Kolumne | Mittwoch, 25. März 2009 06:40 | 61233

«Nun soll eine weitere neue Wunderwaffe eingeführt werden, welche die Geldversorgung der Welt sicherstellen soll: Die in Vergessenheit geratenen "Sonderziehungsrechte" des IWF. Damit soll eine globale geldpolitische Lockerung dem Planeten übergestülpt werden, dessen Endziel nur eine neue Weltwährung sein kann.»



Artur P. Schmidt: Weltpanik, Weltmanipulation und Weltwährung

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Hemmungslose Währungsvermehrung
Selbstverständlich muss das Land, welches die Inflationierung seiner Währung betreibt, das Land mit dem grössten Anteil an der neuen Weltwährung sein, da nur so sichergestellt werden kann, dass man am Tag der Abrechnung mit dem geringsten Schaden aus dem selbst herbeigeführten Debakel entkommen kann. Die Notenbanken wissen nur zu genau, wie wertlos der Dollar inzwischen geworden ist. Trotzdem haben sie ihre eigene Währung mit wertlosen Dollars in ihrer Währungsreserve unterlegt, womit die eigene Währung ebenfalls nahezu wertlos wird. Nahezu alle wichtigen Währungen der Welt sind so hemmungslos vermehrt worden, dass auch ihre Währungen (Dollar, Euro und Yen) keine echte Wertaufbewahrungsfunktion für die Bürger mehr haben können. Geld ist damit nur noch zu einem Hoffnungswert mutiert, dessen Rückzahlungswert in einer Weltpanik auf das Nullniveau sinken wird. Wohl deshalb wird auf Pump durch US-Firmen mit zukünftig wertlosen Dollars weltweit alles aufgekauft, was am Tag der Abrechnung noch einen Wert haben wird: Rohstofflager, Industriefirmen, Immobilien und substanzstarke ausländische Kapitalgesellschaften.

Umfassendes Ponzi-Schema  
Der Weltwirtschaftskrieg der Anhäufung von realen Werten gegen Verschuldung in wertlosen US-Dollars hat System und ist Teil des umfassendsten Ponzi-Schemas, dass die Welt je gesehen hat. Ziel dieses Weltwirtschaftskrieges ist es, die Geldmenge so lange zu vermehren bis alle wichtigen Sachwerte der Welt aufgekauft und monopolisiert sind. Danach darf das Kartenhaus ruhig zusammenbrechen, da man dann mit der neuen Weltwährung den Joker hat, sich die Weltherrschaft für die nächsten 50 Jahre zu sichern. Der Export des US-Dollars in die restliche Welt ist die Krankheit die den ganzen Planeten befallen hat. Die Viralität ist so gross, dass die gesamte Weltwirtschaft innerhalb weniger Wochen im Sommer 2008 zum erliegen kam. Es ist völlig klar, dass die Amerikaner kein Interesse an einem Euro als neue Leitwährung haben können, vielmehr geht es darum auch den Euro und Yen zu schwächen, um mit Pauken und Trompeten als letzte Rettung eine von den Amerikanern dominierte Weltwährung einführen zu können.

Tausche wertloses Papiergeld gegen Rohstoffe
Die sich abzeichnende Währungskrise des US-Dollar wird zwangsläufig eine Weltwährungsreform aller Währungen nach sich ziehen. Damit die besiegte Währung die Konditionen der Kapitulation des Weltfinanzsystems bestimmen kann, braucht man mächtige Firmen mit realen Assets, die die wichtigsten Rohstoffe, heute vor allem das Öl und Gas, kontrollieren. Der Einsatz dieses Machtmittels soll sicherstellen, dass der Verursacher der Weltfinanzkrise als der grosse Gewinner aus dieser hervorgeht. Eine neue Währung bietet den USA die Möglichkeit die alten Währungsschulden abzuwerten und damit die Gläubiger, die noch alte Dollarbestände haben zu enteignen. Damit würden sich die USA auf einen Schlag entschulden und die Gläubigerländer Europas und Asiens müssten die Zeche bezahlen. Da zukünftig eine Währungsreform unvermeidbar sein wird, muss es zu einer Allianz von Russland, China, Japan und Europa kommen, um den imperialen Machtbestrebungen der US-Machtelite entgegenzutreten. Wird diese Chance verspielt und lässt sich die Welt noch einmal von den USA manipulieren, dann wird der amerikanische Monopolkapitalismus den gesamten Planeten ausbeuten und unwiederbringlich ein System der Sklaverei und Überwachung installieren wie es die Welt zuvor noch nicht gesehen hat.

Der 4. Weltkrieg hat längst begonnen
Seit Gründung der Federal Reserve im Jahr 1913 hat diese das Kunststück fertig gebracht, den Wert des Dollars um 97 Prozent im Wert zu vermindern. Eine neue Weltwährung darf deshalb nicht von den USA dominiert werden. Damit wären Tür und Tor geöffnet für die Ausweitung des US-Kreditmonopols auf den gesamten Planeten. Die amerikanische Weltreservewährung ist vollständig als Fiat Money-System aufgebaut und wer diesen Weltbetrug möchte, soll es übernehmen, es sollte jedoch jedem Land freistehen sich an diesem Betrug nicht zu beteiligen. Wäre nicht der Euro auf Basis der Prinzipien der Deutschen Bundesbank eine Alternative? Zwar hat der Euro auf der Bargeldseite den Dollar inzwischen überholt, da mehr Bargeld in Euro als in Dollar im Umlauf ist. Auf der Buchgeldseite ist dies bei weitem noch nicht so, da etwa 90 Prozent aller Devisenumsätze in US-Dollar stattfinden. Deshalb ist es für die restliche Welt von elementarer Bedeutung, dass Rohstoffe so bald wie möglich nicht mehr in US-Dollar sondern in Euro gehandelt werden.

Europas Zukunft
Europas Zukunft liegt somit nicht mehr in einem Verbund mit den USA, sondern in einer starken Partnerschaft mit Russland und Asien sowie einer stabilen Währung. Diese zu garantieren und dem amerikanischen Allmachtstreben entschieden entgegenzutreten ist heute notwendiger denn je. Der 4. Weltkrieg hat sich längst zu einem Weltwirtschaftskrieg gemausert, bei dem sich heute - anders wie beim Kalten Krieg (dem 3. Weltkrieg) - keine Raketensprengköpfe, sondern der Dollar-Faschismus und der Rest der Welt gegenüberstehen. Deshalb gilt es einer von den Amerikanern dominierten Weltwährung von vorneherein eine klare Absage zu erteilen. Grossbanken, die auf die Guthaben der Menschen angeblich aufpassen, es jedoch gleichzeitig durch Kapitalvernichtung stehlen, sind die Handlanger eines Systems, dass durch eine neue Weltwährung einen Weltfaschismus etablieren will. Wenn Obama wirklich ein grosser Präsident werden will, muss er deshalb die Grossbanken sofort entmachten, die Fed verstaatlichen und sich wieder auf die Werte der amerikanischen Gründerväter besinnen. Tut er es nicht wird er zu einem Trojanischen Pferd mutieren und ein noch grösserer Handlanger für amerikanische Grossmachtträume als sein Vorgänger G. W. Bush. Ein möglicher Weltstaat wird nur funktionieren wenn er freiheitlich und nicht auf Schulden aufgebaut wird. Basiert er darauf wird er früher oder später ebenso zusammenbrechen wie seine Vorgängermodelle in Form von Nationalstaaten oder Währungsunionen. Dann bleibt wohl nur noch der Bailout durch Aliens.


Artur P. Schmidt
Der Wirtschaftskybernetiker Dr.-Ing. Artur P. Schmidt wurde in Stuttgart geboren. Er besuchte im Stadtteil Zuffenhausen das Ferdinand-Porsche-Gymnasium und machte dort das Abitur. Das Studium der Luft- und Raumfahrttechnik in Stuttgart und Berlin schloss er im Alter von 27 Jahren mit  der Bestnote im Fachgebiet Raketentechnik ab, so dass ihm von Prof. H.H. Koelle die Promotion angetragen wurde. Im Alter von 30 Jahren erhielt Artur P. Schmidt den Doktortitel für ein kybernetisches Marktanalyse-Verfahren am Beispiel der Strategischen Planung von Airbus Industries. Nach einer Beratungstätigkeit bei Anderson Consulting sowie als Leiter der Strategischen Analyse der Ruhrgas AG war Dr. Schmidt Stipendiant der Stiftung zur Förderung der systemorientierten Managementlehre und letzter Schüler von Prof. Hans Ulrich, dem Begründer des St. Galler Management-Ansatzes. Während dieser Zeit begann Dr. Schmidt seine publizistische Laufbahn, aus denen Bestseller wie «Endo-Management» und «Der Wissensnavigator» sowie Wirtschaftsbücher wie «Wohlstand_fuer_alle.com» oder «Crashonomics» hervorgingen. Sein neuestes Buch, welches im EWK-Verlag (www.ewk-verlag.de) erschienen ist, heisst  «Unter Bankstern».

Heute ist Artur P. Schmidt Herausgeber des Online-News-Portals www.wissensnavigator.com sowie der Finanz-Portale www.bankingcockpit.com, www.wallstreetcockpit.com, www.futurescockpit.com und www.optioncockpit.com sowie Geschäftsführer der Tradercockpit GmbH (www.cockpit.li). Dr. Schmidt ist ein gefragter Keynote-Speaker sowie Kolumnist für zahlreiche Finanzpublikationen.

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    «Anstatt den Bürgern reinen Wein einzuschenken, wird dieser gepanscht und so lange mit Geldmengensteigerungen verwässert, bis unser Geld nichts mehr wert ist. Wenn die Zentralbanker die Inflationsspirale erst einmal auf Hochtouren gebracht haben, werden sich die Vermögen, die nicht inflationssicher angelegt sind, in kürzester Zeit in Luft aufgelöst haben.»
  • Artur P. Schmidt: Die erste grosse Weltwirtschaftskrise 1857
    «Wie auch heute war Amerika im 19. Jahrhundert durch ein Handelsbilanzdefizit geprägt, wodurch ständig Gold aus dem Land abgezogen wurde, was die Goldreserven deutlich verringerte. Als im Sommer 1857 die Banken die Zinsen massiv anhoben, um das Abwandern der Goldreserven zu verhindern, brach die Spekulationsblase mit Pauken und Trompeten zusammen.»
  • Artur P. Schmidt: Inflation versus Deflation
    Inflation ist in relativer Hinsicht eine Aufblähung der Geldmenge und keine Preissteigerung, während Deflation relativ zu anderen ökonomischen Indikatoren eine Vernichtung von Geld und keine Preisreduktion ist. Während ein relativer Rückgang der Inflation eine Wirtschaft stimuliert, schwächt ein relativer Anstieg der Inflation die Ökonomie.
  • Obama verbreitet Zuversicht: Wir werden die Krise meistern
    Washington - US-Präsident Barack Obama versucht zwei Monate nach seinem Amtsantritt Zuversicht zu verbreiten: Zwar erlebten die USA derzeit eine "historische Krise". Doch er sei sich sicher, dass die Amerikaner diese meistern werden und das Land zu langfristigem Wachstum zurückfindet. "Wir werden uns von der Rezession erholen", sagte Obama in der zweiten TV-Pressekonferenz seit seinem Amtsantritt.
  • Artur P. Schmidt: Banken-Armageddon – Der Niedergang der Citigroup
    «Vor lauter strategischen Vorteilen hatte Citigroup-CEO Vikram Pandit den Schuldenwald komplett übersehen, der mittlerweile die Aktie der einst stolzen Bank auf Penny Stock-Niveau gedrückt hat. Mit dem Untergang der Citigroup dürfte nun auch dem letzten Optimisten in den USA klar werden, dass die USA ihre finanzielle Führungsrolle und der Dollar seine Funktion als Leitwährung verloren haben.»
  • Artur P. Schmidt: Weltwirtschaftskrieg ante portas?
    «Amerika will ohne Rücksicht auf Verluste seinen Wachstumsfetischismus beibehalten und startet damit einen Wirtschaftskrieg, den es nicht gewinnen kann. Statt auf Opfer, Demut und Sparen zu setzen, will Amerika so weiterwirtschaften wie bisher und setzt auf militärische Stärke. Hier muss eine starke Gegenreaktion von Europa, Russland, Japan und China erfolgen.»
  • Artur P. Schmidt: Was kosten die Rettungsversuche des Bankensystems?
    «Da der Dollar die Leitwährung der westlichen Welt ist, wird man weiterhin versuchen, dem gesamten Planeten den finanziellen Willen der USA aufzuzwingen. Europa hat das Problem, dass in Spanien, Grossbritannien und Osteuropa Zeitbomben schlummern, die in ihrer Dimension mit der amerikanischen Situation vergleichbar sind.»
  • Artur P. Schmidt: Die G-20 Seifenoper
    Nachdem sich die Führer der Welt getroffen haben, herrscht nun der Zustand des Friede, Freude, Eierkuchen. Obama umarmt Europa und die Alte Welt soll auf diesen Bauerntrick herein fallen. Der Messias ist in Europa und alles wird gut, wenn man nur genügend Geld druckt, möglichst so viel, dass die Wirtschaft wieder um 4 Prozent wächst.
  • Artur P. Schmidt: "Tischlein deck dich": Der Staatsanleihen-Betrug
    "Der Aufkauf von Staatsanleihen der Banken durch die Zentralbanken stellt als letztes Aufbäumen ein girales Wirtschaftswunder dar, das jedoch anders als das Wirtschaftswunder von Ludwig Erhard nicht auf der Steigerung der Reallöhne basiert, sondern auf einer inflationären Ausweitung der Geldmenge."
  • Artur P. Schmidt: Der Zombie geht um in Europa
    Notenbanker und Banker haben die grösste Krise ausgelöst, welche die Welt je gesehen hat. Aber was noch schlimmer ist: Nachdem sie dies taten, versuchten sie weiter die ökonomischen Statistiken zu manipulieren, um ihre Unfähigkeit und Arroganz zu verschleiern. Als Mittäter agieren ökonomische Berater und Wirtschaftsinstitute, deren Analysen ein Lügengebäude offenbaren, wie es die Welt zuvor noch nicht gesehen hat.
  • Artur P. Schmidt: St. Galler Denkblockaden
    «An der Universität St. Gallen wird dem Kopieren amerikanischer Lösungsansätze gehuldigt. Der eigenständige, endogene Ansatz scheint einem Plagiatismus gewichen, der kein eigenständiges Denken mehr erfordert, sondern das Ausschalten des Gehirns im Dienste einer Gleichschaltung, die sich bei näherem Hinsehen als eine lokale Herrschaftsdoktrin entpuppt.»
  • Artur P. Schmidt: Kreative Zerstörung fördert die Gesundung
    «Die negative Rückkopplungsschleife der kreativen Zerstörung bisheriger Exzesse ist ein notwendiger Anpassungsschritt um die Wirtschaft langfristig wieder zu gesunden. Die schwachen Firmen gehen unter und die starken überleben. Dazu zählen nicht nur klassische Industrieunternehmen sondern auch zahlreiche Private Equity–Firmen, die sich im allgemeinen Mergerwahn finanziell völlig verhoben haben.»
  • Artur P. Schmidt: Buchhaltungstricks pushen Bankgewinne
    «Es geht doch nichts über die Zahlen, die die Banken selbst gefälscht haben. Das Bankenwunder an der Wallstreet ist nichts anderes als ein übler Buchhaltungstrick, der sich als gefährliche Zeitbombe herausstellen wird.»
  • Artur P. Schmidt: Offener Brief an Wolfgang Porsche
    «Selbst bisher erfolgreiche Top-Manager scheinen von allen guten Geistern verlassen zu sein. Statt einer Manifestation der Sinne, was Sportwagen nun einmal sind, wird einer sinnlosen Masslosigkeit gehuldigt, bei der es längst nicht mehr um die Mitarbeiter und den Standort Stuttgart geht, sondern nur noch um faule Kompromisse, damit einige wenige weiter das grosse Sagen haben. »
  • Artur P. Schmidt: Schwarzes Geldloch – Der grösste Betrug aller Zeiten
    «Je mehr die Fed die Märkte zu manipulieren versucht, desto länger wird die aktuelle Krise andauern. Diese ist alles andere als in Bälde vorbei, wir befinden uns aktuell wohl eher im scheinbaren stillen Auge des Finanz-Hurrikans.»
  • Artur P. Schmidt: Szenario 2010 - Verbot von Bilderberger-Treffen
    «Die obersten Bundesrichter in den USA prüfen gerade ein Amtsenthebungsverfahren gegen Präsident Barack Obama, da er die Krise durch sein Festhalten an den Gelddruckkünstlern Geithner und Bernanke immer weiter eskalieren liess.»
  • Artur P. Schmidt: Porsche ist alles andere als pleite
    «Kaum ein anderes Unternehmen in Deutschland hat in den letzten Jahren eine bessere Gewinnentwicklung hingelegt als Porsche. Genau deshalb konnte man sich die Mehrheitsbeteiligung an Volkswagen leisten. Das profitabelste aller deutschen Auto-Unternehmen ist alles andere als pleite, es ist lediglich der Anlauf zur Übernahme von Volkswagen gescheitert.»
  • Artur P. Schmidt: Es lebe die Freiheit!
    «Während der Bush-Cheney-Junta haben die grossen Rüstungskonzerne Milliarden mit dem 2. Irakkrieg verdient, die Banken mit immer neuen Derivaten diesen Wahnsinn finanziert, während die Steuerzahler jetzt für die Exzesse über eine ausufernde Staatsverschuldung zur Kasse gebeten werden.»
  • Artur P. Schmidt: Tanz der Management-Vampire – Der Malik-Ansatz
    Diese Kolumne ist nicht länger verfügbar. Leider hatte Herr Malik wenig Sinn für den kritischen Kommentar des Kolumnisten Artur P. Schmidt. Anstatt ihn zum Beispiel zum Wortgefecht auf Moneycab aufzufordern oder mit einer eigenen Kolumne gekonnt Paroli zu bieten, liess er über seine Rechtsanwälte, die ihn persönlich wie auch das Malik Management Zentrum St. Gallen AG und die Malik Gruppe vertreten, eine Klage wegen Persönlichkeitsverletzung androhen.
  • Artur P. Schmidt: Amerikas finanzieller Supergau
    «Schon heute ist abzusehen, dass Amerika den Verpflichtungen seiner Gläubiger ohne deren Schuldenverzicht nicht nachkommen können wird. Tim Geithners gegenteiligen Bekundungen ist wenig Glaubwürdigkeit zu schenken, auch wenn es Ben Bernanke durch den Rückkauf von Staatsanleihen immer wieder gelingt, den Verfall der Bondpreise auf Kosten der Fed-Bilanz zu bremsen.»
  • Artur P. Schmidt: US-Staatsanleihen zum Abschuss freigegeben
    «Alles was in den letzten Monaten von Seiten der Fed und der US-Regierung getan wurde, hat nur scheinbar das Vertrauen in die Finanzmärkte zurückgebracht. Sobald das Auge des Hurrikans verlassen wird, dürften die Aktien- und Bondmärkte in ihre finale Abwärtsspirale übergehen, an deren Ende eine Hyperinflation und ein möglicher Staatsbankrott der USA stehen.»
  • Artur P. Schmidt: Die Rallye steht auf tönernen Füssen
    «So lange die Fed versucht, die Zinsen künstlich niedrig zu halten und durch die gigantischen Aufkäufe von Anleihen eine Bondblase grössten Ausmasses erzeugt, besteht die Gefahr eines noch grösseren Crashs, als wir ihn bisher gesehen haben.»
  • Artur P. Schmidt: Droht ein neuer Krieg ums Öl?
    «Von einem Wandel in der Politik in den USA ist bisher ebenfalls nichts zu spüren, vielmehr wird immer mehr in alte Rituale zurückgefallen. Öl ist immer noch das alles beherrschende Thema für die US-Wirtschaft und genau aus diesem Umstand heraus hat Präsident Obama die Verteidigungsausgaben nicht gesenkt, sondern um weitere 10 Prozent erhöht.»
  • Artur P. Schmidt: Europas historische Chance
    «Je mehr die amerikanische Federal Reserve über Bailouts versucht das System zu stabilisieren und je mehr Geld sie dafür über angekaufte Anleihen in den Umlauf bringt, desto katastrophaler wird sich die Weltwirtschaft entwickeln, wenn der Hurrikan in Bälde mit voller Wucht auf das amerikanische Festland trifft.»
  • Artur P. Schmidt: Protektionistische Sandkastenspiele
    «Der freie Handel ist für die chinesische Wirtschaft von fundamentaler Bedeutung und protektionistische Gegenmassnahmen der USA oder aus Europa dürften auch der chinesischen Wirtschaft schwer zusetzen. Die "Wie du mir, so ich dir"-Strategie dürfte sich somit für China sehr schnell als Boomerang herausstellen.»
  • Artur P. Schmidt: Derivate-Supergau ante portas?
    «Bei einem weltweiten Derivatevolumen von 863'000 Milliarden Dollar einem Anteil von 8 Prozent davon an Swaps beträgt der weltweit aufgelegte Betrag am gefährlichsten Finanzinstrument mittlerweile etwa 69'000 Milliarden Dollar, d.h. das 1.25-fache des Weltbruttosozialproduktes von etwa 54'500 Milliarden Dollar.»
  • Artur P. Schmidt: Erst Hyperdeflation, dann Hyperinflation?
    «Wer wie Ben Bernanke glaubt, dass man sich mit immer grösseren Schulden den Weg aus der Kreditverknappung ebnen kann, hat die eigentliche Ursache der Krise nicht begriffen, die eben in einer immer grösseren Verschuldung liegt. Wenn jetzt der Staat mit seiner planwirtschaftlich organisierten Hyperverschuldung das gleiche wie die Konsumenten tut, dann werden wir noch mehr Hyperillusionen ernten.»
  • Artur P. Schmidt: Terminator 5 – Kampf gegen die Finanzmaschinen
    «Über viele Jahre war es gar nicht notwendig gewesen, dass Bankkunden ihre Konten leerten, da dies ja zuvor bereits die Bankster übernommen hatten. Doch mit dem Bankenrun sassen nun die Bankster ohne jegliche Einlagen auf gigantischen Schuldenbergen, ruinierten Kundenkonten oder unsinnigen Bad Banks.»


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