Mobilezone | Montag, 25. Januar 2010 | 73924

"Es ist bekannt, dass neue Einkaufszentren eine gewisse Zeit benötigen, bis sich die Kundengewohnheiten angepasst haben. Für uns ist es wichtig, in diesen grossen Projekten vertreten zu sein. Im Stade de Suisse hat es eine Zeit gedauert und im Stücki Basel sind wir ab Eröffnung dabei. Beide Standorte entwickeln sich für uns erfreulich."



Martin Lehmann, CEO Mobilzone Gruppe

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 Martin Lehmann, CEO Mobilzone Gruppe.
 

von Radovan Milanovic

Herr Lehmann, trotz des schwierigen wirtschaftlichen Umfeldes ist Mobilzone für das Geschäftsjahr 2009 optimistisch. Basieren Ihre Erwartungen auf der Tatsache, dass Sie in der Schweiz nur wenige ernsthafte Konkurrenten haben?

Mit den Shops von Swisscom, Sunrise und Orange haben wir starke Mitbewerber. Für alle Kunden, die gerne alle Dienstleistungen und Geräte direkt mit einander vergleichen, ist mobilezone die richtige Adresse. Diese Unabhängigkeit und unsere Kundennähe schätzen unsere Kunden.

Sie begründen Ihre Erfolge mit dem „äusserst resistenten Geschäftsmodell“. Können Sie unseren Lesern dieses Modell erklären?

Ich zähle das Bedürfnis der Telekommunikation und im Speziellen der mobilen Kommunikation seit Jahren zu einem der wichtigsten Grundbedürfnisse der Gesellschaft. Daraus ergibt sich, dass unser Geschäftsmodell auch in der Krise äusserst resistent ist.

Im Privatkundenbereich haben Sie einen Marktanteil um 30%. Ihren Angaben zufolge lässt sich diese Grösse nur noch marginal steigern. Konzentrieren Sie sich deshalb auf den Ausbau der Dienstleistungen für Geschäftskunden?

In den letzten Jahren haben wir bewiesen, dass wir unsere Marktstellung auch im Privatkunden Segment weiter leicht ausbauen können. Da wir erst seit kurzem im Geschäftskunden-Segment aktiv sind, liegt es auf der Hand, dass wir in diesem Segment noch grösseres Potential haben.

Zeigt sich das Geschäftskundengeschäft rentabler als das Privatkundengeschäft?

Die beiden Geschäftsbereiche sind vergleichbar.

2009 haben Sie unter anderem mit den beiden neuen Shops im Berner Stade de Suisse und im Basler Einkaufszentrum Stücki weiter expandiert. Wie haben sich die beiden neuen Niederlassungen entwickelt?

Es ist bekannt, dass neue Einkaufszentren eine gewisse Zeit benötigen, bis sich die Kundengewohnheiten angepasst haben. Für uns ist es wichtig, in diesen grossen Projekten vertreten zu sein. Im Stade de Suisse hat es eine Zeit gedauert und im Stücki sind wir ab Eröffnung dabei. Beide Standorte entwickeln sich für uns erfreulich.

„Es ist klar, dass jeder Schweizer heute mobil telefoniert. Im Moment entsteht ein Trend zum 2. oder gar 3. Gerät“ 

Im vergangenen Semester haben Sie für Orange, Sunrise und Swisscom im Berichtszeitraum 211'000 (196'000) Mobilfunkverträge abgeschlossen oder verlängert, verglichen mit der Vorjahresperiode mit +196,000. Sehen Sie noch keine Sättigung des Marktes?

Es ist klar, dass jeder Schweizer heute mobil telefoniert. Im Moment entsteht ein Trend zum 2. oder gar 3. Gerät. Neben meinem Business Gerät habe ich ein einfaches Mobiltelefon für die Freizeit und noch ein Netbook um unterwegs bequem meine Mails zu verarbeiten.

Aufgrund des zunehmend gesättigten Marktes für Ihre Dienstleistungen und der Konzentration Ihrer Geschäfte auf die Schweiz drängt sich aus Wachstumsgründen eine Diversifizierung Ihrer Aktivitäten auf. Bei einer Eigenkapitalrate von 68% und einer gesunden Bilanz könnten Sie ohne Probleme auch grössere Investitionen extern finanzieren. Haben Sie diesbezügliche Pläne? 

Wir befinden uns in einem immer noch interessanten Markt. Unsere Resultate in den letzten zwei Jahren haben dies bestätigt. Es sind keine grösseren Investitionen geplant.

[1] 2 Fortsetzung...

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  • Mobilezone 2009: Weniger Umsatz - mehr Gewinn
    Regensdorf - Die Handy-Ladenkette Mobilezone hat den Gewinn im Geschäftsjahr 2009 trotz eines tieferen Umsatzes gesteigert. Der Rückgang wird auf die Einstellung der Aktivitäten in zwei margenschwachen Bereichen zurückgeführt. Mobilezone konnte aber mehr Verträge vermitteln, mehr Zubehör und mehr Handy-Versicherungsprodukte verkaufen.


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