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| Freitag, 22. August 2008 09:41 | 52454
Zürich - Die Berner Kantonalbank hat nach eigenen Angaben in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres ein "gutes" Ergebnis erzielt. So stieg der Bruttogewinn inklusive Erfolg aus Veräusserungen von Finanzanlagen auf 143,9 Mio CHF respektive auf 139,4 Mio CHF ohne diese Effekte. Der Reingewinn vor Steuern belief sich auf 75,6 Mio CHF.
Berner Kantonalbank steigert Halbjahresgewinn - langfristig auf Kurs

BEKB-Leiter der Geschäftsleitung, Jean-Claude Nobili.
Der Halbjahreskonzerngewinn stieg auf 53,7 Mio CHF. Dies teilte das Institut am Freitag mit.
Auf Kurs
Mit dem ausgewiesenen Zahlenkranz befinde man sich auf Kurs die langfristigen Zielsetzungen zu erreichen, erklärte BEKB-CEO Jean-Claude Nobili auf Anfrage von AWP. Auch Ende 2008 werde man nach sechs Jahren über dem geplanten Zielpfad liegen, zwischen 2003 und 2012 Eigenkapital in der Höhe von rund 1 Mrd CHF zu erwirtschaften.
Erträge von 295,2 Mio CHF
Insgesamt erwirtschaftete die BEKB Erträge von 295,2 (229,1) Mio CHF. Der Erfolg im Zinsengeschäft belief sich auf 152,4 (149,7) Mio CHF, derjenige aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft auf 46,2 (51,1) Mio CHF und der Handelserfolg auf 17,4 (12,3) Mio CHF. Der übrige ordentliche Erfolg summierte sich auf 83,7 Mio CHF gegenüber 21,1 Mio CHF.
Weniger transaktionsbedingte Erträge angefallen
Aufgrund des schwächeren Börsenumfeldes seien weniger transaktionsbedingte Erträge angefallen, was sich negativ auf das Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft ausgewirkt habe, so die BEKB. Die betreuten Kundenvermögen beliefen sich per Mitte Jahr auf 19,9 Mrd CHF nach 20,5 Mrd CHF Ende 2007. Gleichzeitig verbuchte das Institut einen Nettoneugeldzufluss von 874 Mio CHF. Verglichen mit dem Gesamtjahr 2007, als die Bank Neugelder in der Höhe von rund 450 Mio CHF akquirierte, sei dies ein "gutes" Resultat, erklärte Nobili dazu.
Mehr Geschäftsaufwand
Der Geschäftsaufwand erhöhte sich infolge höherer Personal, IT- und Outsourcing-Kosten auf 155,8 Mio CHF (112,2) Mio CHF. Dabei drückten die Personalkosten mit 114,7 (70,7) Mio CHF und der Sachaufwand mit 41,1 (41,4) Mio CHF auf die Rechnung. Damit liege die Entwicklung des Geschäftsaufwandes innerhalb des Zielbereiches, heisst es in der Medienmitteilung dazu.
Bilanzsumme
Die Bilanzsumme erreichte Ende des ersten Semesters des laufenden Jahres 21,7 Mrd CHF und lag damit um 1,8% Prozent über dem Wert zu Jahresbeginn. Die Hypothekarforderungen erhöhten sich gegenüber Ende 2007 um 172 Millionen auf 13,8 Mrd CHF. Auf der Passivseite kletterten die Verpflichtungen gegenüber Kunden in Spar- und Anlageform auf 11,7 Mrd CHF nach 10,9 Mrd CHF zu Jahresende. In der Konzernrechnung sind per 1. Januar 2008 erstmals die RTC Real-Time Center AG, die BioMedCredit AG sowie die Berimag konsolidiert, heisst es in der Medienmitteilung weiter. Aufgrund dessen ist der Vergleich mit den Vorjahreszahlen eingeschränkt. (awp/mc/gh/15)
BEKB
- Hans Rudolf Matter, CEO Basler Kantonalbank
"In den markanten Kursrückgängen seit Anfang Jahr ist bereits viel vom Konjunkturabschwung enthalten. Wir sind der Meinung, dass der SMI Potential bis 7'800 Punkte per Ende Jahr hat."
- René Bock wird Bankpräsident der Thurgauer Kantonalbank
Weinfelden - Unmittelbar nach der Wahl von Max Soller durch den Thurgauer Grossen Rat hat sich der Bankrat der Thurgauer Kantonalbank (TKB) für die Amtsdauer 2008 bis 2012 konstituiert. Präsident des Gremiums wird der Weinfelder Jurist und Unternehmer René Bock. Er wurde einstimmig gewählt.
- St. Galler Kantonalbank erwartungsgemäss mit weniger Gewinn
St. Gallen - Der Konzerngewinn der St. Galler Kantonalbank liegt mit 89.7 Millionen Franken 22.5 Prozent unter dem Ergebnis des Vorjahres. Hingegen haben die Kundenausleihungen in der Berichtsperiode um 3,4 Prozent und die Neugelder um 3,7 Prozent zugelegt, wie die SGKB am Donnerstag mitteile.
- Glarner Kantonalbank schreibt rote Zahlen
Glarus - Die Glarner Kantonalbank (GLKB) hat im ersten Halbjahr 2008 wegen Wertberichtigungen von 64,1 Mio CHF einen Verlust von 35,6 Mio CHF eingefahren. Das Loch in die Kasse gerissen haben die umstrittenen Geschäfte ausserhalb des Kantons.
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- Aargauer Kantonalbank mit höherem Halbjahresgewinn
Aarau - Die Aargauer Kantonalbank (AKB) hat im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres 2008 im Konzern einen Betriebsertrag von 183,7 (VJ 190,7) Mio CHF erzielt, entsprechend einer Abnahme von 3,7%. Der Bruttogewinn sank um 10,5% auf 96,5 (107,7) Mio CHF im Vorjahr.
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Luzern - Mit einem Konzerngewinn nach sechs Monaten 2008 von 73.0 Mio CHF hat die Luzerner Kantonalbank das Vorjahresergebnis von 74.1 Mio CHF trotz internationaler Finanzkrise fast egalisiert. Solide Wachstumsraten zeigt die LUKB bei den Kundenausleihungen inkl. Hypothekarkredite, welche um 3.9 Prozent auf 17.732 Mrd CHF gesteigert werden konnten.
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Die Basellandschaftliche Kantonalbank will sich bis Ende Jahr zwischen Avaloq und Finnova entscheiden.
- RBA mit oder ohne IBIS: In drei Monaten herrscht Klarheit
Die Regionalbanken werden Ende November entscheiden, ob sie weiterhin die Bankensoftware IBIS einsetzen werden. Sachkosten der RBA-Gruppe steigen vor allem wegen Informatikausgaben um 4,9 Prozent.