UniCredit verdient wegen Finanzmarktkrise wie erwartet deutlich weniger
Finance News - Donnerstag, 8. Mai 2008 09:44
Rom - Die italienische Grossbank UniCredit hat im ersten Quartal wegen der Finanzmarktkrise wie erwartet deutlich weniger verdient als vor einem Jahr. Der Überschuss sei um 51 Prozent auf 1,01 Milliarden Euro gesunken.

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Dies teilte die im EuroSTOXX 50 notierte HVB-Mutter am Donnerstag in Rom mit. Die Bank hatte zuletzt einen Gewinneinbruch in dieser Grössenordnung angekündigt und auch Experten hatten eine Halbierung des Überschusses prognostiziert. Die operativen Erträge seine in den drei Monaten bis Ende März um 16,5 Prozent auf 6,45 Milliarden Euro gesunken.

Gewinnprognose gekappt
Die Bank rechnet jetzt im Gesamtjahr mit einem Gewinn von 52 bis 56 Cent je Aktie und liegt damit deutlich unter dem zuletzt genannten Ziel von 66 Cent. UniCredit-Chef Allesandro Profumo hatte allerdings schon im März gesagt, dass diese Prognose wegen des aktuellen Kapitalmarktumfelds nicht zu halten sei. Profumo will bis Jahresende die zuletzt schwache Kernkapitalquote wieder auf sechs Prozent heben. Ende März habe diese für die Bonitätsbewertung und damit der Refinanzierungsmöglichkeiten einer Bank wichtige Kenngrösse bei 5,5 Prozent gelegen. Langfristig peilt die UniCredit wieder eine Kernkapitalquote von 6,8 Prozent an. (awp/mc/ps)

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