Unternehmen CH | Dienstag, 2. Februar 2010 11:10 | 74657

Bern - Die Galenica-Tochter Vifor Pharma hat mit der Evotec AG eine Vereinbarung für die Entwicklung eines präklinischen Wirkstoffkandidaten im Bereich Anämie unterzeichnet. Die Projektkosten belaufen sich auf rund 8,5 Mio. Franken, wie Galenica am Dienstag in einer Medienmitteilung schreibt.



Galenica vereinbart mit Evotec Kooperation im Bereich Anämie

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 Galenica-CEO Etienne Jornod.
 

Vifor habe dabei Evotec mit der integrierten biologischen, chemischen und präklinischen Entwicklung sowie mit dem Projektmanagement der Forschungsaktivitäten zur Identifikation eines präklinischen Kandidaten für die Anämiebehandlung beauftragt, heisst es weiter. Beide Unternehmen hätten aus Gründen der Vertraulichkeit ein Stillschweigeabkommen über die weiteren Einzelheiten des Forschungsprojekts unterzeichnet.

Schritt weg von der Abhängigkeit von Venofer
Am Markt wird die Nachricht zwar grundsätzlich positiv, aber zurückhaltend aufgenommen. Analysten loben die Kooperation als einen Schritt von Galenica weg von der Abhängigkeit vom Eisenpräparat Venofer. Positiv sei, dass Galenica eine Pipeline von kleinmolekularen Substanzen aufbauen wolle und damit eine Zukunft jenseits der traditionellen Chemie der eisenbasierten Medikamente vorbereite, kommentierte ein Pharma-Experte. Da es bis zu einer möglichen Zulassung eines Wirkstoffes am Markt aber noch Jahre dauern würde, wird die Nachricht aber von allen Analysten als gesamthaft neutral betrachtet.

Auch an der Börse legt die Galenica-Aktie bis um 11.15 mit einem Plus von 1,7% auf 392.50 CHF zwar über dem Marktdurschnitt zu. Allerdings bleiben die Umsätze noch deutlich unter dem Tagesdurchschnitt. (awp/mc/pg/12)



• Galenica


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