swaps beträgt der weltweit aufgelegte Betrag am gefährlichsten Finanzinstrument mittlerweile etwa 69'000 Milliarden Dollar, d.h. das 1.25-fache des Weltbruttosozialproduktes von etwa 54'500 Milliarden Dollar.»
  • Artur P. Schmidt: Erst Hyperdeflation, dann Hyperinflation?
    «Wer wie Ben Bernanke glaubt, dass man sich mit immer grösseren Schulden den Weg aus der Kreditverknappung ebnen kann, hat die eigentliche Ursache der Krise nicht begriffen, die eben in einer immer grösseren Verschuldung liegt. Wenn jetzt der Staat mit seiner planwirtschaftlich organisierten Hyperverschuldung das gleiche wie die Konsumenten tut, dann werden wir noch mehr Hyperillusionen ernten.»
  • Artur P. Schmidt: Terminator 5 – Kampf gegen die Finanzmaschinen
    «Über viele Jahre war es gar nicht notwendig gewesen, dass Bankkunden ihre Konten leerten, da dies ja zuvor bereits die Bankster übernommen hatten. Doch mit dem Bankenrun sassen nun die Bankster ohne jegliche Einlagen auf gigantischen Schuldenbergen, ruinierten Kundenkonten oder unsinnigen Bad Banks.»
  • Artur P. Schmidt: Warum stellen wir nicht mehr die Warum-Fragen?
    Die westlichen Industrienationen sind in den letzten Jahren geistig und moralisch völlig degeneriert. Trotz technologischen Fortschritten sind die Realeinkommen gesunken und die Bildung ist zu einem Spezialistentum ohne Verantwortung für das Ganze verkommen. Kein Wunder, dass Begriffe wie Ethik und Moral im entfesselten Kapitalismus scheinbar keine Rolle mehr spielten.
  • Artur P. Schmidt: «The Eagle Has Landed!»
    Vor 40 Jahren fand eines der bedeutendsten Ereignisse des vorigen Jahrtausends statt: Die Landung von Menschen auf dem Mond am 20. Juli 1969. Ausgangspunkt dieses Abenteuers war der sogenannte Sputnik-Schock, den der erste künstliche russische Satellit Sputnik-1 am 4. Oktober 1957 bei den Amerikanern auslöste.
  • Artur P. Schmidt: Postmoderner Diebstahl - Der Staat enteignet seine Bürger
    «Maroden Banken quasi eine Reset-Taste durch Bad Banks zur Verfügung zu stellen und die Kosten der toxischen Papiere durch massives Gelddrucken auf die Bürger abzuwälzen ist einer der grössten Skandale der Nachkriegszeit. Der Staat hat sich als Aufgabe gestellt nur noch zu funktionieren und sein Überleben zu sichern, ohne sich den Ursachen der aktuellen Krise zuzuwenden.»
  • Artur P. Schmidt: Welcher Boden – welcher Aufschwung?
    Aktuell hören wir in den Massenmedien viel davon, dass der Boden der aktuellen Wirtschafts- und Finanzkrise erreicht sei. Doch wer kauft jetzt eigentlich Aktien? In den USA ist es vor allem das so genannte dumme Geld welches massiv investiert, während jedoch das kluge Geld sich immer mehr aus den Finanzmärkten zurückzieht.
  • Artur P. Schmidt: Bernankes Wiederwahl führt ins «Obamageddon»
    «Paulson, Bernanke, Summers und Geithner sind jene Architekten der Politik des leichten Geldes, die nichts aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt haben. Waren es nicht die zu tiefen Zinsen, die erst den Housing-Bubble, dann den chinesischen Aktien-Bubble und schliesslich die Hausse an den Rohstoffmärkten ausgelöst hatten?»
  • Artur P. Schmidt: Was, wenn die Deutsche Bank eigentlich pleite ist?
    «Man stelle sich vor, man kommt in alkoholisiertem Zustand in eine Verkehrskontrolle und der Polizist hat kein Messgerät dabei. Deshalb überlässt er es dem Besoffenenen selbst seine Fahrtauglichkeit einzuschätzen. Die völlig alkoholisierte Deutsche Bank darf weiterfahren, weil Sie den tatsächlichen Alkoholgehalt von 3% (eine völlige Vergiftung mit toxischen Wertpapieren) auf nur noch 0,5% einstuft.»
  • Artur P. Schmidt: Wie Lügenbarone ein krankes System gesundrechnen
    «Nachdem das "US-Financial Accounting Standards Board" zugelassen hat, dass die Banken ihre toxischen Wertpapiere nicht mehr zum Marktwert – der bei nicht handelbaren Papieren eh nicht zu bestimmen ist und bei vielen Papieren sogar bei Null liegt – sondern gemäss der eigenen Einschätzung bilanzieren können, ist der bilanziellen Willkür Tür und Tor geöffnet.»
  • Artur P. Schmidt: Filzokratie à la Paulson
    Henry M. Paulson, der Mann, der bei US-Kongressanhörungen über seine Entscheidungen während der Finanzkrise permanent ins Stottern gekommen ist, scheint eine massgeblichere Rolle im allgemeinen Bailout-Ringelreihen gespielt zu haben, als ihm jetzt lieb sein kann.
  • Artur P. Schmidt: Werden die USA von einer Bankenmafia regiert?
    «An der Wallstreet scheint man trotz Krise wieder zur Tagesordnung des Hochgeschwindigkeits-Programm-Day-Tradings übergegangen zu sein, wobei man bei Goldman Sachs die spezielle Spielart des Gewinnens ohne Risiko kreiert hat. Ein Tor wer glaubt, dass hier alles mit rechten Dingen zugehen kann, wenn man in nur 100 Handelstagen Milliardengewinne einfährt.»
  • Artur P. Schmidt: Die Peta-Finanzbombe oder wie JPMorgan die Finanzkrise auslöste
    «Die gesamte durch JPMorgans Derivate-Nirwana ausgelöste Finanzkrise diente nur einem einzigen Zweck, unliebsame Bankenkonkurrenten aus dem Weg zu räumen und die Vorherrschaft von JPM im Bankensektor für die nächsten 100 Jahre zu sichern. Wenn JPM-CEO James Dimon sagt, dass eine "Bilanz wie eine Festung" sein müsse, so heisst dies nicht, dass diese solide ist, sondern lediglich, dass niemand hinter die Festungsmauern blicken kann.»
  • Artur P. Schmidt: Führt der faktische Bankrott des Empires zu erneutem Pfund-Crash?
    Wenn es einen Indikator dafür gibt, dass es der englischen Wirtschaft nicht gut geht, dann braucht man sich nur die Finanzsituation der englischen Pubs anzusehen: Viele der Trinkanstalten stehen vor einem finanziellen Scherbenhaufen. Kreditengpässe, zunehmende Arbeitslosigkeit und das Rauchverbot sorgen für einen Exodus der urenglischen Kneipen.
  • Artur P. Schmidt: Applaus, Applaus, die Luft muss raus!
    «Das Ausmass der Krise hätte verhindert werden können, wenn das Schuldenmachen im grossen Stil schon vor 20 Jahren unterbunden worden wäre. Es war Greenspans eklatante Fehleinschätzung, Blasen nicht durch eine zielgerichtete Zinssteuerung aufzulösen, sondern – um Wachstum auf Teufel komm raus sicherzustellen – deren Platzen durch die Schaffung neuer Bubbles mit viel zu tiefen Zinsen abzufedern.»
  • Artur P. Schmidt: Willkommen im ökonomischen Winter!
    «Mit einem in Trümmern liegenden "Schatten-Bankensystem", das über den Bailoutmodus die kriminellen Machenschaften der Finanzinstitute deckt, ist Amerikas Wirtschaft nicht zu gesunden. Die Konsumenten brauchen permanent die Sauerstofflasche in Form von neuen Krediten, die jedoch immer schwerer zu beschaffen sind.»


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