Finance News | Donnerstag, 20. Dezember 2007 17:36 | 41936
Der Konzern Basler Kantonalbank hat sich für einen Wechsel auf die Universalban-kenlösung Avaloq Banking System entschieden. Die Migration der IT des Stamm-hauses Basler Kantonalbank von der Plattform der bisherigen Partnerin RTC auf die Gesamtbanklösung von Avaloq soll bis Ende 2009 und die IT-Migration für die Bank Coop bis Ende 2010 abgeschlossen sein.
Konzern der Basler Kantonalbank wechselt von RTC auf Avaloq
Hans Rudolf Matter, Vorsitzender der Konzernleitung der Basler Kantonalbank
Das Stammhaus Basler Kantonalbank und ihre Tochtergesellschaft Bank Coop werden auf die Universalbankenlösung Avaloq Banking System migrieren. Damit wird den Business-Anforderungen beider Banken optimal Rechnung getragen. Die hohe Flexibilität der Avaloq Lösung stellt zudem eine künftig noch raschere Anpassung an sich verändernde Marktbedingungen sicher.
Mittelfristig signifikante Einsparungen möglich Die IT-Migration des Stammhauses Basler Kantonalbank soll bis Ende 2009 abgeschlossen sein. Im Anschluss wird die Umstellung der Tochtergesellschaft Bank Coop bis Ende 2010 erfolgen. Die Kosten der IT-Migration werden über Rückstellungen finanziert und belasten damit weder die Erfolgsrechnung des laufenden noch der zukünftigen Jahre. Mittelfristig ist mit signifikanten Einsparungen im IT-Betrieb zu rechnen.
Strategische Ausrichtung der Basler Kantonalbank und der Coop Bank Hans Rudolf Matter, Vorsitzender der Konzernleitung der Basler Kantonalbank: „Dieser Entscheid ist ein wichtiger Meilenstein in Richtung Realisierung unserer Konzernvision 2010, die vorsieht, dass beide Banken auf der gleichen Informatik-Plattform arbeiten. Der Beitritt zur Avaloq-Community sichert uns den Zugang zu einem Netzwerk innovativer Banken resp. Dienstleistungsanbietern und eröffnet uns zudem interessante strategische Perspektiven, insbesondere auch im Bereich Business Process Outsourcing (BPO).“
Softlab als Implementierungspartner Dem Entscheid ist eine ausführliche Evaluation verschiedenster Lösungen vorausgegangen. Die Basler Kantonalbank nutzte bis anhin die Kernbankenlösung IBIS von RTC, während die Bank Coop eine Eigenlösung im Einsatz hat. Im Rahmen des Migrationsprozesses arbeitet der Konzern Basler Kantonalbank mit dem Implementierungspartner Softlab zusammen.
Alois Müller, CEO Baloise Bank SoBa: „Unsere Vision geht von 45'000 Kundinnen und Kunden bis Ende 2010 aus" Solothurn - Während sich die meisten anderen Finanzinstitute in der Schweiz von der Vorstellung eines integrierten Ansatzes zum Verkauf von Banken- und Versicherungs-Produkten verabschiedet haben, ist genau dies eines der Erfolgsgeheimnisse der Baloise Bank SoBa. Weshalb das Modell für die SoBa so gut funktioniert, welches seine Wachstumsziele sind und welche Rolle dabei der Wechsel der Bankenplattform spielt, erläutert Alois Müller im Moneycab Interview.
B-Source wählt Avaloq für ihre Business Process Outsourcing (BPO) Services Lugano - B-Source hat sich zugunsten des Banken Software Providers Avaloq entschieden. B-Source wird ihren Kunden die BPO Services auf der Basis der Avaloq Banking Plattform anbieten. Die Kunden von B-Source werden in den kommenden Jahren auf die Lösung
von Avaloq migrieren.
Tauziehen um die Zukunft von IBIS Die RBA-Holding kauft einen Anteil der Bank CA St. Gallen, die unlängst zusammen mit zwei weiteren RBA-Banken angekündigt hatte, Finnova statt IBIS einsetzen zu wollen. Versucht die RBA mit diesem "unfreundlichen Akt" den abtrünnigen Banken einen Denkzettel zu verpassen?
Neue Bankensoftware: LLB-Gruppe setzt auf Avaloq Vaduz - Die Liechtensteinische Landesbank AG (LLB) plant, bis 2011 die Bankensoftware "Avaloq" einzuführen. Die neue IT-Plattform unterstütze die Wachstumsstrategie der LLB-Gruppe optimal, heisst es in einer Medienmitteilung des Finanzinstituts.
Avaloq und sd&m bestätigen Partnerschaft zur Weiterentwicklung des Avaloq Banking Systems Zürich - Die Bankensoftwareherstellerin Avaloq Evolution AG und das Softwareunternehmen sd&m Schweiz AG – software design & management als Spezialist für individuelle Softwarelösungen haben ihre strategische Partnerschaft zur Weiterentwicklung des Avaloq Banking System in der Schweiz und in Deutschland bestätigt.
Transformation von Banken: Praxis des In- und Outsourcings auf dem Weg zur Bank 2015 Das Kompetenzzentrum „Sourcing in der Finanzindustrie“ der Universitäten St. Gallen und Leipzig (CC Sourcing) hat das Buch „Transformation von Banken: Praxis des In-und Outsourcings auf dem Weg zur Bank 2015“ veröffentlicht. Gerade im Hinblick auf die aktuelle Marktsituation, in welcher Banken mit sinkenden Erträgen und steigenden Kosten konfrontiert sind, sehen sich Finanzinstitute dazu veranlasst, ihr aktuelles Geschäftsmodell zu hinterfragen.
Peter Gertsch, CIO Basler Kantonalbank „Die Kosten der IT-Migration werden über Rückstellungen finanziert und belasten damit weder die Erfolgsrechnung des laufenden noch der zukünftigen Jahre. Im 2008 wurde dem Bankrat ein Budget von rund 70 Millionen beantragt. Dieses enthält SW-Lizenzen ebenso wie HW- und Dienstleistungsaufwände. Im Betriebsbudget 2010 sind signifikante Einsparungen enthalten.“
Basler Kantonalbank lagert ihre Valorendaten-Bewirtschaftung an B-Source aus Lugano - Seit dem 5. Oktober 2009 versorgt B-Source mit ihrer Business Unit Fin-Log die Basler Kantonal-bank (BKB) mit Valorendaten. Mit der Migration auf das Avaloq Banking System der Bank bereitet B-Source sämtliche Valorendaten (Stamm-, Ereignis- und Preisdaten) auf.