Früherer Siemens-Vorsitzender Kleinfeld neuer Chef bei Alcoa
Unternehmen USA - Freitag, 9. Mai 2008 07:35
Pittsburgh - Der frühere Siemens-Vorstandsvorsitzende Klaus Kleinfeld ist zum Chef des US-Aluminiumkonzerns Alcoa ernannt worden. Der 50-Jährige war zuletzt für das operative Tagesgeschäft bei Alcoa zuständig und bereits als Nachfolger des bisherigen Chefs Alain Belda (64) auserkoren.

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Der Wachwechsel erfolge mit sofortiger Wirkung, teilte der Konzern am Donnerstagabend am Sitz in Pittsburgh (Pennsylvania) mit. Belda bleibt Vorsitzender des Verwaltungsrates.

Im Zuge der Schmiergeld-Affäre bei Siemens den Hut genommen
Kleinfeld hatte im Juli 2007 im Zuge der Schmiergeld-Affäre bei Siemens seinen Hut genommen, obwohl sich keinerlei Hinweise auf eine Verwicklung in die Vorfälle ergeben hatten. Kurz darauf wechselte er in die Führungsspitze von Alcoa als Chief Operating Officer (COO). Vorher sass er bereits seit mehreren Jahren im Verwaltungsrat des Konzerns.

Einer der weltgrössten Aluminiumproduzenten
Alcoa ist einer der weltgrössten Aluminiumproduzenten. Die Aktie zählt zum Dow-Jones-Index, der 30 der bedeutendsten US-Konzerne umfasst. (awp/mc/gh)

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