Konjunktur EU | Donnerstag, 29. Juli 2010 11:12 | 82943

Brüssel - Im Euroraum hat sich die Wirtschaftsstimmung im Juli überraschend deutlich aufgehellt. Der Economic Sentiment Index (ESI) sei von revidiert 99,0 Punkten im Vormonat auf 101,3 Punkte gestiegen, teilte die EU-Kommission mit. Volkswirte hatten lediglich mit 99,0 Punkten gerechnet. Vor allem die verbesserten Werte aus Deutschland hätten zu dem Anstieg beigetragen.



Eurozone: Wirtschaftsstimmung hellt sich deutlich auf

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 In allen Sektoren verbesserte sich die Stimmung. Besonders deutlich war der Anstieg des Verbrauchervertrauens. In den ESI gehen das Industrievertrauen mit 40 Prozent und das Dienstleistungsvertrauen mit 30 Prozent ein. Das Verbrauchervertrauen steuert 20 Prozent bei. Das Bauwirtschafts- und das Einzelhandelsvertrauen werden zu jeweils fünf Prozent gewichtet.

Auch BCI-Geschäftsklima hellt sich auf
Das Geschäftsklima in der Eurozone hat sich im Juli nach der Pause im Vormonat wieder deutlich aufgehellt. Der Business Climate Indicator (BCI) sei von 0,40 auf 0,66 Punkte gestiegen, teilte die EU-Kommission weiter mit. Der Vormonatswert wurde leicht nach oben revidiert. Ursprünglich waren für Juni 0,37 Punkte ausgewiesen worden.
Ein Indexstand des Geschäftsklimas von Null Punkten entspricht dem langfristigen Durchschnittswachstum der Industrieproduktion von zwei Prozent. Ein Produktionsrückgang wird angedeutet, wenn der Index unter minus 0,5 Punkte liegt. (awp/mc/ps/13)



• EU-Kommission

• Europäische Zentralbank (EZB)




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