Unternehmen USA | Donnerstag, 20. November 2008 15:35 | 56183

Bangkok - Der finanziell angeschlagene US-Automobilkonzern General Motors schliesst vorübergehend sein Werk in Thailand. Auch in einem südkoreanischen Werk soll einem Pressebericht zufolge die Produktion ruhen. Die Kfz-Herstellung in China wird jedoch nicht reduziert.



GM schliesst Fabrik in Thailand - China-Produktion läuft unvermindert

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 GM-CEO Rick Wagoner.
 

Wie ein GM-Sprecher am Donnerstag mitteilte, sollen die Bänder im thailändischen Rayong im Dezember und Januar still stehen. Das Unternehmen will 75 Prozent der Löhne der 2000 Mitarbeiter weiterzahlen. Zudem wurde 258 Mitarbeitern der vorzeitige Ruhestand mit zehn Extra-Monatsgehältern angeboten. Die Fabrik in Rayong kann 130.000 Autos im Jahr produzieren. In diesem Jahr dürften jedoch nur 100.000 Wagen abgesetzt werden. Laut der Wirtschaftszeitung "Maeil" plant der Konzern, auch bei GM Daewoo Automotive and Technology in Südkorea einen Produktionsstopp. Bis zu 45 Tage werde dort der Automobilbau ruhen, schreibt das Blatt unter Berufung auf den Vizepräsident des Werks, Josef Edlinger.

Keine Pläne für Werkstilllegungen in China
Für einen Stillstand der Produktion in den chinesischen Fertigungsstätten gibt es einem GM-Sprecher zufolge hingegen keine Pläne. Im Gegensatz zu den meisten anderen GM-Auslandswerken werden in China vorwiegend für den einheimischen Markt gefertigt. Aber auch auf dem weltweit zweitgrössten Automarkt ist die Absatzkrise bereits zu spüren. Das dortige Absatzwachstum sank von rund 20 Prozent in den vergangenen Jahren auf elf Prozent in den ersten zehn Monaten dieses Jahres. (awp/mc/pg/28)



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