Artur P. Schmidt: Weltpanik, Weltmanipulation und Weltwährung


Hemmungslose Währungsvermehrung
Selbstverständlich muss das Land, welches die Inflationierung seiner Währung betreibt, das Land mit dem grössten Anteil an der neuen Weltwährung sein, da nur so sichergestellt werden kann, dass man am Tag der Abrechnung mit dem geringsten Schaden aus dem selbst herbeigeführten Debakel entkommen kann. Die Notenbanken wissen nur zu genau, wie wertlos der Dollar inzwischen geworden ist. Trotzdem haben sie ihre eigene Währung mit wertlosen Dollars in ihrer Währungsreserve unterlegt, womit die eigene Währung ebenfalls nahezu wertlos wird. Nahezu alle wichtigen Währungen der Welt sind so hemmungslos vermehrt worden, dass auch ihre Währungen (Dollar, Euro und Yen) keine echte Wertaufbewahrungsfunktion für die Bürger mehr haben können. Geld ist damit nur noch zu einem Hoffnungswert mutiert, dessen Rückzahlungswert in einer Weltpanik auf das Nullniveau sinken wird. Wohl deshalb wird auf Pump durch US-Firmen mit zukünftig wertlosen Dollars weltweit alles aufgekauft, was am Tag der Abrechnung noch einen Wert haben wird: Rohstofflager, Industriefirmen, Immobilien und substanzstarke ausländische Kapitalgesellschaften.
Umfassendes Ponzi-Schema
Der Weltwirtschaftskrieg der Anhäufung von realen Werten gegen Verschuldung in wertlosen US-Dollars hat System und ist Teil des umfassendsten Ponzi-Schemas, dass die Welt je gesehen hat. Ziel dieses Weltwirtschaftskrieges ist es, die Geldmenge so lange zu vermehren bis alle wichtigen Sachwerte der Welt aufgekauft und monopolisiert sind. Danach darf das Kartenhaus ruhig zusammenbrechen, da man dann mit der neuen Weltwährung den Joker hat, sich die Weltherrschaft für die nächsten 50 Jahre zu sichern. Der Export des US-Dollars in die restliche Welt ist die Krankheit die den ganzen Planeten befallen hat. Die Viralität ist so gross, dass die gesamte Weltwirtschaft innerhalb weniger Wochen im Sommer 2008 zum erliegen kam. Es ist völlig klar, dass die Amerikaner kein Interesse an einem Euro als neue Leitwährung haben können, vielmehr geht es darum auch den Euro und Yen zu schwächen, um mit Pauken und Trompeten als letzte Rettung eine von den Amerikanern dominierte Weltwährung einführen zu können.
Tausche wertloses Papiergeld gegen Rohstoffe
Die sich abzeichnende Währungskrise des US-Dollar wird zwangsläufig eine Weltwährungsreform aller Währungen nach sich ziehen. Damit die besiegte Währung die Konditionen der Kapitulation des Weltfinanzsystems bestimmen kann, braucht man mächtige Firmen mit realen Assets, die die wichtigsten Rohstoffe, heute vor allem das Öl und Gas, kontrollieren. Der Einsatz dieses Machtmittels soll sicherstellen, dass der Verursacher der Weltfinanzkrise als der grosse Gewinner aus dieser hervorgeht. Eine neue Währung bietet den USA die Möglichkeit die alten Währungsschulden abzuwerten und damit die Gläubiger, die noch alte Dollarbestände haben zu enteignen. Damit würden sich die USA auf einen Schlag entschulden und die Gläubigerländer Europas und Asiens müssten die Zeche bezahlen. Da zukünftig eine Währungsreform unvermeidbar sein wird, muss es zu einer Allianz von Russland, China, Japan und Europa kommen, um den imperialen Machtbestrebungen der US-Machtelite entgegenzutreten. Wird diese Chance verspielt und lässt sich die Welt noch einmal von den USA manipulieren, dann wird der amerikanische Monopolkapitalismus den gesamten Planeten ausbeuten und unwiederbringlich ein System der Sklaverei und Überwachung installieren wie es die Welt zuvor noch nicht gesehen hat.
Der 4. Weltkrieg hat längst begonnen
Seit Gründung der Federal Reserve im Jahr 1913 hat diese das Kunststück fertig gebracht, den Wert des Dollars um 97 Prozent im Wert zu vermindern. Eine neue Weltwährung darf deshalb nicht von den USA dominiert werden. Damit wären Tür und Tor geöffnet für die Ausweitung des US-Kreditmonopols auf den gesamten Planeten. Die amerikanische Weltreservewährung ist vollständig als Fiat Money-System aufgebaut und wer diesen Weltbetrug möchte, soll es übernehmen, es sollte jedoch jedem Land freistehen sich an diesem Betrug nicht zu beteiligen. Wäre nicht der Euro auf Basis der Prinzipien der Deutschen Bundesbank eine Alternative? Zwar hat der Euro auf der Bargeldseite den Dollar inzwischen überholt, da mehr Bargeld in Euro als in Dollar im Umlauf ist. Auf der Buchgeldseite ist dies bei weitem noch nicht so, da etwa 90 Prozent aller Devisenumsätze in US-Dollar stattfinden. Deshalb ist es für die restliche Welt von elementarer Bedeutung, dass Rohstoffe so bald wie möglich nicht mehr in US-Dollar sondern in Euro gehandelt werden.
Europas Zukunft
Europas Zukunft liegt somit nicht mehr in einem Verbund mit den USA, sondern in einer starken Partnerschaft mit Russland und Asien sowie einer stabilen Währung. Diese zu garantieren und dem amerikanischen Allmachtstreben entschieden entgegenzutreten ist heute notwendiger denn je. Der 4. Weltkrieg hat sich längst zu einem Weltwirtschaftskrieg gemausert, bei dem sich heute - anders wie beim Kalten Krieg (dem 3. Weltkrieg) - keine Raketensprengköpfe, sondern der Dollar-Faschismus und der Rest der Welt gegenüberstehen. Deshalb gilt es einer von den Amerikanern dominierten Weltwährung von vorneherein eine klare Absage zu erteilen. Grossbanken, die auf die Guthaben der Menschen angeblich aufpassen, es jedoch gleichzeitig durch Kapitalvernichtung stehlen, sind die Handlanger eines Systems, dass durch eine neue Weltwährung einen Weltfaschismus etablieren will. Wenn Obama wirklich ein grosser Präsident werden will, muss er deshalb die Grossbanken sofort entmachten, die Fed verstaatlichen und sich wieder auf die Werte der amerikanischen Gründerväter besinnen. Tut er es nicht wird er zu einem Trojanischen Pferd mutieren und ein noch grösserer Handlanger für amerikanische Grossmachtträume als sein Vorgänger G. W. Bush. Ein möglicher Weltstaat wird nur funktionieren wenn er freiheitlich und nicht auf Schulden aufgebaut wird. Basiert er darauf wird er früher oder später ebenso zusammenbrechen wie seine Vorgängermodelle in Form von Nationalstaaten oder Währungsunionen. Dann bleibt wohl nur noch der Bailout durch Aliens.
Artur P. Schmidt
Der Wirtschaftskybernetiker Dr.-Ing. Artur P. Schmidt wurde in Stuttgart geboren. Er besuchte im Stadtteil Zuffenhausen das Ferdinand-Porsche-Gymnasium und machte dort das Abitur. Das Studium der Luft- und Raumfahrttechnik in Stuttgart und Berlin schloss er im Alter von 27 Jahren mit der Bestnote im Fachgebiet Raketentechnik ab, so dass ihm von Prof. H.H. Koelle die Promotion angetragen wurde. Im Alter von 30 Jahren erhielt Artur P. Schmidt den Doktortitel für ein kybernetisches Marktanalyse-Verfahren am Beispiel der Strategischen Planung von Airbus Industries. Nach einer Beratungstätigkeit bei Anderson Consulting sowie als Leiter der Strategischen Analyse der Ruhrgas AG war Dr. Schmidt Stipendiant der Stiftung zur Förderung der systemorientierten Managementlehre und letzter Schüler von Prof. Hans Ulrich, dem Begründer des St. Galler Management-Ansatzes. Während dieser Zeit begann Dr. Schmidt seine publizistische Laufbahn, aus denen Bestseller wie «Endo-Management» und «Der Wissensnavigator» sowie Wirtschaftsbücher wie «Wohlstand_fuer_alle.com» oder «Crashonomics» hervorgingen. Sein neuestes Buch, welches im EWK-Verlag (www.ewk-verlag.de) erschienen ist, heisst «Unter Bankstern».
Heute ist Artur P. Schmidt Herausgeber des Online-News-Portals www.wissensnavigator.com sowie der Finanz-Portale www.bankingcockpit.com, www.wallstreetcockpit.com, www.futurescockpit.com und www.optioncockpit.com sowie Geschäftsführer der Tradercockpit GmbH (www.cockpit.li). Dr. Schmidt ist ein gefragter Keynote-Speaker sowie Kolumnist für zahlreiche Finanzpublikationen.
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