Buchtipp | Dienstag, 17. Februar 2009 12:11 | 59643

Die Banken haben den Planeten in ein riesiges globales Ponzi-Schema verwandelt. Sie werden fragen, was dies ist? Nun, es ist ein Schnellballsystem, bei dem diese immer mehr Geld von den Kunden einsammeln, Ihnen damit Produkte verkaufen, mit denen nur sie selbst verdienen, bei dem sie darauf hoffen, dass der Kunde die ihm angedrehten Produkte möglichst für immer behält und dann, falls das ganze Kartenhaus dennoch zusammenbricht, den Staat um Hilfe rufen.



Artur P. Schmidt: "Unter Bankstern"

59643img
 Cover "Unter Bankstern".
 

In diesem Buch erfahren Sie in ungeschminkter Form wie Banken Geld aus dem Nichts schöpfen, wie sie als Wiederholungstäter eine Krise nach der anderen produzieren und wie sie mit kriminellen Pralktiken alles tun, um ihre Kunden über den Tisch zu ziehen.

Parade der Lügenbarone
Sie erfahren wie Banken Krisen ausnutzen, um Geld zu horten, und lieber Eigenhandel tätigen als innovativen Firmen Kredite zu geben.
Banken haben sich in den letzten Jahrzehnten zu den schlimmsten Machiavellisten der Ökonomie gemausert, schlimmer noch als die berüchtigten Räuberbarone zu Anfang des 20. Jahrhunderts. Dabei kennen Sie keine Moral, schieben die Verantwortung auf den Steuerzahler ab und sind in ihrer Gier nach Geld in nichts zu übertreffen. Es lässt sich deshalb vortrefflich von einer Parade der Lügenbarone sprechen, vor denen selbst ein Freiherr von Münchhausen erblassen würde.

Fahrlässig agierende Notenbanken
Die gefährliche Mischung aus Gangster und Bankier hat zur Reinkarnation des "Banksters" geführt, einer Berufsbezeichnung die Banker wegen ihres korrupten Verhaltens und Missmanagements bereits in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts bekamen.
Gepaart wird das Unvermögen der Banken mit völlig fahrlässig agierenden Notenbanken, die, anstatt das Übel einer jeden Blase, nämlich zu niedrige Zinsen, wie einst der US-Notenbanker Paul Volcker, mit hohen Zinsen auszutreiben, die Rettung lieber in immer neuen Blasen suchen.

Von der Hyperinflation direkt zum Staatsbankrott
Wenn diesem Treiben nicht durch eine radikale Reformation des Bankwesens Einhalt geboten wird, werden am Ende dieses Treibens eine Hyperinflation und der Staatsbankrott stehen. Es scheint in der heutigen Zeit in Vergessenheit geraten zu sein, dass frühere Krisen auch ohne Eingriffe von Notenbanken und Politikern zu Ende gingen.
Die Erfahrung hat gezeigt, dass die Krisen um so schlimmer und länger ausfielen, je mehr der notwendige Strukturwandel - Schumpeter hätte von der kreativen Zerstörung alter Industrien gesprochen - verhindert wird.

Am Schluss blecht der Steuerzahler
Genau aus diesem Grunde sind inflationssteigernde Konjunkturprogramme für sich genommen das falsche Mittel, um Krisen zu bekämpfen, da sie die Schuldenwirtschaft weiter forcieren. Vielmehr geht es vor allem darum, durch Innovationen neue gewinnbringende Branchen zu erschaffen.
Da dies in erkennbarer Weise nicht oder nur unzureichend durchgeführt wird, ebenso wie eine unabdingbare Erneuerung des Geldsystems, werden die Steuerzahler die Zeche der Weltwirtschaftskrise bezahlen und deren Verursacher, die Banken, werden, weil sie fälschlicherweise als systemrelevant angesehen werden, wieder einmal ungeschoren davonkommen.

"Glaube nur der Statistik, die Du selbst gefälscht hast"
Durch eine inflationstreibende Wirtschaftspolitik besteht die aktue Gefahr, dass grosse Teile der Mittelschicht der Bundesrepublik Deutschland und anderswo durch Massenarbeitslosigkeit unter die Armutsschwelle rutschen wird, die natürlich dann sofort abgesenkt werden muss, getreu dem Motto aller Ökonomen: Glaube nur der Statistik, die Du selbst gefälscht hast.
Ein im wahrsten Sinne des Wortes "aufregendes" Buch von grösster Aktualität.

Informationen
Artur P. Schmidt - "Unter Bankstern"
ISBN 978-3-938175-48-4, Taschenbuch, ca. 250 Seiten, 14,90 Euro inkl. 7% MwSt.
EWK-Verlag (
www.ewk-verlag.de)

Artur P. Schmidt
Der Wirtschaftskybernetiker Dr.-Ing. Artur P. Schmidt wurde in Stuttgart geboren. Er besuchte im Stadtteil Zuffenhausen das Ferdinand-Porsche-Gymnasium und machte dort das Abitur. Das Studium der Luft- und Raumfahrttechnik in Stuttgart und Berlin schloss er im Alter von 27 Jahren mit  der Bestnote im Fachgebiet Raketentechnik ab, so dass ihm von Prof. H.H. Koelle die Promotion angetragen wurde. Im Alter von 30 Jahren erhielt Artur P. Schmidt den Doktortitel für ein kybernetisches Marktanalyse-Verfahren am Beispiel der Strategischen Planung von Airbus Industries. Nach einer Beratungstätigkeit bei Anderson Consulting sowie als Leiter der Strategischen Analyse der Ruhrgas AG war Dr. Schmidt Stipendiant der Stiftung zur Förderung der systemorientierten Managementlehre und letzter Schüler von Prof. Hans Ulrich, dem Begründer des St. Galler Management-Ansatzes. Während dieser Zeit begann Dr. Schmidt seine publizistische Laufbahn, aus denen Bestseller wie «Endo-Management» und «Der Wissensnavigator» sowie Wirtschaftsbücher wie «Wohlstand_fuer_alle.com» oder «Crashonomics» hervorgingen.

Heute ist Artur P. Schmidt Herausgeber des Online-News-Portals www.wissensnavigator.com sowie der Finanz-Portale www.bankingcockpit.com, www.wallstreetcockpit.com, www.futurescockpit.com und www.optioncockpit.com sowie Geschäftsführer der Tradercockpit GmbH (www.cockpit.li). Dr. Schmidt ist ein gefragter Keynote-Speaker sowie Kolumnist für zahlreiche Finanzpublikationen.



• Unternehmercockpit

• EWK-Verlag


  • Artur P. Schmidt, CEO Unternehmercockpit (Teil 1)
    «Dass mit Philipp Hildebrand ein ehemaliger Hedge Fund-Manager in der obersten Führung der SNB sitzt, der dem Zinssenkungs-Fetischismus huldigt, erhöht das Risiko, dass sich die Schweiz in Bälde in ein zweites Island verwandelt. Dies ist eine ähnliche Fehlbesetzung wie Obamas Finanzminister Timothy Geithner, der als Präsident der New Yorker Fed massgeblich für das Versagen der Bankenaufsicht im Vorfeld der Finanzkrise verantwortlich war.»
  • Artur P. Schmidt, CEO Unternehmercockpit (2. Teil)
    «Das Unternehmercockpit steht für eine völlig neue Form des Risk-Managements. Das vielleicht am wenigsten verstandene Prinzip in den Märkten ist, dass alle Ereignisse voneinander abhängen, rückgekoppelt sind. Für die meisten Akteure bleiben die versteckten Muster in den Märkten aber unverstanden. Deshalb benötigt man eine Art Röntgengerät, die diese sichtbar macht.»
  • Artur P. Schmidt: Der Alpen-Hedge-Fonds
    Das Ausmass der aktuellen Krise in der Schweiz hat auch unmittelbar mit der Grösse unserer Banken zu tun. Ein kritischer Ausblick zeigt weiteres Gefahrenpotenzial, das den Standort Schweiz in seinen Grundfesten erschüttern kann.
  • Artur P. Schmidt: Ist die Fed bankrott?
    Ob die Federal Reserve pleite ist oder nicht, entscheidet niemand anderes als der Markt. Betrachtet man sich die Entwertung des Dollar im letzten Jahrhundert, insbesondere nach dem Zusammenbruch von Bretton Woods, so waren die Erholungsphasen des Dollar immer nur Anlaufphasen zu weiteren Kursstürzen.
  • Artur P. Schmidt: Bubblemania
    «Das in der fraktalen Verteilung der Schulden bestehende Prinzip war ein fiktives Perpetuum Mobile der Banken für das globale Wirtschaftswachstum. Es führte uns in ungeahnte Höhen – mit spiraliger Ernüchterung. Mit dem Kollaps des Hypothekenmarktes war klar, dass diejenigen Banken, die alles auf eine Karte gesetzt hatten, massiv unter die Räder kommen mussten. »
  • Artur P. Schmidt: New Deal für das 21. Jahrhundert
    «Das parallele Wirken von Subprime-Krise, Kreditkrise, Bankeninsolvenzen, Firmenzusammenbrüchen und dem Kollaps der Realwirtschaft erfordern ein neues System, welches wieder Vertrauen schafft. Sollte dies nicht gelingen, besteht die Gefahr, dass das US-Finanzsystem im Jahr 2009 im Rahmen eines Staatsbankrottes zusammenbricht.»
  • Artur P. Schmidt: Obamas Denkfehler
    Die Rede des US-Präsidenten vom 24. Februar 2009 zur Lage der Nation war glänzend. Er versteht es grosse Auftritte zu zelebrieren und mit seiner Rhetorik seine Zuhörer zu fesseln. Doch bei allem Zauber, der von ihm ausgeht, muss man konstatieren, dass er, wenn es um ökonomische Fragestellungen geht, die von ihm angesprochene Langfristigkeit im Denken, vermissen lässt.
  • Artur P. Schmidt: Die internationale Wirtschaftskrise 1836-1838
    In den 1830er Jahren brach ebenfalls eine grosse Wirtschaftskrise über Europa und Amerika herein. Ausgangspunkt war die Spekulation mit Eisenbahnaktien, die in astronomische Höhen schossen. Der Run war so gross, dass die Aktien der Taunusbahn im Jahr 1837 um das Vierzigfache überzeichnet waren und die erste Notierung etwa 70 Prozent über dem Ausgabekurs lag.
  • Artur P. Schmidt: Denkst du noch oder ist kein Geld mehr auf deinem Konto?
    «Anstatt den Bürgern reinen Wein einzuschenken, wird dieser gepanscht und so lange mit Geldmengensteigerungen verwässert, bis unser Geld nichts mehr wert ist. Wenn die Zentralbanker die Inflationsspirale erst einmal auf Hochtouren gebracht haben, werden sich die Vermögen, die nicht inflationssicher angelegt sind, in kürzester Zeit in Luft aufgelöst haben.»
  • Artur P. Schmidt: Die erste grosse Weltwirtschaftskrise 1857
    «Wie auch heute war Amerika im 19. Jahrhundert durch ein Handelsbilanzdefizit geprägt, wodurch ständig Gold aus dem Land abgezogen wurde, was die Goldreserven deutlich verringerte. Als im Sommer 1857 die Banken die Zinsen massiv anhoben, um das Abwandern der Goldreserven zu verhindern, brach die Spekulationsblase mit Pauken und Trompeten zusammen.»
  • Artur P. Schmidt: Inflation versus Deflation
    Inflation ist in relativer Hinsicht eine Aufblähung der Geldmenge und keine Preissteigerung, während Deflation relativ zu anderen ökonomischen Indikatoren eine Vernichtung von Geld und keine Preisreduktion ist. Während ein relativer Rückgang der Inflation eine Wirtschaft stimuliert, schwächt ein relativer Anstieg der Inflation die Ökonomie.
  • Artur P. Schmidt: Weltpanik, Weltmanipulation und Weltwährung
    «Nun soll eine weitere neue Wunderwaffe eingeführt werden, welche die Geldversorgung der Welt sicherstellen soll: Die in Vergessenheit geratenen "Sonderziehungsrechte" des IWF. Damit soll eine globale geldpolitische Lockerung dem Planeten übergestülpt werden, dessen Endziel nur eine neue Weltwährung sein kann.»
  • Artur P. Schmidt: Banken-Armageddon – Der Niedergang der Citigroup
    «Vor lauter strategischen Vorteilen hatte Citigroup-CEO Vikram Pandit den Schuldenwald komplett übersehen, der mittlerweile die Aktie der einst stolzen Bank auf Penny Stock-Niveau gedrückt hat. Mit dem Untergang der Citigroup dürfte nun auch dem letzten Optimisten in den USA klar werden, dass die USA ihre finanzielle Führungsrolle und der Dollar seine Funktion als Leitwährung verloren haben.»
  • Artur P. Schmidt: Weltwirtschaftskrieg ante portas?
    «Amerika will ohne Rücksicht auf Verluste seinen Wachstumsfetischismus beibehalten und startet damit einen Wirtschaftskrieg, den es nicht gewinnen kann. Statt auf Opfer, Demut und Sparen zu setzen, will Amerika so weiterwirtschaften wie bisher und setzt auf militärische Stärke. Hier muss eine starke Gegenreaktion von Europa, Russland, Japan und China erfolgen.»
  • Artur P. Schmidt: Was kosten die Rettungsversuche des Bankensystems?
    «Da der Dollar die Leitwährung der westlichen Welt ist, wird man weiterhin versuchen, dem gesamten Planeten den finanziellen Willen der USA aufzuzwingen. Europa hat das Problem, dass in Spanien, Grossbritannien und Osteuropa Zeitbomben schlummern, die in ihrer Dimension mit der amerikanischen Situation vergleichbar sind.»
  • Artur P. Schmidt: Die G-20 Seifenoper
    Nachdem sich die Führer der Welt getroffen haben, herrscht nun der Zustand des Friede, Freude, Eierkuchen. Obama umarmt Europa und die Alte Welt soll auf diesen Bauerntrick herein fallen. Der Messias ist in Europa und alles wird gut, wenn man nur genügend Geld druckt, möglichst so viel, dass die Wirtschaft wieder um 4 Prozent wächst.
  • Artur P. Schmidt: "Tischlein deck dich": Der Staatsanleihen-Betrug
    "Der Aufkauf von Staatsanleihen der Banken durch die Zentralbanken stellt als letztes Aufbäumen ein girales Wirtschaftswunder dar, das jedoch anders als das Wirtschaftswunder von Ludwig Erhard nicht auf der Steigerung der Reallöhne basiert, sondern auf einer inflationären Ausweitung der Geldmenge."
  • Artur P. Schmidt: Der Zombie geht um in Europa
    Notenbanker und Banker haben die grösste Krise ausgelöst, welche die Welt je gesehen hat. Aber was noch schlimmer ist: Nachdem sie dies taten, versuchten sie weiter die ökonomischen Statistiken zu manipulieren, um ihre Unfähigkeit und Arroganz zu verschleiern. Als Mittäter agieren ökonomische Berater und Wirtschaftsinstitute, deren Analysen ein Lügengebäude offenbaren, wie es die Welt zuvor noch nicht gesehen hat.
  • Artur P. Schmidt: St. Galler Denkblockaden
    «An der Universität St. Gallen wird dem Kopieren amerikanischer Lösungsansätze gehuldigt. Der eigenständige, endogene Ansatz scheint einem Plagiatismus gewichen, der kein eigenständiges Denken mehr erfordert, sondern das Ausschalten des Gehirns im Dienste einer Gleichschaltung, die sich bei näherem Hinsehen als eine lokale Herrschaftsdoktrin entpuppt.»
  • Artur P. Schmidt: Kreative Zerstörung fördert die Gesundung
    «Die negative Rückkopplungsschleife der kreativen Zerstörung bisheriger Exzesse ist ein notwendiger Anpassungsschritt um die Wirtschaft langfristig wieder zu gesunden. Die schwachen Firmen gehen unter und die starken überleben. Dazu zählen nicht nur klassische Industrieunternehmen sondern auch zahlreiche Private Equity–Firmen, die sich im allgemeinen Mergerwahn finanziell völlig verhoben haben.»
  • Artur P. Schmidt: Buchhaltungstricks pushen Bankgewinne
    «Es geht doch nichts über die Zahlen, die die Banken selbst gefälscht haben. Das Bankenwunder an der Wallstreet ist nichts anderes als ein übler Buchhaltungstrick, der sich als gefährliche Zeitbombe herausstellen wird.»
  • Artur P. Schmidt: Offener Brief an Wolfgang Porsche
    «Selbst bisher erfolgreiche Top-Manager scheinen von allen guten Geistern verlassen zu sein. Statt einer Manifestation der Sinne, was Sportwagen nun einmal sind, wird einer sinnlosen Masslosigkeit gehuldigt, bei der es längst nicht mehr um die Mitarbeiter und den Standort Stuttgart geht, sondern nur noch um faule Kompromisse, damit einige wenige weiter das grosse Sagen haben. »
  • Artur P. Schmidt: Schwarzes Geldloch – Der grösste Betrug aller Zeiten
    «Je mehr die Fed die Märkte zu manipulieren versucht, desto länger wird die aktuelle Krise andauern. Diese ist alles andere als in Bälde vorbei, wir befinden uns aktuell wohl eher im scheinbaren stillen Auge des Finanz-Hurrikans.»
  • Artur P. Schmidt: Szenario 2010 - Verbot von Bilderberger-Treffen
    «Die obersten Bundesrichter in den USA prüfen gerade ein Amtsenthebungsverfahren gegen Präsident Barack Obama, da er die Krise durch sein Festhalten an den Gelddruckkünstlern Geithner und Bernanke immer weiter eskalieren liess.»
  • Artur P. Schmidt: Porsche ist alles andere als pleite
    «Kaum ein anderes Unternehmen in Deutschland hat in den letzten Jahren eine bessere Gewinnentwicklung hingelegt als Porsche. Genau deshalb konnte man sich die Mehrheitsbeteiligung an Volkswagen leisten. Das profitabelste aller deutschen Auto-Unternehmen ist alles andere als pleite, es ist lediglich der Anlauf zur Übernahme von Volkswagen gescheitert.»
  • Artur P. Schmidt: Es lebe die Freiheit!
    «Während der Bush-Cheney-Junta haben die grossen Rüstungskonzerne Milliarden mit dem 2. Irakkrieg verdient, die Banken mit immer neuen Derivaten diesen Wahnsinn finanziert, während die Steuerzahler jetzt für die Exzesse über eine ausufernde Staatsverschuldung zur Kasse gebeten werden.»
  • Artur P. Schmidt: Tanz der Management-Vampire – Der Malik-Ansatz
    Diese Kolumne ist nicht länger verfügbar. Leider hatte Herr Malik wenig Sinn für den kritischen Kommentar des Kolumnisten Artur P. Schmidt. Anstatt ihn zum Beispiel zum Wortgefecht auf Moneycab aufzufordern oder mit einer eigenen Kolumne gekonnt Paroli zu bieten, liess er über seine Rechtsanwälte, die ihn persönlich wie auch das Malik Management Zentrum St. Gallen AG und die Malik Gruppe vertreten, eine Klage wegen Persönlichkeitsverletzung androhen.
  • Artur P. Schmidt: Amerikas finanzieller Supergau
    «Schon heute ist abzusehen, dass Amerika den Verpflichtungen seiner Gläubiger ohne deren Schuldenverzicht nicht nachkommen können wird. Tim Geithners gegenteiligen Bekundungen ist wenig Glaubwürdigkeit zu schenken, auch wenn es Ben Bernanke durch den Rückkauf von Staatsanleihen immer wieder gelingt, den Verfall der Bondpreise auf Kosten der Fed-Bilanz zu bremsen.»
  • Artur P. Schmidt: US-Staatsanleihen zum Abschuss freigegeben
    «Alles was in den letzten Monaten von Seiten der Fed und der US-Regierung getan wurde, hat nur scheinbar das Vertrauen in die Finanzmärkte zurückgebracht. Sobald das Auge des Hurrikans verlassen wird, dürften die Aktien- und Bondmärkte in ihre finale Abwärtsspirale übergehen, an deren Ende eine Hyperinflation und ein möglicher Staatsbankrott der USA stehen.»
  • Artur P. Schmidt: Die Rallye steht auf tönernen Füssen
    «So lange die Fed versucht, die Zinsen künstlich niedrig zu halten und durch die gigantischen Aufkäufe von Anleihen eine Bondblase grössten Ausmasses erzeugt, besteht die Gefahr eines noch grösseren Crashs, als wir ihn bisher gesehen haben.»
  • Artur P. Schmidt: Droht ein neuer Krieg ums Öl?
    «Von einem Wandel in der Politik in den USA ist bisher ebenfalls nichts zu spüren, vielmehr wird immer mehr in alte Rituale zurückgefallen. Öl ist immer noch das alles beherrschende Thema für die US-Wirtschaft und genau aus diesem Umstand heraus hat Präsident Obama die Verteidigungsausgaben nicht gesenkt, sondern um weitere 10 Prozent erhöht.»
  • Artur P. Schmidt: Europas historische Chance
    «Je mehr die amerikanische Federal Reserve über Bailouts versucht das System zu stabilisieren und je mehr Geld sie dafür über angekaufte Anleihen in den Umlauf bringt, desto katastrophaler wird sich die Weltwirtschaft entwickeln, wenn der Hurrikan in Bälde mit voller Wucht auf das amerikanische Festland trifft.»
  • Artur P. Schmidt: Protektionistische Sandkastenspiele
    «Der freie Handel ist für die chinesische Wirtschaft von fundamentaler Bedeutung und protektionistische Gegenmassnahmen der USA oder aus Europa dürften auch der chinesischen Wirtschaft schwer zusetzen. Die "Wie du mir, so ich dir"-Strategie dürfte sich somit für China sehr schnell als Boomerang herausstellen.»
  • Artur P. Schmidt: Derivate-Supergau ante portas?
    «Bei einem weltweiten Derivatevolumen von 863'000 Milliarden Dollar einem Anteil von 8 Prozent davon an Swaps beträgt der weltweit aufgelegte Betrag am gefährlichsten Finanzinstrument mittlerweile etwa 69'000 Milliarden Dollar, d.h. das 1.25-fache des Weltbruttosozialproduktes von etwa 54'500 Milliarden Dollar.»
  • Artur P. Schmidt: Erst Hyperdeflation, dann Hyperinflation?
    «Wer wie Ben Bernanke glaubt, dass man sich mit immer grösseren Schulden den Weg aus der Kreditverknappung ebnen kann, hat die eigentliche Ursache der Krise nicht begriffen, die eben in einer immer grösseren Verschuldung liegt. Wenn jetzt der Staat mit seiner planwirtschaftlich organisierten Hyperverschuldung das gleiche wie die Konsumenten tut, dann werden wir noch mehr Hyperillusionen ernten.»
  • Artur P. Schmidt: Terminator 5 – Kampf gegen die Finanzmaschinen
    «Über viele Jahre war es gar nicht notwendig gewesen, dass Bankkunden ihre Konten leerten, da dies ja zuvor bereits die Bankster übernommen hatten. Doch mit dem Bankenrun sassen nun die Bankster ohne jegliche Einlagen auf gigantischen Schuldenbergen, ruinierten Kundenkonten oder unsinnigen Bad Banks.»
  • Artur P. Schmidt: Warum stellen wir nicht mehr die Warum-Fragen?
    Die westlichen Industrienationen sind in den letzten Jahren geistig und moralisch völlig degeneriert. Trotz technologischen Fortschritten sind die Realeinkommen gesunken und die Bildung ist zu einem Spezialistentum ohne Verantwortung für das Ganze verkommen. Kein Wunder, dass Begriffe wie Ethik und Moral im entfesselten Kapitalismus scheinbar keine Rolle mehr spielten.
  • Artur P. Schmidt: «The Eagle Has Landed!»
    Vor 40 Jahren fand eines der bedeutendsten Ereignisse des vorigen Jahrtausends statt: Die Landung von Menschen auf dem Mond am 20. Juli 1969. Ausgangspunkt dieses Abenteuers war der sogenannte Sputnik-Schock, den der erste künstliche russische Satellit Sputnik-1 am 4. Oktober 1957 bei den Amerikanern auslöste.
  • Artur P. Schmidt: Postmoderner Diebstahl - Der Staat enteignet seine Bürger
    «Maroden Banken quasi eine Reset-Taste durch Bad Banks zur Verfügung zu stellen und die Kosten der toxischen Papiere durch massives Gelddrucken auf die Bürger abzuwälzen ist einer der grössten Skandale der Nachkriegszeit. Der Staat hat sich als Aufgabe gestellt nur noch zu funktionieren und sein Überleben zu sichern, ohne sich den Ursachen der aktuellen Krise zuzuwenden.»
  • Artur P. Schmidt: Welcher Boden – welcher Aufschwung?
    Aktuell hören wir in den Massenmedien viel davon, dass der Boden der aktuellen Wirtschafts- und Finanzkrise erreicht sei. Doch wer kauft jetzt eigentlich Aktien? In den USA ist es vor allem das so genannte dumme Geld welches massiv investiert, während jedoch das kluge Geld sich immer mehr aus den Finanzmärkten zurückzieht.
  • Artur P. Schmidt: Bernankes Wiederwahl führt ins «Obamageddon»
    «Paulson, Bernanke, Summers und Geithner sind jene Architekten der Politik des leichten Geldes, die nichts aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt haben. Waren es nicht die zu tiefen Zinsen, die erst den Housing-Bubble, dann den chinesischen Aktien-Bubble und schliesslich die Hausse an den Rohstoffmärkten ausgelöst hatten?»
  • Artur P. Schmidt: Was, wenn die Deutsche Bank eigentlich pleite ist?
    «Man stelle sich vor, man kommt in alkoholisiertem Zustand in eine Verkehrskontrolle und der Polizist hat kein Messgerät dabei. Deshalb überlässt er es dem Besoffenenen selbst seine Fahrtauglichkeit einzuschätzen. Die völlig alkoholisierte Deutsche Bank darf weiterfahren, weil Sie den tatsächlichen Alkoholgehalt von 3% (eine völlige Vergiftung mit toxischen Wertpapieren) auf nur noch 0,5% einstuft.»
  • Artur P. Schmidt: Wie Lügenbarone ein krankes System gesundrechnen
    «Nachdem das "US-Financial Accounting Standards Board" zugelassen hat, dass die Banken ihre toxischen Wertpapiere nicht mehr zum Marktwert – der bei nicht handelbaren Papieren eh nicht zu bestimmen ist und bei vielen Papieren sogar bei Null liegt – sondern gemäss der eigenen Einschätzung bilanzieren können, ist der bilanziellen Willkür Tür und Tor geöffnet.»
  • Artur P. Schmidt: Filzokratie à la Paulson
    Henry M. Paulson, der Mann, der bei US-Kongressanhörungen über seine Entscheidungen während der Finanzkrise permanent ins Stottern gekommen ist, scheint eine massgeblichere Rolle im allgemeinen Bailout-Ringelreihen gespielt zu haben, als ihm jetzt lieb sein kann.
  • Artur P. Schmidt: Werden die USA von einer Bankenmafia regiert?
    «An der Wallstreet scheint man trotz Krise wieder zur Tagesordnung des Hochgeschwindigkeits-Programm-Day-Tradings übergegangen zu sein, wobei man bei Goldman Sachs die spezielle Spielart des Gewinnens ohne Risiko kreiert hat. Ein Tor wer glaubt, dass hier alles mit rechten Dingen zugehen kann, wenn man in nur 100 Handelstagen Milliardengewinne einfährt.»
  • Artur P. Schmidt: Die Peta-Finanzbombe oder wie JPMorgan die Finanzkrise auslöste
    «Die gesamte durch JPMorgans Derivate-Nirwana ausgelöste Finanzkrise diente nur einem einzigen Zweck, unliebsame Bankenkonkurrenten aus dem Weg zu räumen und die Vorherrschaft von JPM im Bankensektor für die nächsten 100 Jahre zu sichern. Wenn JPM-CEO James Dimon sagt, dass eine "Bilanz wie eine Festung" sein müsse, so heisst dies nicht, dass diese solide ist, sondern lediglich, dass niemand hinter die Festungsmauern blicken kann.»
  • Artur P. Schmidt: Führt der faktische Bankrott des Empires zu erneutem Pfund-Crash?
    Wenn es einen Indikator dafür gibt, dass es der englischen Wirtschaft nicht gut geht, dann braucht man sich nur die Finanzsituation der englischen Pubs anzusehen: Viele der Trinkanstalten stehen vor einem finanziellen Scherbenhaufen. Kreditengpässe, zunehmende Arbeitslosigkeit und das Rauchverbot sorgen für einen Exodus der urenglischen Kneipen.
  • Artur P. Schmidt: Applaus, Applaus, die Luft muss raus!
    «Das Ausmass der Krise hätte verhindert werden können, wenn das Schuldenmachen im grossen Stil schon vor 20 Jahren unterbunden worden wäre. Es war Greenspans eklatante Fehleinschätzung, Blasen nicht durch eine zielgerichtete Zinssteuerung aufzulösen, sondern – um Wachstum auf Teufel komm raus sicherzustellen – deren Platzen durch die Schaffung neuer Bubbles mit viel zu tiefen Zinsen abzufedern.»
  • Artur P. Schmidt: Ökonomische Metastasen
    «Die immer wieder entstehenden Blasen, denen seitens der Notenbanken immer viel zu spät entgegengewirkt wird, sind die Metastasen unseres heutigen Zinseszins-Systems. Ein System, welches dem Wachstumszwang unterliegt, bildet ständig neue Tochtergeschwülste. Damit werden die Heilungschancen der Ökonomie mit jeder neuen Blase verschlechtert.»
  • Artur P. Schmidt: Willkommen im ökonomischen Winter!
    «Mit einem in Trümmern liegenden "Schatten-Bankensystem", das über den Bailoutmodus die kriminellen Machenschaften der Finanzinstitute deckt, ist Amerikas Wirtschaft nicht zu gesunden. Die Konsumenten brauchen permanent die Sauerstofflasche in Form von neuen Krediten, die jedoch immer schwerer zu beschaffen sind.»
  • Arturt P. Schmidt: 12’000 Dollar – Der tatsächliche Wert des Goldes
    «Angesichts der massiven Ausweitung der monetären Basis, die scheinbar unausweichlich war, um einen totalen Kollaps des Finanzsystems zu vermeiden, stellt sich die Frage, ob nun das Schlimmste tatsächlich vorüber ist. Dem dürfte nicht so sein, denn sonst hätte der Goldpreis längst wieder auf 500 USD zurückfallen müssen. Dies legt den Schluss nahe, dass die weltweiten Aktienmärkte nach oben manipuliert wurden.»
  • Artur P. Schmidt: China im Gefangenen-Dilemma
    «Das aktuelle chinesische Wachstum ist mittlerweile ebenfalls ein Ponzi-Schema, bei dem Wachstum durch immer höhere Schuldenaufnahme finanziert wird. So wie Japan mit gepumptem Geld 1987 die Weltwirtschaft scheinbar aus der Krise führte, so scheint dies China heute ebenfalls zu tun, jedoch mit der möglichen Konsequenz, dass China in dieselbe Deflationsfalle tappt, die Japans Ökonomie über 20 Jahre lähmte.»
  • Artur P. Schmidt: Das 24-Billionen-Dollar-Bailout-Desaster
    «Trotz eines potentiellen 24-Billionen-Bailouts, der etwa 50 Initiativen und Programme der Bush- und Obama-Administration umfasst, kommt der Schulden-Junkie USA nicht auf die Beine. Wie sollte er auch, wird doch der gesamte Bailout nicht durch Sanierung, sondern durch die Aufnahme neuer Schulden finanziert.»
  • Artur P. Schmidt: Freak Waves – Die Rache der Kybernetik
    «Killerwellen an den Finanzmärkten – wie diejenigen von 1929 bis 1932 und diejenige von 2007 bis wahrscheinlich 2010 – sind das Resultat einer falschen Notenbankpolitik, die zu Blasen an den Finanzmärkten führt, die nichts anderes sind als nichtlineare Überlagerungen der Entwicklungen in einzelnen Bereichen wie z.B. dem Häuser- und Hypothekenmarkt oder zu niedriger Zinsen.»
  • Artur P. Schmidt: Der notwendige Umbau der Spielcasino-Ökonomien
    «Massnahmen wie die Einführung von "Bad Banks" sind nicht nur unwirksam, sondern in hohem Masse asozial. Sie reduzieren die Schulden nicht, sondern verlagern diese lediglich auf ein anderes Buchhaltungskonto. Deshalb führen diese nicht zur einer Beendigung der Krise, sondern zu deren Verschärfung mit der Folge, dass die nächste Krise noch dramatischer wird als die vorhergegangene.»
  • Artur P. Schmidt: Geldhortung der grossen US-Banken
    «Es zeigt sich zunehmend, dass die Rettung von Banken, die vorher miserabel gewirtschaftet haben, der völlig falsche Weg ist, um künftige Kreditkrisen zu bekämpfen. Wenn es noch eines Beweises bedurfte, so lieferte diesen die Bank Goldman Sachs, die gerade etwa 16,7 Milliarden Dollar für die Bezahlung ihrer Angestellten beiseite gelegt hat.»
  • Artur P. Schmidt: Furcht oder Schrecken der Wirtschafts-Farce?
    «Was sich aktuell an den Finanzmärkten abspielt gleicht einer griechischen Tragödie, an deren Ende die Simbabwisierung Amerikas stehen wird. Damit sind wir am Ende der amerikanischen Geschichte angekommen, ein Ende das schrecklich werden wird und eine ganze Generation in den Ruinen des Staatsbankrotts begraben wird.»
  • Artur P. Schmidt: Der schöne Schein der Ökonomen
    Der britische Ökonom und Mathematiker John Maynard Keynes hat zu Recht den Satz geprägt: «Langfristig sind wir alle tot. Ökonomen machen es sich zu leicht, wenn sie uns in stürmischen Zeiten nicht mehr zu erzählen haben, als dass der Ozean wieder ruhig ist, wenn sich der Sturm gelegt hat.»
  • Mit dem Cockpit-Ansatz durch die Krise navigieren
    Zug - Die Tradercockpit GmbH, Zug, hat mit ihrer Software i-matrix ein neues System zur Berechnung von Kursbewegungen entwickelt. Anstatt wie bereits etablierte Systeme auf einzelne Zahlenreihen zurückzugreifen, berechnet das von Artur P. Schmidt entwickelte System die Wechselwirkungen aus einer Vielzahl von Faktoren.
  • Artur P. Schmidt: Rückbesinnung auf die Soziale Marktwirtschaft
    «Es ist kein Geheimnis, dass der Sozialismus daran zugrunde gegangen ist, dass er völlig überschuldet war. Dieses Experiment wiederholen nun aber fast alle westlichen Industrienationen: Viele Gesetze, die in den letzten Jahren erlassen wurden und noch werden, tragen deutliche Charakterzüge eines Systems, welches die Freiheiten der Bürger über Jahrzehnte einschränkte und einst DDR hiess.»
  • Artur P. Schmidt: Instabilität – Der Megatrend der Finanzmärkte
    «Wenn man Exzesse verhindern will, so muss man die Risiken, die durch Finanzinnovationen ausgelöst werden, abschätzen können. Gelingt dies nicht, hat eine Ökonomie keine negativen Rückkopplungen sprich Risikohedges mehr und degeneriert zu einem nur noch auf positiven Rückkopplungen basierenden Ponzi-Schema.»
  • Artur P. Schmidt: Much Too Big To Fail
    Auch wenn Politiker ankündigen, dass sie die Finanzmärkte reformieren wollen, war bis jetzt alles, was getan wurde, nicht einmal ein Tropfen auf einen heissen Stein. Banken, die die Krise überlebt haben wie die Bank of America, JPMorgan, Goldman Sachs oder Citigroup, sind nach der Krise noch grösser als vorher und haben damit vom Zustand des "Too Big to Fail" in den Zustand des "Much Too Big to Fail" übergewechselt.
  • Artur P. Schmidt: Neue Banken braucht das Land
    Um den Mittelstand zu finanzieren bedarf es neuer Banken. Wenn die Kreditvergabe stockt, müssen soziale Netzwerke zu Banken umfunktioniert werden. Da Banken in Ihrem Protzgehabe vergessen haben, wer sie eigentlich reich gemacht hat und heute lieber zocken als Unternehmen zu finanzieren, müssen diese durch neue Banken substituiert werden.
  • Artur P. Schmidt: Kommt der Weltbankrott?
    Die aktuelle Schieflage von Firmen in Dubai offenbart, dass es um die weltweiten Finanzmärkte viel schlimmer als es die Medien verkünden. Es könnte sich bald herausstellen, dass auch die so genannten Emerging Markets völlig überschuldet sind und auch die kommenden Giganten Russland, China und Indien nicht in der Lage sind, die Weltwirtschaft zu stabilisieren.
  • Artur P. Schmidt: Die Markterholungs-Illusion
    «Den heute ökonomisch verantwortlichen Handlungsträgern fehlt das Verständnis dafür, dass sich eine Ökonomie nur dann erneuern kann, wenn man eine Korrektur zulässt - anstatt diese mit allen möglichen Tricks zu verhindern. Das Ergebnis einer auf Bailouts aufgebauten Erholung ist eine Zombie-Ökonomie, d.h. eine Wirtschaft der untoten Banken, die sich wie ein Vampir das Geld des Mittelstandes einsaugen.»
  • Artur P. Schmidt: Tausche wertloses Papiergeld gegen Rohstoffe
    «Eine neue Währung bietet den USA die Möglichkeit, die alten Währungsschulden abzuwerten und damit die Gläubiger, die noch über alte Dollarbestände verfügen, zu enteignen. Damit würden sich die USA auf einen Schlag entschulden, während die Gläubigerländer Europas und Asiens die Zeche bezahlen müssten.»
  • Artur P. Schmidt: Kybernetik versus Gelddruckorgie
    «Ebenso wie das Gehirn als solches nicht lernt, sondern nur das System, welches im Gehirn entwickelt wird, verhält es sich auch an den Finanzmärkten: Die Entschlüsselung der Muster an sich ist noch nicht das Lernen eines Zentralbankers, sondern deren Interpretation im zeitlichen Verlauf sowie die ständige Anpassung an Veränderungen der Parameter ermöglichen es, die richtigen geldpolitischen Entscheidungen zu treffen.»
  • Artur P. Schmidt: Generalmobilmachung gegen das Massensterben
    Was sich in der letzten Woche in Haiti abgespielt hat ist ein Drama besonderen Ausmasses. Scheinbar haben die Mächtigen der Welt immer noch nicht begriffen, dass die Natur den Haitianern den Krieg erklärt hat und dass es deshalb einer Generalmobilmachung der westlichen Welt in Sachen koordinierte Hilfe bedarf, um den Menschen vor Ort zu helfen.
  • Artur P. Schmidt: Judgement Day
    «Solange die Amerikaner mehr Geld leihen als je zuvor, d.h. das Angebot an Geld dermassen stark ausgeweitet wird, müssen die Nachfrage – und damit die Preise – früher oder später massiv abstürzen. (...) Der wahnwitzige Versuch, die Wirtschaft durch noch mehr Schulden zu retten, ist nicht nur gescheitert, sondern wird die Krise möglicherweise in eine handfeste Depression überleiten.»
  • Artur P. Schmidt: Die Phantom-Ökonomie
    «Der Ground Zero eines weltweiten Derivate-Desasters dürften die US-Banken sein. Ihre Collateralized Debt Obligations (CDO) waren und sind lediglich Wetten darauf, ob Schuldner ihre Schulden zurückbezahlen können. Können sie es nicht, platzen diese Wetten und das System ist nicht mehr zu retten.»
  • Artur P. Schmidt: Hehlerrepublik Deutschland
    «Wenn der Fall Finanzplatz Schweiz zum Exempel einer ungehinderten Machtdemonstration Deutschlands genutzt werden soll, möglicherweise um die Festung Schweiz für die EU sturmreif zu bomben, so kann dies hierzulande nur als Amoklauf einer zunehmend handlungsunfähig und von drittklassigen Politikern gelenkten Bananenrepublik Deutschland wahrgenommen werden.»
  • Artur P. Schmidt: Zahlungsfähigkeits- vs. Liquiditätskrise?
    In der Ökonomie gibt es oftmals kleine, aber feine Unterschiede. Wenn man die Ursache einer Krise nicht versteht, kann man deshalb mit Symptombekämpfung nichts bewirken. Wenn der ehemalige US-Finanzminister Henry Paulson meint, dass die Weltwirtschaftskrise, die 2007 ihren Anfang nahm, nur eine Liquiditätskrise sei, dann irrt er gewaltig.
  • Artur P. Schmidt: Taschenrechner- versus Rechenschieber-Ökonomen
    «Es gab mal eine Zeit, da mussten Schüler und Studenten ihre Ergebnisse vorher auf ihre Richtigkeit abschätzen – die Stellen hinter dem Komma waren egal. Heute hat man 10 oder mehr Stellen hinter dem Komma, nur leider irrt man sich mittlerweile um Zehnerpotenzen.»
  • Artur P. Schmidt: Chinas überhitzte Wirtschaft
    Letztendlich handelt es sich beim aktuellen chinesischen Boom-Zyklus um einen von Investments getriebenen Boom. Die Beispiele in Japan und USA haben aufgezeigt, wie solche Zyklen enden: in einem grossen Knall. Der kommende Abschwung in China könnte sich somit als eine Monsterblase entpuppen, deren Platzen erst die eigentliche weltweite Depressionsphase einleiten wird.
  • Artur P. Schmidt: Warum Linearität versagt
    «Wenn man Chartisten zuhört bzw. ihre Analysen verstehen will, so lassen sie sich nicht nur stets alle Möglichkeiten offen, sie finden im Nachhinein auch immer die passende Begründung, warum es anders gekommen ist, als sie es vorhergesehen haben. Neben technischen Argumenten müssen dann sehr schnell auch Thesen der Verhaltens- oder Massenpsychologie als Begründung herhalten.»
  • Artur P. Schmidt: Wehe wenn der Schwarze Schwan kommt!
    «Spätestens seit dem Schwarzen Oktober 2008 dürften Banken erkannt haben, dass sie die meisten ihrer Risikoanalysen in den Papierkorb werfen können. Für die Antizipation von Krisen erweist sich die Wahrscheinlichkeits-Rechnung als wenig hilfreich, da sie eine Scheinsicherheit erzeugt, die dafür sorgt, dass viel zu hohe Risiken eingegangen werden.»
  • Artur P. Schmidt: Krisen und Kondratjew-Zyklen
    Bereits im Jahr 1926 erkannte der russische Ökonom Nikolai Kondratjew, dass die Wirtschaft in langen Wellen verläuft. Er gilt deshalb als einer der ersten Vertreter der zyklischen Konjunkturtheorie. Seine Forschungsergebnisse veröffentlichte er als "Lange Wellen in der Konjunktur".
  • Artur P. Schmidt: Der wahre Junk-Bond-Staat
    Man mag es kaum glauben, aber die amerikanischen Finanz-Revolverhelden haben sich auf den angeblichen Schulden-Junkie Europa eingeschossen. Die Dummheit und Unverfrorenheit, mit der Amerikaner die ökonomischen Realitäten verkennen, wird im grössten Knall der Wirtschaftsgeschichte enden.
  • Artur P. Schmidt: Weimar II - Kein Volk, kein Reich, kein Euro
    Die Beschlüsse von Brüssel sind weitreichend, öffnen diese doch den Weg, dass Europa endgültig dem Schulden-Nirwana der USA folgen kann. Mit dem Beschluss 750 Mrd Euro für den Schutz des Euro einzusetzen, wird dieser nicht geschützt, sondern langfristig aufgeweicht. Einzig ein Ausschluss Griechenlands aus der Eurozone hätte zu einem Wiedererstarken des Euro führen können.
  • Artur P. Schmidt: Millisekundenpleite an den Finanzmärkten – Eine Erzählung
    Wir schreiben das Jahr 2010 an den internationalen Finanzmärkten. Am 18. Oktober stürzt die Wall Street 28 Prozent in die Tiefe. Der bis dato höchste Tagesverlust in der Geschichte der New Yorker Stock Exchange. Der Tag, an dem die Banken kollabierten und Hedgefonds-Manager den kollektiven Herzinfarkt bekamen.
  • Artur P. Schmidt: «Money for Nothing» – Wall Street und Finanzkrise
    «Dass man in einem kollabierenden System die kriminellsten Schwindler mit Bailouts belegte und somit den Grundstein für die heutigen Finanzkrisen der Nationalstaaten legte, ist die Krönung der Impertinenz der Bankster und zeigt die Unfähigkeit der heutigen Politiker. Die Erpressbarkeit des Staates durch Wallstreet-Schurken hatte eine neue Dimension erreicht.»
  • Artur P. Schmidt: Wir sind Gauck!
    «Während Christian Wulff ein Karrierist ist, der sich auf Machterhalt versteht, ist Joachim Gauck, der protestantische Pfarrer und Mitbegründer des Neuen Forums, ein aufrechter Demokrat und Vorkämpfer für die Deutsche Einheit. Gauck ist geradezu der perfekte Gegenentwurf zum hyperkonformen Wulff, der, wenn der Bundespräsident vom Volk gewählt würde, niemals eine Chance hätte.»
  • Artur P. Schmidt: Der grosse Rating-Wahnsinn
    Eine der Hauptursachen für die Finanzkrise sind die grossen Rating-Agenturen, die mit ihren völligen Fehleinschätzungen das Spielkasino mit toxischen Derivaten erst so richtig in Gang gebracht haben. Grund hierfür ist, dass die Rating-Agenturen eines der korruptesten Geschäftsmodelle haben, dass man sich vorstellen kann.
  • Artur P. Schmidt: Bankenstresstests oder wie man Stress vertuscht
    Stresstests sollen dazu dienen, das durch die Euro-Schuldenkrise angeschlagene Vertrauen der Investoren in die europäischen Finanzinstitute wieder herzustellen. Doch was ist ein Stresstest wert, der nur eine normale Rezession, nicht jedoch mögliche Staatsbankrotte einpreist?


Print Email

  


Und ausserdem...